Wirtschafts-Creator: So baue ich aus Memes ein Millionen-Business — Niklas Schwab (Hedgefonds Henning)
Founder Mode29. Mai 202601:24:39

Wirtschafts-Creator: So baue ich aus Memes ein Millionen-Business — Niklas Schwab (Hedgefonds Henning)

Millionen mit Memes. Wie geht das?


Niklas Schwab hat als Student angefangen, Wirtschafts-Memes auf Instagram zu posten. Heute erreicht er mit hedgefonds.henning, einem Newsletter und einem eigenen Printmagazin über 500k Menschen und macht über eine Million Euro Umsatz.


Wir reden über sein Playbook: Wie verkauft man Werbung an Großbanken und Luxusuhren-Plattformen? Warum hat eine einzige Kampagne 400.000 Euro Umsatz für einen Werbepartner gebracht? Und warum will Niklas nicht für immer von Werbung leben?


Du erfährst, wo in der Creator Economy das Geld wirklich verdient wird, warum Großbanken Print-Anzeigen immer noch wichtiger nehmen als Social Media, und was Niklas in den nächsten drei bis fünf Jahren wirklich aufbauen will.


00:00 - Trailer & Intro

01:00 - Vom anonymen Studenten-Account zur Medienmarke mit 12,5 Millionen Reichweite

05:30 - Die Kronext-Rechnung: Wie zwei Storys pro Monat 400.000 Euro Umsatz gebracht haben

10:00 - Drei Firmen, knapp eine Million Euro Umsatz: Was Hedgefonds Henning, Hyper und die Produktionsfirma wirklich machen

13:50 - Warum gerade Banker und Berater die wertvollste junge Zielgruppe sind

20:30 - Printmagazin-Paradox: Weniger als 1 Euro Marge pro Heft, und warum es trotzdem die richtige Entscheidung war

26:30 - Warum man Kreativität nicht systematisieren kann

30:00 - Wetten Dass, Bloomberg, TBPN: Was Niklas von alten und neuen Medienformaten lernt

01:01:00 - Das härteste Learning beim Aufbau eines Teams

01:03:00 - Warum Werbung die schlechteste Monetarisierung ist und was Niklas in den nächsten Jahren wirklich aufbauen will


Niklas Schwab's Links:

💼 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/niklas-schwab/

💻 Hedgefonds Henning: https://www.instagram.com/hedgefonds.henning/

📰 Hyper Magazin: https://www.hedgefondshenning.com/products/hyper

📺 High Performer Henning: https://www.youtube.com/@highperformer.henning


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[00:00:00] Was bringt das an Umsatz, so ein Meme, das 8000 Likes hat? Da hatten wir mit Kronext, dieser Luxusuhren-Plattform, mehr als 400.000 Euro Umsatz. Also von Leuten, die sich quasi eine Luxusuhre über Stories bei einer Meme-Seite gekauft haben. Wie baust du aus kurzfristigen Memes ein nachhaltiges Medienbusiness? Das ist ehrlicherweise gar nicht so einfach. Die Systematisierbarkeit von Medienformaten ist halt super schwer. Manchmal sitzt du auf dem Klo und hast zehn geile Ideen, manchmal sitzt du zehn Tage und hast keine geile Ideen. Du kannst Kreativität nicht gut systematisieren.

[00:00:28] Wie würdest du die Monetarisierungsseite sehen? Ich glaube, das Einfachste ist immer Werbung, aber Werbung ist ehrlicherweise immer die schlechteste Monetarisierung. Also ich sehe so Reichweite auch wirklich als Asset. Wenn wir uns jetzt aufbauen und irgendwann in zwei, drei, vier, fünf Jahren auf dieser Zielgruppe, die auch mit wechselnd und zahlungskräftig ist, da halt guckst, was kannst du da cooles machen. Das ist ja eigentlich so der Holy Grail. Ein Format, was so unik ist, dass du quasi auch einen *** hast und dann an einem Tag zehn Episoden drehen kannst, die du dann über das ganze Monat oder so bespielen kannst. Ich bin ready.

[00:00:57] Du bist ready? Hast du irgendwelche Fragen? Nö, leg einfach los. Du bist gut drauf. Nö, das muss man auch rausfinden, wieso bist du so gut drauf. Boah, ich hab mal wieder Sport gemacht. Ich bin mal wieder in Berlin zwei Tage. Das ist cool. Aber geil, du kommst aus Cape Town, du hast gerade noch Paddle gespielt und paar Reels veröffentlicht. Ja, aber ich war vor zwei Wochen in Cape. Ich bin immer so ein bisschen versetzt mit dem Content. Das kennt ihr vielleicht, aber das fand ich immer ganz gut durchgetaktet ist mit Postproduktion und alles.

[00:01:28] Ich war in Cape Town bis der 9. Dann war ich in München irgendwie ein paar Tage, weil wir auch ein Event da hatten und so. Ich sag mal verschiedene Sachen. Dann war ich, glaube ich, zwei Tage in Berlin übers Wochenende. Genau, letztes Wochenende bis Montag. Und dann war ich Dienstag, Mittwoch, Donnerstag jetzt wieder in München.

[00:01:52] Jetzt bin ich halt, gestern war ich in Hamburg. Ich bin dann von München in Hamburg gefahren. Jetzt bin ich halt heute und morgen in Berlin, dann Donnerstag, Frankfurt. Und dann Mittwoch, Donnerstag, Freitag machen wir auch ein Event in Baden-Baden. So ein, ich sag mal so ein NGO-Event. Das ist eigentlich ganz cool. Das machen wir zum ersten Tag. Was machst du da? Das heißt Zukunftsform Baden-Baden. Das ist eigentlich ganz cool gestartet und zwar, wir waren immer, also ich und wir organisieren das alle mit einem größeren Team. Aber so der Konstantin, der, sag ich mal, eher so der federführende Chef ist, sag ich mal.

[00:02:19] Wir haben uns noch aus einem anderen Event kennengelernt und haben mir so gedacht, ey, es gibt ja viele Business-Events, aber viele sind halt irgendwie alle so groß. Oder dann auch ein bisschen so zu Sales. Wir dachten, okay, ey, wir haben irgendwie ein Netzwerk. Er hat auch so eine NGO, die machen, die bauen so wirklich Unis in Afrika, so Hybrid-Unis und sowas. Lass doch mal irgendwas Cooles machen, gerade auch, wo die jüngere Generation mit der älteren connect ist. Dann haben wir gesagt, okay, wir wollen halt das halt irgendwie so klein halten, dass du wirklich echt so Austausch auf Augenhöhe hast. Das heißt, wir haben 100 Teilnehmer aus allen möglichen Branchen. Sag mal, du musst einfach nur krass sein, dann wirst du angetan.

[00:02:49] Das ist Kriterium. Das musst du bei Typeform ankreuzen, bist du krass. Ja, nein. Nee, aber wirklich, ich hab da Lebensläufe gesehen, Halleluja. Also ich denke, boah, das sind Leute, die sind irgendwie unter 25, was die alles gemacht haben, das ist wirklich geisteskrank. In Baden-Baden kannst du nachher noch gut ins Casino gehen. Genau, Baden-Baden eben, weil, also, erst mal Konstantin kommt von da, der hat ein paar Connections und die Baden-Baden haben gesprochen. Seid ja im Rumors Hotel, das ist die große Frage. Ich glaub, ich bin da. Guter Adresse. Ja. Wir haben aber auch, das Coole ist ja, wir machen das Ganze, also es gibt quasi keine Tickets, die man kaufen kann.

[00:03:16] Das ist quasi, du kannst als Teilnehmer bist halt da, kriegst alles gestellt, also auch Hotel, Essen, etc. Das ist halt wirklich so for free für alle. Wer bezahlt? Wir haben Sponsoren. Ich glaub, wir haben, was haben wir? Wir haben eine Privatbank, wir haben einen Asset-Manager, auch so ein paar lokale Firmen. Natürlich dann auch, wenn du da auch vor Ort bist, die halt die Sache cool finden, auch so ein paar Unis, dass die halt einfach dann irgendwie so Speaker-Leute und so stellen. Aber das war jetzt auch so, deswegen, ich hab mir so klar bei Events, das kannst du so als Business-Quelle sehen.

[00:03:45] Aber irgendwie, was ich ja hauptsächlich mache, ist ja irgendwie so eine Media-Branche. Weil das ist wieder, find ich, zu viel was anderes, wenn ich noch so ein Riesen-Event in Anführungszeichen organisiere. Da dachte ich, okay, lass doch da das Ganze einfach so den Zweck ins Vordergrund stellen. Wir haben das auch hier als gemeinnützige GmbH oder so gegründet. Und wie gesagt, also ich bin ja auch eher dann so der, sag mal Marketing-Typ, der halt irgendwie die Reichweite mitbringt, ne? Wie krassen Leute mitbringt. Genau, ne? Ein paar Speaker-Connected und sowas alles. Aber operativ machen das natürlich andere.

[00:04:13] Wir sind da nämlich eine ganz coole Truppe, also auch von verschiedenen Unis mit verschiedenen Backgrounds. Und da dachten wir, okay, lass das mal machen. Und machen ist es zum ersten Mal. Aber wir haben echt, also wenn du auf die Webseite gehst, Zukunftsform Baden-Baden, ein krasses Line-Up an Speakern, würde ich sagen, so fürs erste Jahr. Also wir haben hier den Jörg Cookies zum Beispiel. Ich hab Christian Wolf, hier kommt auch. Jan Kraume, mit dem mach ich so ein Social-Media-Panel. Wir haben irgendwie den ehemaligen Leiter von der Münchner Sicherheitskonferenz, irgendwie einen Bundesverfassungsrichter. Also viele auch so aus der Politik-Institutionen. Auch Unterschiede, also nicht nur Business, sondern auch...

[00:04:42] Genau, sonst haben wir noch hier den Grenke, der kommt daher von Grenke-Leasing. Dann haben wir noch hier den Christoph Werner, also von DM, der Sohn von dem Gründer. Ein geiles Line-Up. Und vor allem mit einem kleinen Setting, wenn du sagst nur 100 Leute. Voll, genau, genau. Ich hab da mal so eine Story und ein Content-Piece gepostet. Wir hatten so viele Bewerbungen, das war wirklich krass. Also wir mussten eigentlich keine Werbung mehr machen. Aber dann haben wir gesagt, okay, weil das ja so ein Event ist, wenn das ja nicht stattfindet. Wir haben ja jetzt nur diesen einen Zeitzeug, deshalb müssen wir jetzt noch ein bisschen mehr Werbung machen. Aber war echt gut.

[00:05:11] Und da bin ich halt gespannt, wie das ankommt. Aber so von den Teilnehmern, auch von den Zwickern würde ich sagen, sehr, sehr cool. Genau, und da bin ich dann quasi, das ist Freitag, Samstag, Sonntag. Und dann bin ich danach drei Tage in Paris bei der HGC, also bei dieser Uni. Da ist auch so ein deutscher Prof und so diese, ich sag mal German Society hat mich da so eingeladen. Ich find's jetzt schon geil, 100 Städte in drei Tagen. Zitat, operativ machen das andere. Find ich auch sehr stark. Aber das Geile ist ja, ich mache hauptsächlich Content.

[00:05:41] Das ist ja so der größte Hebel auf alle Sachen, die ich hier irgendwie mache. Das heißt, und so nach dem Motto, everything is Content. Du kannst ja dann von sowas, da bin ich mit Vlogs angefangen, weil ich würde schon sagen, also selber finde ich, ist das immer schwierig zu beurteilen. Aber andere haben dann gesagt, okay, du hast ja schon eigentlich ein ganz cooles Leben. Du siehst halt viel, triffst, sag mal, coole Leute. Wenn man das halt mit aufnimmt und Leute da mit reinnimmt, ist das auch ganz cool. Und dann hast du wieder ein neues Format, wo du auch wieder halt Content oder so hast. Voll. Mit dem Content bist du groß geworden. Hedge for Henning kennen viele. Niklas Schwab vielleicht noch nicht so viele. Früher warst du anonym, jetzt sitzt du hier vor der Kamera.

[00:06:12] Du hast jahrelang quasi, ohne dein Gesicht zu zeigen, Content produziert. Ja, fast die ersten vier Jahre. Also ich sag mal mit dem Gesicht. Also auf Instagram so richtig erst seit einem Jahr, ehrlicherweise. Wir haben so cool, als letztes Jahr angefangen. So richtig, wo man dann auch mich mal mehrmals da rumhampeln sehen hat, sag ich mal. Das große Face-Reveal, wenn man es nehmen will, war im Mai 2024. Das weiß ich noch. Das war nämlich auf der OMR.

[00:06:37] Aber am Anfang alles komplett anonym, weil, also ich bin ehrlicherweise auch jetzt nicht so krass extrovertiert. Ich brauchte das jetzt auch nicht so. Das hat sich dann eher so entwickelt über die Jahre. Wie war denn der Moment auf der OMR? Bist du auf die Bühne? Ja, auf jeden Fall. Also das Gute war, es war so ein Panel. Also es war so ein Panel, ich warst dann mit mehreren. Alleine hätte ich, glaube ich, also keine Ahnung, wie viele hunderte oder tausend Leute da waren. Ich war dann noch mit hier Galerie Arschgeweihe, das ist auch so eine Meme-Seite. Und Agentur Boomer. Habe ich nie gehört.

[00:07:06] Sie beide es noch nie gehört. Es sind beides so, Agentur Boomer machen so Memes über so die Agenturbranche quasi. Galerie Arschgeweihe über so Early-2000s und sowas. Man taucht sich dann aus mit den anderen Meme-Creatern, die sich eine andere Kategorie... Und so einfach über Memes, sage ich mal, auch als Content-Mittel, als Werbemittel, als whatever. Einfach als, das ist halt schon ein großes Internetphänomen. Logischerweise viele Meme-Accounts sind auch große Creator in ihren Nischen dann auch geworden. Was ist denn eigentlich ein Meme? Wenn man das immer gehört hat, aber gar nicht so weiß, was bedeutet das denn eigentlich, wenn du das sagst?

[00:07:35] Also ich glaube, die offizielle Bedeutung ist nämlich so ein Internetphänomen, Spaßbild oder irgendwie sowas. Ich würde sagen, im Endeffekt eigentlich nur so eine Art Karikatur. Du hattest früher in Zeitungen irgendwelche Karikaturen oder so oder ein Cartoon oder whatever. Und das ist ja eigentlich ein Meme heute auch. In den meisten Fällen hast du irgendein Ereignis, in unserem Fall meistens so aus der Wirtschafts-Bubble. Das kann auch was Geopolitisches sein und greifst das halt irgendwie auf und machst dich darüber lustig. Also einfach ein Witz eigentlich, ein Witzbild. Der aber auch so einen zeitlichen Kontext ist. Das muss man den Zeitgeist irgendwie treffen. Ja, idealerweise.

[00:08:04] Also die besten Memes sind halt die, die auf irgendeinem Grad ein Ereignis irgendwie was haben. Wenn das, zum Beispiel, bald ist ja WM, wenn du da halt in der Halbzeitpause irgendwas Dummes passiert, irgendwie, weiß ich nicht, dann hast du da wahrscheinlich irgendwie so ein Iconic-Bild oder so. Und das wird dann direkt so ein Meme. Natürlich sind die Sachen auch sehr kurzlebig dementsprechend, so ein Meme. Das kannst du dann auch nur in dem Moment oder am Tag danach posten, zwei Wochen später. Und das ist die große Frage, die ich dir stellen will. Wie baust du aus kurzfristigen Memes ein nachhaltiges Medienbusiness? Mit Content, der ein Verfallsdatum hat quasi?

[00:08:34] Das ist eine gute Frage. Ja, da bin ich immer noch selber auch ein bisschen auf der Suche nach der Antwort. Weil das ist ehrlicherweise gar nicht so einfach. Und zwar, also vielleicht, wenn man so ein bisschen zurückblickt oder sich die ganze Branche anguckt, weil was wir ja eigentlich oder was ich mache, wenn man auch, wir haben ja verschiedene Formate, wir haben Instagram, YouTube, Newsletter. Gib mal einen Überblick über alles, was dazu gehört. Ich habe es ein bisschen kompliziert, weil selber viele, auch die ich kenne, die checken das gar nicht. Das ist auch fairerweise ein bisschen kompliziert.

[00:09:01] Wir müssen das gerade auch ein bisschen umstrukturieren, dass es alles ein bisschen einfacher ist. Aber der One-Sentence-Pitch ist wahrscheinlich, wir bauen Wirtschaftsformate für die Gen Z und Gen Y. Also alle zwischen 20 und 35. Haben da Cross-Plattformen, es werden 500.000 Follower auf Instagram, YouTube, Newsletter und Printmagazin. Und haben unsere eigenen Kanäle, sage ich mal, im Portfolio. Also sind quasi da auch eine nischige Media-Company, kann man schon fast sagen. Aber bauen auch für andere. Zum Beispiel haben wir auch eine Produktionsfirma. YouTube bei uns ist Teil vom ÖR.

[00:09:32] Produzieren auch für, ich sag mal, andere private und öffentliche Medienhäuser, Dokus, Longform-Inhalte. Das ist eine Agenturleistung quasi. Da komme ich und sage, ich würde das Bund und euch gerne kaufen, macht das mal. Genau, machen den Angebot. Ey, hier, das könnte doch ganz geil sein für ein Format oder für eine Doku-Reihe oder Reportage. Das ist ein Thema, was wir halt sehen. So in der Bubble, was keiner berichtet. Das könnt ihr euch passen. Habt ihr Bock? Ja oder nein? Das ist so, wenn man es grob beschreibt, was ich, was wir so machen. Wie groß ist das Business? Wie viele Leute hast du da? Wie viel Umsatz macht das?

[00:10:01] Also gerade sind wir auf dem Papier noch drei verschiedene Firmen. Ich sage mal, wir haben einmal die Instagram-Firma. Das bin ich alleine. Das ist halt hauptsächlich Hedge4Henning. Da habe ich nur Werkstudenten, Minijobber und sowas alles. Weil das ist hauptsächlich kreative Arbeit. Also wirklich hauptsächlich Memes, Content-Erstellung. Dann haben wir die Produktionsfirma. Also wir die ganzen Longform-Sachen holen. Da sind wir so dreieinhalb Fulltime-Leute, sage ich mal. Da hast du noch ein paar Mitarbeiter, also zwei, drei Werkstudenten oder so.

[00:10:28] Du hast aber auch, ehrlicherweise, da immer viele Freelancer, Videografen, Cutter, freie Autoren. Das heißt, je nach Projekt oder je nach Kunde, je nach Format, hast du dann nochmal zwei, drei Freelancer on top. Aber das ist ja, also kennt ihr ja wahrscheinlich in einem Podcast oder so auch. Das ist ja relativ gängig in der Medienbranche. Da haben wir wahrscheinlich, sag mal in Anführungszeichen, also wir sind überall, vielleicht wollen wir jetzt disclaimen, das ist keine riesen Firma, wo ich sage, Alter, guck mich jetzt an, als krass erfolgreichen Unternehmer. Ich glaube, das Spannende ist jetzt nicht irgendwie so den Umsatz

[00:10:57] oder den Gewinn, den wir machen, sondern wahrscheinlich eher, dass wir in so einer weirden Branche gestartet und da was gebaut haben. Und ich glaube halt auch in so einer eher konservativen Branche, wie halt eben einfach Wirtschaftsmedien. Aber du machst dann schon... Und dann irgendwie so mein Hobby zum Beruf gemacht haben. Ich glaube, das ist halt eher so, würde ich sagen, das ist halt ganz cool. Und halt auch irgendwie so ein bisschen immer so eine Art Vorreiter in den Rollen gemacht haben, die wir gemacht haben. Aber genau, da sind wir, also wie gesagt, die Produktionsfirma haben wir letztes Jahr erst gegründet. Da sind wir auch gerade am gucken, ob wir die halt umstrukturieren oder sowas.

[00:11:26] Da sind wir auch unter einer Million an Revenue. Also das ist genau jetzt nicht so viel. Und die Instagram-Unit? Genau, Instagram. Wie viel bringt Hedge4Henning? Wahrscheinlich vom Gewinn am meisten, weil es halt Werbung ist. Das heißt, das ist das Gute. Du hast ja relativ hohe Margen. Aber da sind wir auch unter 500.000 Euro an Umsatz. Fairerweise muss man auch da sagen, dadurch, dass wir jetzt, das wäre das Dritte, also alles, was wir Richtung, ich sag mal unsere Newsbrand, also Hyper, Newsletter, Magazin etc. machen. Hyper ist euer Printmagazin? Ja, unser Printmagazin, unser Newsletter.

[00:11:56] Das hat so entstanden, weil irgendwie nach so Hedge4Henning, dann Hyperformer-Henning, dann hatten wir dann Newsletter ganz am Anfang Hyperformer-Handout genannt. Weil irgendwie so ein Brandsafe zu sein, aber irgendwie war das irgendwann alles zu sperrig und zu lang. Da haben wir geguckt, wie kann man das irgendwie geiler und sexier machen. Und kam da irgendwie, ich weiß gar nicht mehr die genaue Story, irgendwie Hyper raus wegen Hyperformer. Das hat ganz gut gepasst. Und dann haben wir gesagt, okay, das ist eigentlich cool, das ist cool, das kann man sich merken, lassen wir jetzt alles Hyper nennen. So als Dachmarke nenne ich es mal. Und das ist auch irgendwie cooler, als auch Hedge4Henning jetzt bei LinkedIn zu sagen. Ich arbeite bei Hedge4Henning so.

[00:12:26] So sind es ein paar Leute gefeedbackt. Und deshalb ist das dann so wahrscheinlich jetzt so die Dachmediamarke, die wir jetzt auch, wie gesagt, wir wollen das alles umstrukturieren, dass du halt so eine Hauptmedia-Company sozusagen hast, worüber wir viel laufen lassen. Das heißt, oft jetzt zum Beispiel, wenn wir jetzt zum Beispiel mit einem großen Partner sprechen und da jetzt eine Jahreskampagne verhandeln, hat der natürlich immer nur eine Seite, an der der den Deal macht und wir teilen das dann auf. Ist das jetzt, was ist Instagram, was ist Newsletter, was ist Magazin, was sind vielleicht Events oder so. Das heißt, es wird dann meistens innerhalb den Firmen so ein bisschen gesplittet.

[00:12:56] Das heißt, ehrlicherweise würde ich sagen, wahrscheinlich in diesem Jahr machen wir mit dem gesamten Konstrukt irgendwie wahrscheinlich irgendwie so eine, ich würde mal sagen, so knapp an einem Mio-Revenue. Okay, geil. Also von der Meme-Seite gestartet und vor allem mit einem kleinen Team. Also nicht so, dass du da jetzt irgendwie gerade gesagt hast, dass du 50 Leute da hast. Ja, genau. Also muss man natürlich sagen, also du hast halt zwei Dinge. Also auf der Seite Werbung, da brauchst du jetzt nicht viel Revenue, weil du hast halt eine hohe Marge. Also da kann man leben. Das ist halt cool. Aber wie gesagt, wir sollen dich als krass einen Unternehmer darstellen.

[00:13:25] Da gibt es glaube ich hier in Berlin immer ein, weil es sind viele, die jetzt so umsatz- oder gewinntechnisch krasser sind. Ich fand halt, also bei uns war es halt so, wir haben ja im Endeffekt, was glaube ich sehr, sehr geil ist, mit quasi einem Hobby angefangen, das zu einem Beruf gemacht. Und damit kann man jetzt, glaube ich, ganz gut leben. Ich glaube, das ist ja trotzdem faszinierend, gell? Dass du sagst, du machst die Memes, schnelllebiger Content, wo du sagst, okay, diese Audience, kauf die jetzt irgendwas, aber du kannst sie trotzdem vermarkten. Es gibt Werbepartner, die sagen, hey, hier ist Kohle, dafür, dass du mich einbindest. Das ist ja eigentlich super interessant, weil wenn du dir das aus so einer Marketing-Sicht anguckst, haben wir eine sehr zahlungskräftige Zielgruppe.

[00:13:55] Also unser durchschnittlicher Follower ist so Ende 20, hat BWL studiert, ist irgendwie Bankerberater, bei einem High-Grow-Startup. Das heißt zum Beispiel jetzt, wir haben auch mit so einem Event gestartet, mit so einer Event-Reihe, jetzt vor kurzem. Erzähl mal, guck mal, ich habe das hier ausgegraben, dass du gerade ein Event gemacht hast. Ja, ja, perfekt. Ja, jetzt haben wir auch mein letzter Post. Für ein Event gemacht, geil, Schweizer Uhren und Schweizer Privatbank. Schweizer Luxus-Uhr und Schweizer Privatbank. Das war es halt sehr gut zur Community. Was der Ende 20-jährige BWLer braucht im Leben? Ja, nee, also wir haben ja viele in der Community, die irgendwie gerade erfolgreich gegründet haben,

[00:14:24] was geraced haben, auch so ein klassischer, so Henry, also High-Earner-Not-Rich-Jet ist ja so, glaube ich, die bezeichnung. High-Earner-Not-Rich-Jet ist deine Zielgruppe. Ja, genau, wenn du halt so, keine Ahnung, Investmentbanker bist oder so, du hast halt einen guten Cashflow durch deinen Job, aber hast ja noch nicht so viel angespart in den letzten Jahren, dass du halt jetzt, keine Ahnung, eine Mio-Liquide hast oder sowas. Aber wir haben halt viele von diesen Leuten, die schon eine gute Spending-Power in dieser Zielgruppe haben. Und ich behaupte jetzt einfach mal, wahrscheinlich in dieser Gen-Z-Zielgruppe sind wir so wahrscheinlich mit der größten Account.

[00:14:53] Zumindest kenne ich keine andere Account in Deutschland, der jetzt mit so einer Privatbank oder so halt einfach Content macht. Und das ist ja super spannend, weil wir können dann auf der einen Seite den, ich sag mal, Finance-Engel spielen, also klar mit Neobroker, Neobanken, das machen ja auch viele andere Creator, aber auch so mehr in diesen Luxus-Premium-Bereich gehen eben mit Luxus-Uhrenmarken, was ja auch viele so in der Lifestyle-Beauty-Schiene machen, aber eben beides kombinieren, im Lifestyle eben auch dann mit einer Privatbank oder so. Und das ist, glaube ich, eine sehr coole Zielgruppe, wo du einfach viel mitmachen kannst.

[00:15:23] Ja, und das, glaube ich... Wie wichtig war es dafür, dein Gesicht zu zeigen, also für die Monetarisierung? Hm, gute Frage. Also im Nachhinein auf jeden Fall. So ein Gesicht verkauft sich immer besser. Also das ist schon, das wusste ich ja ehrlicherweise vorher nicht, weil das habe ich auch erst im Nachhinein gelernt. Weil so ein Meme alleine nicht so viel Trust aufbaut. Also na, es kommt ehrlicherweise ein bisschen drauf an. Das könnte man meinen, aber es gibt ja auch sehr viele anonyme Accounts, die quasi dem widersprechen. Also zum Beispiel auch auf YouTube Simplicissimus, die sind ja auch anonym,

[00:15:52] da weißt du jetzt nicht, wie die aussehen oder sowas, aber trotzdem... Was ist das für ein Channel? Ja, die machen so Dokus, Video-Assays. Okay. Ich würde sagen, die sind da auch mit Abstand auch Marktführer, was die Produktionsqualität und sowas angeht. Also die sind so, wenn du jetzt so YouTube-Video-Assays oder Reportagen machen willst, sind glaube ich die so der Marktführer sozusagen. Okay, die haben auch Werbeeinblendungen. Genau, die machen so viel. Die sind auch gekauft worden hier von den PI, von Electrify Video Partners. Also sie haben einen Investor quasi. Ich glaube, Januar letzten Jahres, 2025 war das. Das heißt, die haben natürlich auch eine gute Infrastruktur.

[00:16:22] Waren auch vor allem aber bei Funk, also sind da auch beim ÖER gewesen. Aber die machen das zum Beispiel auch super professionell. Ist jetzt keine Meme-Seite, aber die sind auch anonym. Aber zum Beispiel vorher hat das bei uns auch funktioniert. Also gerade so, ich sag mal 2021, 2022, 2023, wo ich jetzt Student war und jetzt keiner mein Gesicht oder so kannte, hatten wir ja auch schon mit den großen Brokern, Neobanken und so Kooperationen, was auch funktioniert hat. Was sind da die großen Kunden? Kannst du ein bisschen kostenlos Werbung machen? Ja, alle möglichen. Scalable Capital, so die ganzen. Also mit wem haben wir?

[00:16:50] Legit, wir haben mit jedem schon gearbeitet. Mit Scalable, Trail Republic, Revolut. Alle, die es halt so quasi gibt. Da hätte ich auch noch keine Exklusiv gebucht und gesagt, ich will jetzt das Ganze im Detach. Wir sind gerade dabei, ein Exklusiv zu haben, weil es uns auch einfacher ist. In der Vergangenheit, muss man ja fairerweise sagen, die haben ja ein ähnliches Produkt bei allen. Das Produkt ist hier gut. Das ist ja nicht so, dass du jetzt den dubiosen CFD-Broker mit Sitz in Zypern oder so bewirbst. Von daher haben wir das oft immer so aktionenabhängig gemacht. Wenn der eine gerade eine coole Aktion hatte

[00:17:20] für Neukunden oder Weihnachtsspecial oder sowas, hat das immer ganz gut gepasst. Aber jetzt sind wir auch da, wo wir sagen, auch uns von der Vereinfachung her, okay, lass uns einfach einen großen Partner nehmen. Auch für dann, wie gesagt, wenn wir jetzt auch mehr in diese Media-Company-Richtung gehen, dass du sagen kannst, okay, wir machen mit euch Events, wir können dann hier ein Interview machen, das hier im Newsletter noch spiegeln. Du kannst einfach die Kampagne ein cooler planen, wenn du halt einen Partner hast, logischerweise. Und die zahlen bisher, wenn ihr jetzt nicht einen habt, aber bisher zahlen die pauschal nach Views oder nach Sales, wenn sich Leute anmelden? Oder wie so? Es kommt voll drauf an.

[00:17:50] Also das kommt ein bisschen auf die Kampagne an, was das Ziel ist. Also meistens natürlich einfach, weil wir viel Reichweite mitbringen. Ganz normal, ganz normal im Media-Budget, also eher auch Richtung Branding, dass wir halt eher größere Brand-Deals machen. Wir haben früher mehr Affiliate gemacht. Das machen wir jetzt weniger. Also A, weil du hast natürlich schon so einen Namen in der Bubble, sage ich mal, dass du immer ein gewisses Branding was mitschwingt. Wo wir auch am Anfang uns einfach viel zu günstig verkauft haben, weil wir keine Ahnung hatten, wie das so abläuft in den Medien, auch in der Influencer-Bubble.

[00:18:19] Was man aber dann auch in der Learning by Doing dann über die Zeit lernt. Was ist denn überhaupt sowas wert? Wie machen das andere und sowas alles? Das heißt, das meiste, was wir machen, ist schon so wahrscheinlich 70%, 80% einfach Branding oder halt auf Reichweite optimiert. Weil das Problem ist ja bei vielen Sachen, gerade wenn du so hochpreisige Sachen hast, ist ja nicht so, dass die jetzt eine Story sehen, dass halt jetzt über den Link kaufen. Das sind halt auch verschiedene Touchpoints. Das heißt, da gibt es halt verschiedene Sachen.

[00:18:49] Wenn ich jetzt anrufe im Hedge-for-Henning-Headquarter und sage, hey, ich bin jetzt hier so eine Brand, ich habe irgendwie eine Automarke oder irgendwie irgendeine Lifestyle-Marke und will das mal eine Kampagne machen, mit welchem Preis still dann steigt ihr da ein? Boah, das kommt so ein bisschen drauf an. Also ehrlicherweise, das ist auf die Marktphase, sage ich mal. Ehrlicherweise. Das ist ja das Coole an Media. Du kannst ja immer hoch oder runter machen. Nicht ganz eine Story verkaufen oder drei oder vier und noch irgendwie zehn andere Sachen reinpacken. Das ist ja, finde ich, immer das Coole an Media. Du hast nicht so ein festes Produkt.

[00:19:18] Aktuell, ehrlicherweise, weil wir ja auch dieses Jahr schon gut durchgebucht sind, zum Beispiel im Finance-Bereich machen wir fast gar nichts mehr, weil wir sagen, okay, wir haben da unsere festen Partner auch über das Jahr schon. Wir gucken jetzt eher in den Lifestyle-Bereich. Was kann zum Beispiel hier mit so einer Luxusuhrenmarke oder Klamotten, was kann eine geile Anzugsmarke sein, mit der wir noch was machen, können wir das auch gut reinpassen. Das heißt, da kommt es echt auf den Bereich an, wo wir jetzt sagen, naja, wir haben gar nicht mehr so viele Werbeplätze oder wir sind halt sogar am Gucken, ab wir nicht mit einem Partner dann neue Formate einfach aufbauen. Okay, und das kann ein Content-Format sein, das kann ein Event-Format sein, das kann eine Newsletter-Platzierung sein. Genau, genau. Voll, voll, voll. Wo wir jetzt sagen,

[00:19:47] ey, das kann halt eine neue Event-Reihe sein, das kann halt irgendwie ein neues Content-Format sein, weil wir haben, also Ideen haben wir viele, aber es ist halt immer dann so eine Brossat Kohle. Und ich brauche eher 100k oder 50k? Nee, eher 50k. Also klar, natürlich, wenn du 100k hast, logischerweise auch, das ist ja auch das Ding, es kommt ja drauf an, wenn wir jetzt mit dir eine Show machen wollen oder ein Longform-Format, einfach wegen den Produktionskosten sind 100k natürlich besser, wenn du einfach pro Video 5k Produktionskosten hast oder sowas, weil du im Studio mieten musst, du hast Leute, die das vorbereiten, du hast Videografen in der Postproduktion.

[00:20:17] Und das ist im Grunde dein Geschäftsmodell. Auf der einen Seite hast du die Reach und du sagst, ja, wenn ich auf meinem Hauptkanal einfach Werbung mache und mir eine Story überlege, sind die Produktionskosten relativ niedrig. Aber wenn ich jetzt ein komplettes Format neu entwickle und eine Content-Reihe mache, dann muss ich die Videografen wieder engagieren und die Writer und so weiter. In der Theorie, ja, genau. Ich glaube, so können wir uns ganz gut zusammenfassen. Also du hast natürlich, ich sag jetzt mal, eine Story jetzt auf Hedge4Hanning, hast du halt, ich sag mal aus meiner Sicht, eine hohe Marge, weil naja, ich mach halt eine Story, ich muss den Können irgendwie produzieren und abschimmen und so. Da zahlen die Leute für jahrelangen Aufbau von dem Channel.

[00:20:46] Genau, aber du hast halt direkt die Reichweite, wenn wir zusammen ein Format bauen, ist ja auch die Frage, wie das dann aussieht. Ist das dann vom Namenspartnerschaft, ist das dann nur irgendwie wie jetzt ein Podcast, dass du nach fünf Minuten einfach die Werbung vorliest oder es ist am Ende oder ist dann hier ein Banner oder so. Das ist ja auch das Coole, so in der Kreativbranche. Du kannst ja Werbung auch ganz geil einbinden oder so, ne? Oder wenn das jetzt irgendwie, weiß ich nicht, sagen wir mal Porsche ist oder so. Wir machen halt das Event, wir streamen immer aus einem Porsche raus oder so. Keine Ahnung, ob man es legal darf so, ne? Vom Beifahrersitz. Genau, von hinten dann einfach. Aber das ist ja das Geile. Du kannst dir ja echt viele coole Gedanken machen,

[00:21:16] wie du dann die Brand einbaust. Weil das ist auch das Ding, es gibt meistens nicht so Standarddinge. Du hast eigentlich immer individualisierte Angebote. Das ist auf der einen Seite, finde ich, blöd, auch für die Skalierung, weil du immer alles hin und her machen musst. Du hast viel People's Management. Das ist halt wirklich auch ein People's Business. Aber auf der anderen Seite, finde ich es auch ganz geil, weil du kannst halt einfach geilen Scheiß machen, ne? Du kannst halt dann irgendwie sagen, ey, lass doch mal die Show machen. Oder zum Beispiel unser, unser, unser hier Event jetzt in Baden-Baden ist ja auch so entstanden, weil wir sagen, ey, wir können ja sowas einfach mal machen und so let's go, ne?

[00:21:44] Wir haben irgendwie die ganzen Plattformen, wo wir es vermarkten können, so lass uns starten. Unser Print-Magazin ist eigentlich fast genauso entstanden. Erklär mal, wie sind wir? Weil kein Mensch macht ja eigentlich ein Print-Magazin. Das ist ja voll dumm. Dann habt ihr das gelauncht in 2024? Vor einem Jahr relativ genau, also Januar 25. Also hättest du mich vor zwei Jahren oder vor eineinhalb Jahren gefragt, will ich ein Print-Magazin? Auf keinen Fall. Wer ist so blöd? Aber das ist auch so organisch entstanden. Immer wenn ich so rumgereist bin, habe ich mir halt einfach mal so Magazine gekauft, ne? Gibt's ja da manchmal, keine Ahnung, wenn du da irgendwie

[00:22:14] in der DB-Lounge hängst oder so oder irgendwie am Flughafen. Dann kannst du irgendwas mitnehmen und blätterst da ein bisschen durch. Und mir ist dann, also ich habe das schon Jahre gemacht, aber wirklich so Ende, ich glaube, es war im Oktober 2024 mir auch gefallen, hä, warum gibt's eigentlich kein Print-Magazin mehr für so die Generation unter 35? Also für unsere Zielgruppe. Da habe ich mir gedacht, warum machen wir sowas nicht? Weil A, wir haben nämlich schon ein paar hunderttausend Follower, das heißt, wir können's ja sehr schnell testen. Wir hatten damals auch schon seit einem Jahr den Newsletter, wo wir sagen, okay, die Idee war nämlich einen Jahresrückblick zu machen.

[00:22:43] Ja, wir haben ja die ganzen Sachen schon geschrieben, machen das ein bisschen größer, ein bisschen AI, ne? Voll easy. Und zweitens, oder drittens, irgendwie, wenn du Influencer bist, voll viele Verlage schreiben dir wegen Bücher. Jeder macht, bringt dir irgendwie ein Buch raus oder so. Ich dachte, ich will jetzt nicht das 300. Buch rausbringen. Wir schreiben Verlage und sagen, du kriegst so Pitches und dann hier willst du nicht Spiegel-Bestseller werden, wir brauchen ein Buch mit dir oder sowas. Das hättest schon mal Henning ein Buch, das hat den Verlag gepitcht, oder wie? Also viele, also das ist ja auch, guck mal, also wie viele Creator, auch gerade so im Infobereich, auch im Finance oder welches Bereich irgendwelche Bücher rausbringen. Das ist schon so

[00:23:12] ein Standard-Step irgendwie gefühlt. Aber ich dachte, nee, also erstmal, was soll ich den Leuten erzählen? Das ist ein Buch, ich fand, ich habe mich nicht wohlgefühlt. Da dachte ich, okay, was hat keiner ein Magazin? Dann lass doch ein Magazin machen, Jahresrückblick. Nee, voll easy haben wir gedacht, können wir das ja machen. Ja, turns out im Oktober, wir wollten das in drei Monaten durchprügeln, war dann schon aufwendiger, weil es halt ein physisches Produkt ist, so ein Ding zu schreiben, weil du nicht eben nur den Newsletter irgendwie ein bisschen größer schreiben kannst. Das muss da auch reinpassen, so ist Werbung platzieren, tausend Änderungen, okay, krass. Es ist ja auch relativ teuer, dann ist es auch so, dass du irgendwie, ja gut, das kostet so einen Druck, keine Ahnung, zwei,

[00:23:42] drei tausend Euro, aber du hast ja noch die ganzen anderen Sachen, dass es ausgelegt wird, die ganze Zeit, die halt darauf eingeht, die du auch nicht bepreisen kannst. Naja, haben es dann irgendwie durchbekommen, haben das dann rausgebracht, auch mit einer zehntausender Auflage. Also jährliches Magazin. Also erst mal eins rausgebracht, mal gucken, wie ist es so. Das ist ja auch das Coole. Also ich bin immer Fan davon, von so Sachen einfach mal zu testen, so eine AB-Testen, was auch Formate, also voll oft teste ich Formate, mach mal drei Videos, guck mir die an, wenn ich performe, mach ich halt was anderes. Ist ja eigentlich ganz geil, finde ich, in der Medienbranche. Das haben wir mal gemacht, gut, das war jetzt ein sehr teurer und aufwendiger Test. Fairerweise waren wir auch eher

[00:24:11] aus dem Online-Ding, haben wir uns alles ein bisschen einfacher vorgestellt, aber es kam halt echt gut an. Also wir haben eine zehntausende Auflage gehabt, haben da echt viele von verkauft in den ersten Monaten und da dachte, okay, geil, lass das doch weitermachen. Und dann haben wir das halt auch, werden. Und dann ist uns das aufgefallen, das ist halt auch ganz cool, weil gerade die so Finanz-Bankenbranche in Deutschland hat noch, ich sag mal, die Boomer, in Anführungszeichen, die Boomer-Formate, also jetzt nicht despektierlich gemacht,

[00:24:41] aber einfach die etablierteren Sachen, die haben halt noch sau viel Sachen, die einfach Print sehen, also relativ große Budgets und dann war das halt voll interessant, wo wir halt sagen, okay, wir können halt ganz gut Hybrid-Kampagnen anbieten, also neben halt Instagram, Nüsse, da hat auch was im Magazin. Alleine schon, weil da irgendjemand sitzt, der ein Print-Budget hat, das zu nutzen. Ist ja geil. Und viele, auch Großbanken, haben immer noch größere Print-Budgets als Social-Media-Budgets. Das ist halt wirklich, also das ist mir damals gar nicht klar geworden.

[00:25:10] Das war schon eine ganz andere Welle, die man da so eingetaucht bis. Da haben wir gesagt, okay, wir bringen das halbjährlich raus, die nächste Ausgabe, die sollte eigentlich schon im Februar rauskommen, wir hängen aber hinterher, die ist jetzt, wird finalisiert die nächste Woche, das heißt, sie geht jetzt in den Druck und dann bringen wir jetzt halbjährlich einfach das Magazin raus, aber echt cool, also jetzt eine neue Ausgabe. Und das kommt in den Handel oder bestellt man das dann direkt bei euch? Wir hatten das am Anfang im Handel, das war auch voll aufwendig und auch echt teuer, weil du hast dann so Presse-Grossisten, die das dann so auslegen und sowas alles, aber turns out, 80% haben das einfach über unseren Shop oder Amazon gekauft. Dann haben wir gesagt, okay, wir brauchen keinen Handel, wir machen es einfach selber. Und was wir jetzt auch viel machen,

[00:25:40] weil das ist ja auch so das Ding, also kannst du ja mal raten, wie viel man als Autor an so einem, das hat 10 Euro gekostet, was man daran verdient. Wenn ich das Magazin das kaufe, genau, wie viel von den 10 Euro, also inklusive Mehrwertschirm natürlich dann bei uns quasi landen. Weniger als ein Euro. Ja. Das war wirklich, wir hatten so, ich hab 50 Cent oder sowas gefühlt. Da musst du dich echt abrackern. Aber da war ich auch so, okay, also wenn das halt eh gefühlt, wenn du über den Verkaufspreis eh nichts verdienst, sondern eh nur über Werbung, dann lass uns das auch so machen, dass es möglichst günstig ist und dass es halt einfach cool ist,

[00:26:10] dass du es überall hast. Das heißt, wir sponsern jetzt auch viel so Erstetüten, Uni-Events, also so Euromars, das fängt, was du kennst, so diese ganzen Sport-Events von so Business-Cruise oder so WU. Das Royals Cup und sowas sponsern wir halt. Das hat voll gut passt, ne? Genau. Das ist so die Strategie hinter Print, aber ehrlicherweise sind wir so, also das ist echt aufwendig, das ist so das Ding. Es kam mega gut an, aber so ist es halt zum Beispiel auch entstanden. Eher so, wir dachten, wenn wir eine Idee haben, wir können die mal testen und irgendwie hat es funktioniert. Lass mal ein paar Memes durchgehen, die sind einfacher zu produzieren. Guck, ich hab ein paar deiner Memes mitgebracht. Also es kommt drauf an, das ist ja ein bisschen,

[00:26:40] das war die ursprüngliche Frage. Fuck, ich hab gar nicht geantwortet. Darf man Fuck sagen? Ja, kannst du alles sagen. Weil das, also die Systematisierbarkeit von Medienformaten ist halt super schwer, weil gerade so Memes, das ist halt legit so, keine Ahnung, manchmal sitzt du auf dem Klo, hast zehn geile Ideen, manchmal sitzt du zehn Tage und hast keine geile Idee. Das ist halt echt schwer und da hab ich auch echt mit vielen Leuten drüber unterhalten, so Creative Director aus Mode, aus anderen Kreativindustrien, die hast du ja auch hier in Berlin viel und keiner hat da wirklich so einen Anhalt drauf gehabt.

[00:27:09] Wie bringst du Kreativität und Kassband? Du kannst Kreativität, genau, nicht gut systematisieren. Das ist auf der einen Seite cool, weil wenn du dann eine Idee hast, ist es schon geil und irgendwie hab ich auch gelernt, dass ich für so einen BWLer relativ kreativ bin, was ich irgendwie auch vor ein paar Jahren gar nicht gesagt hätte, aber dementsprechend ist es auch gut, sowas zu haben wie einen technischen Newsletter oder jetzt auch so ein Vlog-Format, was du nebenbei produzieren kannst, dass du einfach da eine gewisse Content-Maschine aufbaust, die Standardformate, die sowieso immer kommen. die sehr repetitiv sind, weil das ist ja eigentlich so der Holy Grail. Also wenn du dir jetzt wahrscheinlich auf dem Whiteboard dir irgendwie

[00:27:39] ein Format in der Creator-Konni oder der Medienbranche oder keine Ahnung, whatever, Kreativbranche designen wirst, wäre das wahrscheinlich ein Format, was systematisierbar vorproduzierbar ist, was so unik ist, dass du quasi auch einen IP-Value hast, dass du es exiten kannst und dann im Jahrfall an einem Tag zehn Episoden drehen kannst, die du dann über das ganze Monat oder so bespielen kannst. So ist es wie ein Daily Newsletter wie Morning Brew sind deine Vorbilder, oder? Genau, also Morning Brew finde ich megacool, was die machen. Daily Newsletter für auch Finanzwirtschafts- Newsletter kann das sein, genau, ist jetzt fairerweise jetzt nicht, ich glaube, so unik, das machen halt viele.

[00:28:10] Was wäre denn ein gutes Beispiel? Wahrscheinlich sowas wie in der deutschen Creator-Economy sowas wie Seven vs. Wild. Das ist als Creator-Format entstanden, das ist sehr, sehr unik, das kannst du halt produzieren, weil es irgendwie, ich sage mal in Anführungszeichen systematisierbar ist. Was ist das für ein Format, was du in die gehört? Wo so Leute in der Wildnis ausgesetzt werden und dann so, genau, ja. Und das ist jetzt auch, ich glaube auf Netflix oder Prime wurde das verkauft, das YouTube-Kanal gestartet und dann wurde es halt immer größer. Und das siehst du halt immer mehr, dass du halt so Formate hast oder auch, du kannst auch viele Gameshows nehmen, was gibt es denn in den

[00:28:39] Jubiläen oder so in den USA? Ich vergesse immer, ich bin sehr schlecht mit so Namen, ehrlicherweise, ich habe so eine Liste, wo die alle drinstehen. Aber das ist ein Format, das kennst du vielleicht, das hat zum Beispiel jetzt auch, also das ist jetzt nicht so unique, dass man es jetzt so eine krasse IP hat, ich habe im Englischsprachenbereich, aber das wird in Anführungszeichen auch oft kopiert. Du hast da oft so eine Person, zum Beispiel so ein Donald Trump sitzt in der Mitte und du hast so 20 Demokraten, die ihnen dann so Fragen stellen, sowas halt. So Formate machen die halt viel. Du hast so einen Typen und dann irgendwie dann so, ich sag mal, 20 Hater oder Kontra-Leute. Im Grunde ist es gut planbar. Genau, du hast dann einen Raum, setzt dir die Leute hin, kannst dann am Tag fünf Formate planen.

[00:29:09] Die sind halt alle, weil du jetzt da in dem Fall immer eine Diskussion hast. Die gehen halt gut viral, weil, naja, menschliche Emotionen, so negative Sachen klicken sich halt besser als positive Sachen. Das heißt, das ist ein sehr geiles Format, was man dann auch irgendwann exiten kann an, keine Ahnung, Disney, Netflix, whatever. Das wäre zum Beispiel so ein Paradebeispiel. In der Creator Economy jetzt auf Wirtschaft bezogen wird es schon schwieriger. Fällt mir jetzt spontan, glaube ich, nix ein, wo du so, also klar, du hast dann so die Standard-Podcasts, jetzt zum Beispiel bei Wirtschaftspodcasts so ein OMR-Podcast, natürlich auch so ein Standalone-Dinge, was in Deutschland jeder kennt.

[00:29:40] Dann kannst du auch gut durchproduzieren. Genau, genau, genau. Genau, das wäre zum Beispiel so was Gutes. Oder ein Doppelgänger. Genau, die sind dann nochmal nischiger, das wäre dann auch so was. Das ist nämlich auch das Ding, dass man sich so ein bisschen dann in der Nische positioniert. Also dann zum Beispiel nicht nur Wirtschaft allgemein, sondern so broader irgendwie in Tech reingeht oder in, keine Ahnung, Krypto oder whatever. Weil da liegt ja auch immer in der Nische meistens dann der... Und da gibt es auch immer News, was passiert dann immer. Genau, oder zum Beispiel, was ganz cool ist, was jetzt so wahrscheinlich in Anführungszeichen so the hottest shit ist in der Credit Economy

[00:30:09] in Wirtschaft in den USA, ist TBPN. Weiß nicht, ob du das kennst? Ich liebe TBPN. Ja, glad you mentioned it. Meine Lieblingsserie. Das ist jetzt so ein verrücktes Format. Also wer das nicht kennt, das sind zwei Tech-Bros quasi. Die sitzen jeden Tag da in ihrem Studio in L.A. und streamen vier Stunden lang, was so im Silicon Valley passiert mit den Finanzierungsrunden, aber machen es auf so eine Entertaining-Art und Weise. Wir haben ja auch coole Gäste, also wie so CNBC oder Bloomberg halt nischiger, also für Tech und halt ein bisschen, ich sag mal, jünger Neujahr.

[00:30:39] Das ist ja auch ein saugeiles Format. Wir haben ja auch so 50 Gäste pro Woche oder so, muss man sagen. Das ist ja bei so einer Podcast-Produktion. Wir sitzen jetzt hier, super aufwendig, Post-Production, wird das Transcript durchgelesen. Aber leichter, dass die Leute halt da sind. Das ist ja so ein Rattenschwanz. Genau. Und wir machen das einmal die Woche, OMR macht das zweimal die Woche und das ist ja so das Limit, was du in so einem Podcast-Format auf die Weise wahrscheinlich machen kannst. Und die ballern einfach 50 Gäste pro Woche. Und die Logik ist natürlich, jeder Gast bringt ja auch eine Audience mit. Also alleine, wenn du da drin bist, das willst du ja allen zeigen. Du postest es und im Grunde betreiben die ja Clipfarming.

[00:31:08] Das Wort habe ich in dem Zusammenhang gelernt. Es geht ja nicht um die Longform. Also kein Mensch schaut sich vier Stunden am Tag TPPN an. Ja, ein paar Tausend schon. Aber genau, das ist halt sehr geil gespielt. Weil du eben aus, du hast ja, wenn du dir Social-Media-Accounts oder so anguckst, ja schon so eine Art Pyramide, sich ein Performance, was quasi am coolsten ist. Ganz oben ist ja wirklich live. Also Leute, die sich dezidiert mit dir hinsetzen bei einem Streamer zugucken, da hast du eine ganz andere Community-Bindung als jetzt bei einem TikTok oder so. Das heißt, so live ist ganz oben. Weil die Verbindung mehr ist, weil es interaktiver ist oder weil die mehr konsumieren? Weil A,

[00:31:38] weil es Longform ist, weil die einfach mehr Zeit konsumieren und weil die proaktiv sich mit dir parallel Zeit nehmen, dir live zugucken. Dann würde ich sagen, Longform, also ein Podcast oder ein langes YouTube-Video, alles, was so länger als 20 Minuten ist, einfach weil die Leute auch mehr Zeit nehmen. Und dann kommen natürlich die Shortform-Formate, also halt ein Short, etc. und dann wahrscheinlich Bild und dann halt Text ganz unten. So kannst du das, glaube ich, ganz gut dir angucken, welche Creator, die die beste Community haben oder wo du am besten eine Community aufbaust. Einerweise schaffst du es irgendwie alles zu machen. Krass, dass die Könige die Streamer sind. Ja.

[00:32:10] Ist halt Longform. Machst du Live-Formate? Nee, noch nicht. Wir sind noch überlegen, auf ein paar dieses Jahr starten, aber live ist halt super aufwendig, gerade wenn du es halt cool machen willst. Das ist halt so ein bisschen die Frage, auch was will man machen, dass man jetzt nicht, sag ich mal, einfach dasselbe, einfach nur irgendwie anders macht, sondern dass du auch so ein bisschen eine Edge hast, was die Leute auch, also was dich halt dann irgendwie besonders macht. Das ist halt so immer, wo ich gucke, was kann man denn machen, was so ein bisschen mehr unik ist. Aber das denke ich auch bei TPP an jeden Tag so, wie aufwendig das ist. Also du hast so ein krasser Job, das ist vier Stunden am Tag zu senden, du musst es vorbereiten,

[00:32:39] du musst diese Gäste da koordinieren, du musst da alles wissen, du musst eine Meinung zu den Themen haben. Jeden Tag neu. Nicht umso, sonst ist ja auch live mit Abstand immer das Teuerste, also auch beim Fernsehen. Ich würde mal sagen, weil ich so ein bisschen jetzt da auch was kenne, du kannst ja mal raten, was so eine hier Wetten, dass Folge früher gekostet hat live. Das ist ja wie so ein Wanderzirkus, wo die jedes Mal in einer anderen Stadt fahren, einmal im Monat. Stimmt. Oder so. Okay, was so eine Produktion kostet? Boah, genau. Du hast ja ein Team auch da, die bauen das einen Tag auf, dann hast du eine Generalprobe, dann hast du die Sendung,

[00:33:09] dann bauen die das einen Tag ab. Okay, und die müssen ins Hotel, die müssen das Zeug dahin karren, zwischen ein und zwei Millionen. Ja, ich glaube, das Budget war eigentlich eher so zwischen 10 und 20 Millionen. Wirklich? Ja, du musst aber auch gucken damals, das haben ja, das haben ja irgendwie 20, 30 Millionen Leute geguckt, das ist ja teilweise wie als Kinofilm zu gucken oder so, ne? Also das war schon geisteskrank, was du da für Formate hattest, also auch so, ja, also was einfach Formate kosten, das ist, ne? Wenn man so ein bisschen mehr in der Bubble drin ist, was ich auch ehrlicherweise vor so zwei Jahren gar nicht wusste,

[00:33:39] wie teuer halt einfach manche Formate sind, eben weil es so aufwendig ist, mit Studio, mit Live etc., was da einfach für ein Rattenschwanz hinterhängt. Ja, das kann man heute alles, wenn man es so planen würde, würden die es auch wahrscheinlich nicht mehr so planen, das ist aber auch in einer Zeit noch, ne? Weil es halt fürs lineare Fernsehen gemacht wurde und da einfach andere Standards waren, das dann auch in der Zeit gebaut wurde, als es einfach viel mehr Kohle war, wo man sich das auch einfach manche Sachen leisten konnte. Also auch nicht so viele Alternativen gab, als du überhaupt was gehabt hast, wo im Fernsehen 20 Millionen Leute zuschauen. Ja, ja, voll. Das heißt, heute kannst du natürlich einen Bruchteil machen und auch wesentlich effizienter und leaner,

[00:34:10] aber immer noch auch so, wenn du heute im Stream anfängst, also ich sag mal, jetzt dein Handy rauszuholen, TikTok aufzunehmen, ist ja wesentlich einfacher, als jetzt hier einen Live-Podcast zu machen. Ich hab ein paar Memes, guck mal, kannst du mal aufdecken und die Story dazu erzählen? Es sind deine Memes, welche du jetzt richtigst haben. Wir blenden es in YouTube ein, also gutes Incentive zu wechseln. Warum macht der keine Videos bei Spotify? Doch, machen wir auch, bei Spotify haben wir auch ein Video. Also Video anschalten. Okay, hier ist ein Meme, was ich mir kaufe, ist ein Porsche. Wofür ich es nutze, du hast einen dicken Kratzer in der Felge. Du hast einen dicken Kratzer

[00:34:39] in der Felge. Liegt das gutes Meme, was ist die Story von dem Meme? Ja, 18.000 Likes, würde ich sagen, ist ganz gut. Die Story ist relativ einfach. Ich glaube so ein bisschen, dass man sich über sich selber lustig macht. Du hast halt, ich würde mal sagen, wahrscheinlich, wenn du so die, das Statussymbol meiner Kommunikation zusammenfasst, ist es schon irgendwie so ein Porsche. Ich glaube, wenn du es in einem materialistischen Ziel vereinst, wahrscheinlich irgendwie sowas, jetzt nicht unbedingt ein Taycan, aber vielleicht irgendwie so ein geiler 911 oder sowas. Dann hast du halt dieses Meme, dass halt die Leute einfach das Ding wegschrammeln.

[00:35:10] In der Innenstadt oder sowas. Hat nochmal so ein ähnliches mit zum Beispiel auch, wofür ich es nutze, was ich mir kaufe, so eine geile G-Class, wofür ich es nutze. Einfach so, du fährst in der Innenstadt von A nach B so drei Minuten. Du gehst 200 Meter, fährst jetzt zum Supermarkt. Ja, genau. Okay, was haben wir noch? Willst du ein, welches hast du aussuchen? Was haben wir da? Ein Video. Was war das für ein Video? Das war eine längere Geschichte. War das Rolls Royce? Kann das sein? Das kann sein, dass Rolls Royce, nee, dass BMW und VW gleichzeitig

[00:35:39] Rolls Royce kaufen konnten. Kann das sein? Ja, genau. Und das fand ich interessant, weil das ja, also das geht ein paar Minuten, das ist recherchiert, da ist B-Roll eingeblendet, also Produktion ist ein bisschen aufwendiger, als es quasi, ich habe es in PowerPoint mir einfach zusammengeschoben. Erzähl mal, was ist die Story? Also generell, ich würde sagen, bei allem, was wir so machen, also jetzt auch bei unserem YouTube-Kanal, also die Video-Assays, gut, wir haben jetzt ein paar neue Formate, auch so mehr Richtung Doku und Reportage ausprobiert, aber was wir ja sonst machen, ist ja eigentlich eher so Storytelling-Formate. Wir gucken halt,

[00:36:08] was sind coole Geschichten aus der deutschen Wirtschaft, die man erzählen kann, weil ich glaube, auch da, wenn du dir Wirtschaftsmedien anguckst, kompetest du ja gegen Handels, wir sind es halt, und wir sind ja weder jetzt die Schnellsten, noch haben wir die krassesten Redakteure, die jetzt irgendwie die Sachen, krasse Investigativ-Stories haben, so, ne, deshalb muss man auch immer gucken, was kann man selber gut machen, und ich glaube, wir sind sehr gut darin, coole Stories, A, zu finden, die nur nicht erzählt sind, die auf eine coole Art und Weise erzählen, dass sie auch, dass sie auch, sage ich mal, jetzt nicht nur 10.000 Leute, sondern vielleicht auch 100.000 Leute irgendwie gucken und interessieren. Und das ist ja Evergreen-Content, also die Geschichte.

[00:36:38] Theoretisch, ja, genau, die könnte man morgen gefühlt nochmal posten. Das war einfach so, dass wir immer halt einfach so Themenkonferenzen haben, wo wir uns einfach so Themen an den Kopf werfen, das war halt eine coole Story. Themenkonferenzen, so heißt das dann geil. Ja, oder halt, Joe Fix, je nachdem, aber im Endeffekt treffen wir uns so zweimal die Woche und werfen uns halt Themen an den Kopf, die wir ganz cool finden. Was sind coole Geschichten, die du gerne erzählt hast, die dir selber hängen geblieben sind, die du so spannend fandest? Also was man generell, das ist schon ein paar Jahre her, was wir auf YouTube damals gemacht haben, das haben wir so genannt,

[00:37:07] so deutsche Succession oder so, wie halt quasi Porsche VW-owned, aber VW auch gleichzeitig Porsche, weil das ist ja super interessant, die ganze Familie Porsche-Pierrech. Und der Wiedeckenkrieg. Die sich halt, genau, das ist ja wirklich wie bei Succession, das ist halt irgendwie, also VW gehört irgendwie Porsche, aber dann der Porsche-Familie, Porsche-Holing gehört VW, das war super interessant, weil du auch so verschiedene Akteure hattest und sowas. Aber es ist ja immer cool, auch jetzt so rein aus Storytelling oder Dramaturgie-Perspektive, wenn du einfach Personen hast, das ist die dann noch besser, als wenn du immer nur Deep Rant oder sowas hast. Jetzt bei der Story hier

[00:37:37] war es natürlich ganz interessant, weil das halt einfach so ein richtiger Fuck-up war von, es hätten halt IP-Rechtsanwälte oder so eigentlich checken müssen oder im M&A-Prozess, dass halt die nur die Namensrechte kaufen und die anderen irgendwie dann die Fabriken oder sowas. Das war alles, was da rausgekommen ist. Ja, ich glaube, BMW hat irgendwie die Namensrechte gekauft, aber die Fabriken waren irgendwo anders und hier hat jemand anderes gekauft oder so. Das ist aber keinem aufgefallen im M&A-Prozess, wo ich auch denke, du hast ja so viele gut bezahlte M&A-Anwälte. Ihr wart, was wahrscheinlich Anwälte. Ja, das fand ich ganz cool. Wie aufwendig ist, sowas zu produzieren?

[00:38:06] Nimm uns mal so von der Themenkonferenz, wo du sagst, ey, könnte eine Story sein bis zum fertigen Video. Ach, mittlerweile geht das ganz gut, ehrlicherweise. Gerade so kurz vorm Video. Ich meine, das ist jetzt 90 Sekunden, zwei Minuten oder so lang. Ich würde sagen, wenn du das Thema hast, das ist halt die Schwierigkeit, ein gutes Thema zu haben. Recherchierst du das vielleicht in einer Stunde, 90 Minuten an, sieht ja so ein bisschen ein. Und dann kann ich die ehrlicherweise so auch mittlerweile sehr gut schnell ausformulieren. Ich habe das auch viel mit AI versucht zu produzieren. Kannst natürlich auch so einen ersten Aufschlag machen bei der Becherche. Du lässt ja das Skriptschreiben quasi das Initiale. Ja, das ist übrigens bei AI, wenn du eh dann 50 Prozent änderst.

[00:38:36] Also bei Longform macht es dann schon noch mehr Sinn, weil du einfach mehr Sachen, du hast einfach längere Abschnitte, aber jetzt auf, also für Kurzform, wo einfach die ersten Sekunden relativ gesehen viel mehr zählen und du eh den zweiten Satz umschreibst, bin ich einfach schneller, da selber runterzutippen. Was ich mir eher mache, ist so Stichpunkte geben und halt, ich sage halt, okay, das sind die Themen, das habe ich recherchiert, guckt es mal, gibt es da noch andere Quellen oder hier sowas. Also eher so als Recherche, Beihilfe nutzen. Das kommt aber ehrlicherweise ganz gut. Das heißt wahrscheinlich, wenn du die Idee hast, bis dann das geskriptet ist, wahrscheinlich, ich sage mal eine Stunde, dann das aufnehmen,

[00:39:05] eine halbe Stunde, dann braucht der Cutter da, keine Ahnung, je nach Tag, ein bis zwei Tage führen, dann kann das halt online gehen. Das heißt, die sind eigentlich relativ dankbar zu produzieren. Ein bis zwei volle Tage? Ja, also der produziert auch andere Sachen. Nicht am Stück, aber... Genau, also wenn er es wahrscheinlich direkt danach machen würde, wäre es wahrscheinlich in drei Stunden oder so, vier Stunden fertig, keine Ahnung, je nachdem auch was eingeblendet wird oder so. Okay, wie viele Likes? Über 2800. Okay, das andere hatte mehr. Wir können jetzt mal ein bisschen noch Likes rieren. Ja, gut, natürlich. Fairerweise, Memes sind immer so ein bisschen am Überblick, mehr Likes, weil es halt so... Schneller. Genau.

[00:39:36] Das musst du dir erstmal anschauen. Die 90 Sekunden musst du erstmal investieren. Hohes Investment für die TikTok-Aufmerksamkeit. Ja, ja. Nee, also genau, das ist ja eine andere Contentform. Von daher, also Memes haben immer und Horror haben immer mehr Likes, das ist jetzt so eher Sachthem, sag ich mal. Okay, was haben wir noch? Was haben wir hier? Arbeitnehmerschuhe und Arbeitgeberschuhe. Okay, das habe ich nicht verstanden, weil ich trage Sneaker als Arbeitgeberschuhe. Aber sagst du, die Arbeitnehmerschuhe sind die Sneaker in dem Bild und die Arbeitgeberschuhe ist eher die Leder. Ja, wenn du jetzt so...

[00:40:05] Also hier in Berlin wahrscheinlich nicht. Wenn du jetzt eher so nach München oder Frankfurt guckst, dann schon eher. Also die Likes kommen aus dem Süden. Ja, genau. Ich würde schon sagen, ja, also die meisten Leute sind halt auch München und Frankfurt so. Ist das so? Ah ja, okay. Berlin ist gar nicht so ein... Ach doch, Berlin schon. Berlin ist einfach auch groß. Also Berlin ist schon immer so auf Platz zwei oder so, aber München halt auch. Also es ändert sich immer, aber München ist ja ein Drittel nur so groß wie Berlin gefühlt. Von daher ist München schon krass überrepräsentierter

[00:40:35] als das Berlin. Nee, aber du hast eigentlich schon sehr gut erklärt. Dass halt die Praktikanten und die Mitarbeiter halt sowas tragen und halt die Chefs oder so, dann eher die Schuhe. Die eigenen Schuhe. Zumindest in den Städten, die sich ernst nehmen. Genau, zumindest in den, ich sag mal so, älteren, älteren Branchen. Okay, wie viele Likes? Ähm, 8000. Das hat gar nicht so, das ist richtig schlecht eigentlich. Also ich würde sagen, bei Memes hat das unter 10.000 schlecht. Das ist meine interne Metrik. Okay, interessant. Was haben wir noch? Ach, okay. Das war mit Christian Lindner, wo wir ihm Memes gezeigt haben.

[00:41:05] Das war auf der OMR 2024. Der Kamerawinkel ist jetzt nicht so optimal, aber es war nur so in der Halle und jetzt zwischen... Schauen Sie auch Memes, Herr Lindner, war die Frage. Genau, wir haben mal verschiedene Meme-Accounts geredet, hat er auch ein paar erwähnt, also uns zum Beispiel auch. Ähm, war ganz geil. Hat auch gut performt. 21.000 Likes, aber es hat auch eine Million Aufrufe oder so. War ganz cool, ja. Okay, in der Audience ist... Genau, in der Bubble kam es gut an. SCL Celebrity? Ja, voll. Also gerade auch so,

[00:41:35] wenn du sagst, wenn man sich so anguckt, war es so der... Auch der Peak war von dem Ganzen, wo wir angefangen haben oder auch so, das war schon so 2021, 22. Das waren ja auch dann so, sag ich mal, die großen Christian Lindner Jahre wahrscheinlich. Der hat uns ja damals auch in seinen Wahlkampfreden quasi erwähnt. Also, dass wir euch gesagt haben, hier Hedge for Henning und BWL Marie oder so, so als Beispiele für junge Leute, genau. Mit Lindner haben wir auch viel gemacht. Ich habe ja dreimal irgendwie auch Interview oder Content zusammen gemacht. War schon immer ganz gut. Also so auch jetzt,

[00:42:04] für so andere Formate haben wir auch nochmal eingeladen. Das war jetzt bei ihm ein bisschen schwierig, weil jetzt diverse andere Positionen, da war es zeitlich immer schwierig. Der ist jetzt wieder voll im Unternehmertum. Genau, aber so, auch wenn wir immer so Ideen haben für Interviews, Podcasts oder so, haben wir den immer mal an und das ist eigentlich, also der ist auch gut responsive. Also kann man, kann ich mich nicht beschweren. Also ist ein cooler Typ, ja. Okay, und hat gut funktioniert, 21.000 Likes? Ja, das würde ich sagen, kam sehr gut an. Okay, was haben wir zwei? Haben wir noch? Machen wir hier weiter.

[00:42:34] Ja, das hier ist so ein bisschen ähnlich wie hier das. Sneaker für Leute, die wissen, was ein Bewertungsbeleg ist. Man muss dazu sagen, dass natürlich, das war sogar eine Anzeige, also da hatten wir mit Phenomen, eine Werbung steht hier auch, also mit diesem Geschäftskonto. Da habe ich auch meine Geschäftskonten schon seit, seit, seit Jahren. Von daher ist es auch ein ganz cooler Partner, weil ich halt das Ding halt selber privat nutze, das ist halt ganz cool. Aber im Endeffekt hast du es ja schon. Ich würde schon sagen, in der, ich sage jetzt in Anführungszeichen, ich bin selber gar nicht mehr so jung, aber jüngere Generation.

[00:43:04] Wie bist du? 27. Loafer sind so voll das Ding. Also voll viele tragen Loafer. Ich habe auch so viele Loafer. Ich würde sagen, das sind so ein, zwei Jahre und so ein Loafer schon wieder voll im Kommen. Und Loafer sind ja eigentlich halt schon ganz geil. Die sehen voll schick aus, aber sind super bequem, wenn du in die Richtung hast, kannst du da reinslippen. Was trägst du heute? Zeig mal. Heute habe ich hier so Dad-Sneaker, so meine geilen Tennis-Schuhe von. Okay, für das Berliner Studio sind die Dad-Sneaker. für Berlin. Ein bisschen der Location angepasst. Nee, aber von daher sind Sneaker, ach, Loafer voll geil

[00:43:34] und sind so in Anführungszeichen dann die neuen Sneaker. Von daher hat das ganz gut gepasst. Okay, für Leute, die wissen, was ein Bewirtungsbeleg ist. Ja. 8000, ja, okay, war so eine Grenze. War auch eine Werbung, von daher, glaube ich, muss man sagen, bei Werbung. Und so kannst du ja auch anonymen Werbung platzieren. Also das ist dann die Weise, wie du dann... Das ist ja auch gekennzeichnet, da steht Werbung drauf. Steht Anzeige. Alles gekennzeichnet, müssen wir natürlich auch. Ja. Ich nutze, okay, genau, das hast du halt mehrere Slides, das ist nur die erste Slide, aber dann war das auch ein bisschen so eine Story, wo es dann später auch halt mehr Richtung... Okay,

[00:44:04] da kannst du sagen, ich kann meinen Bewirtungsbeleg da auch digital einreichen. war noch ein Video, wie ich das nutze und sowas alles. Also so eine Slideshow, so ein Karussellpost, ja. Was bringt das an Umsatz, so ein Meme, was 8000 Likes hat für so eine Geschäftsbank? Weiß ich ehrlicherweise gar nicht, was die intern an Conversion... Was bringt es für dich, was haben die dir gezahlt? Das war eine größere Kampagne, also wir hatten auch ein bisschen ein paar andere Instagram-Sachen dabei. Ich weiß aber, wir hatten früher und das durfte ich auch sagen, weil wir das immer in so anderen Case-Studies quasi hatten, das sind jetzt von 2021 oder 2022, glaube ich, die Zahlen.

[00:44:34] Ich weiß ehrlich, ich weiß nicht mehr ganz genau, welches Jahr, aber da hatten wir mit Kronext, also mit dieser Luxusuhren-Plattform zusammengearbeitet und ich glaube, da hatten wir nach von einem Jahr... Ich weiß ehrlich, weiß nicht ganz genau, also nehmen wir es jetzt nicht, alle Handkappen ohne Gewehr, aber ich glaube, es waren so mehr als 400.000 Euro Umsätze, die quasi nur über unseren Code gemacht haben, also von Leuten sozusagen Luxusuhr über halt, ich sag jetzt mal, Storys bei einer Meme-Seite gekauft haben. Okay, so Luxusuhr kostet dann auch irgendwie keine Ahnung... Genau, ich hab durch der Warenkopf sind auch 5.000,

[00:45:03] 6.000 Euro oder sowas. Und dann hast du da irgendwie 80 Uhren verkauft, dann bist du da schnell da. Genau, ja, also das hat sich für die damals gelohnt, ja. Und was zahlen die dir dann dafür, wenn die 400.000 Umsatz generieren? Dann ist es für die ein guter Dealers? Wir hatten da zum Beispiel einen Code, wir hatten einen Fixbetrag und einen Code. Also ehrlicherweise, weil das so lange her ist, weiß ich nicht mehr ganz genau, aber du wurdest halt da natürlich bei Verkauf beteiligt, aber hast auch einen Fixbetrag. Aber das waren jetzt zum Beispiel nur Storys, da hatten wir jetzt nie Feedposts. Wir hatten da wie 2, 3 Storys oder so im Monat immer und das hat immer einen längeren Zeitraum.

[00:45:32] Das hat aber ganz gut funktioniert. Okay, einen Meme haben wir noch. Genau, das Letzte, ah, das ist auch wieder ein Video, die Story von Montclair. Und das war eigentlich auch super interessant, weil Montclair, also sieht man ja auch in diversen Fußgängerzonen, ich habe auch eine Montclair-Jacke übrigens, werde da auch ein bisschen für gehatet, weil viele das halt so assi finden, aber ich finde die, also, auf den Kuhdamm kannst du damit rumlaufen. das war damals so, als ich so 16, 17 war, hatten so alle Rapper so Montclair-Jacken, ich dachte mal, irgendwann, wenn ich Geld verdiene, will ich mir so eine Jacke kaufen. Also ich dann so mit meiner, sagen wir mal,

[00:46:02] Selbstständigkeit, ich habe mir die damals zum 23. Geburtstag oder so gekauft, also auch mittlerweile schon echt lange her, aber die ist top, also die hält gut. Ich habe die auch im Winter echt oft an, also ich stehe dazu, auch wenn ich von meiner Community dafür gehatet werde. Ich glaube, das ist sogar das teuerste, was ich besitze, neben meinem MacBook. Ich habe kein Auto, gut, Kameras über die Firma, eine Kamera. Das teuerste, was du privat besitzt. Genau, das teuerste, was ich privat besitze. Deine Montclair-Jacke. Ne, ich habe mir letztens einen Anzug machen lassen, der war leicht teurer,

[00:46:32] das stimmt. Ja, aber sonst war das wahrscheinlich bis vor drei Monaten das teuerste, was ich privat besessen habe, diese Jacke. Was ist die Story von Montclair? Was war das? Genau, das war, das ist eine Skimarke, die aber fast bankrott war in den 80ern. Also die lagen wirklich im Outlet, du konntest die Sachen kaufen, keiner wollte die, dann hat das ein, ja, cleverer und windiger Geschäftsman quasi aufgekauft und hat es halt wirklich gut vermarktet. Also einfach gefühlt aus dem Outlet raus, Preise einfach verdoppelt, ins Exklusiver gemacht und dann ganz gut auch Marketing gemacht

[00:47:02] mit auch anderen aus der Musikbranche. Dann lief's, ja. Ne, aber das war da die Story. Was auch cool war, was gibt's denn noch? Ach, zum Beispiel heute, ein Video, was wir heute geskriptet haben, was ich eigentlich noch aufnehmen will heute. Das heißt, wenn das herausgekommen, weiß ich nicht, ob es dann online ist, aber habt ihr es gehört. Das finde ich auch krass, beim Tennis, dass es keine einheitlichen Tennisbälle gibt, wie jetzt zum Beispiel beim Fußball oder der NBA. Da hast du ja halt, also bei der WM hast du immer den WM-Ball und NBA sind die Bälle ja genormt.

[00:47:30] Aber beim Tennis ist es so, eigentlich jedes Turnier, jeder Grand Slam hat andere Bälle von anderen Herstellern. Das ist halt super interessant, dass halt wirklich da die Spieler, da hat sich auch der hier Mad, Mad, ich kann den Namen nicht ausprobieren, war auch mal ein erster krass beschwert, weil der eine Ball halt so scheiße war, dass er so gedroppt ist, er auch Handgelenkprobleme hatte und andere Spieler hatten das auch und da wird halt gerade, gerade die Tennisspieler verklagen, da auch die ganzen Verbände, weil das ist auch nicht so, es gibt nicht so eine FIFA. Okay. Es gibt da irgendwie den Männerverband, den Frauenverband und noch die vier großen Grand Slam Turniere

[00:48:00] und die sind alle, irgendwie haben ihre Marken. Das heißt, das sind so viele Leute, die halt da irgendwie mitmischen wollen, die haben ihre eigenen Deals mit dann irgendwie auch den Ballherstellern, auch von der Gewinnaufteilung, zum Beispiel bei NBA und NFL, das ist ja so, die kriegen irgendwie 20 bis 50 Prozent irgendwie der Gewinne und bei, ich habe ja logisch, aber die Zahlen sind nicht alle im Kopf, das ist nicht vielleicht die genauen Zahlen, aber Tennis kriegen auch die Leute irgendwie nur 15 Prozent, die Spieler der Gewinne, was auch so wenig ist. Das heißt, da ist gerade voll der Gewerkschaft. Ah, genau, die sind halt gerade, dass sich alle gegenseitig

[00:48:30] auf die Finger hauen, was da abgeht, dass du das alles vereinheitlichst und alles, das ist halt sehr unzentralisiert verglichen zu anderen Sporten, was halt krass ist, weil das wahrscheinlich der einzige Milliardensport oder auch Milliardenballsport ist, wo das so ist. Also wusste ich ehrlicherweise auch nicht vorher. Okay, okay. Wie kommst du auf solche Themen? Boah, das hat uns irgendjemand gebrainstormt. Ich glaube hier, unsere Werkstudentin hatte das irgendwie rausgesucht. Ich glaube, die ist wahrscheinlich, ich behaupte jetzt mal tief im Tennisgame drin, das ist das Erzähl. Das ist voll die ganze Story. Lass das mal anrecherchieren, ja. Spielt AI da eine Rolle für diese Recherche?

[00:49:00] Also habt ihr da tausend Bots am Laufen, die den ganzen Tag solche Geschichten aufdecken? Ja, wir haben unser eigenes AI-Tool ehrlicherweise gebaut vor so zwei Jahren, weil das Ding war ja, also früher ja noch mehr als heute, dass einfach die ganzen anderen LMMs halt nicht so gut journalistisch arbeiten können, also mit so Quellenarbeit und sowas alles. Da haben wir gesagt, also gerade für unsere Newsletter, das ist halt, also wie können wir das denn also gewisse Parts systematisieren, dass wir da halt irgendwie große Scraper haben und das halt einfach darstellen können. Das hat ehrlicherweise ganz gut für uns selber geklappt und dann haben wir das auch

[00:49:28] an andere Newsletter verkauft, die nutzen das Tool auch und haben auch mittlerweile auch eine große Börsenplattform, die halt so Artikel über Aktien schreiben, die das auch nutzen, also sind da so ein bisschen auch... Das ist dann eben her noch so ein SaaS-Business. Ja, aber das ist jetzt übertrieben, wenn ich sage, also das ist eher aus internes Tool gestartet und dann haben wir es so groß aufgerollt sozusagen. Wir haben einfach gesehen, das funktioniert für uns ganz gut. Wir sind natürlich auch in der Bubble Connect dann gesagt, ey, ihr könnt das halt auch nutzen. Dann ist das dadurch, dass ehrlicherweise so erst im letzten halben, Dreivierteljahr mehr entstanden, dass wir das so gesagt haben, ey, wollt ihr das nicht auch mehr nutzen?

[00:49:58] Und da so ein paar Testcases hatten, aber das ist noch alles sehr, sehr early. Also wir haben da auch, um Gottes Willen, ich bin ja auch derjenige, der nur Intros macht, der sagt, ey, hier, ihr macht einen Podcast, das Newsletter, guckt euch das mal an. Operative Arbeit machen die anderen. Das habe ich schon verstanden. Das ist das Motto von den Laufern. Nee, das mache ich ja alles selber. Das hier ja auch. Das ist aber immer quasi Arbeitsteilung. Also jetzt beim Newsletter mache ich sehr, sehr wenig. Da macht zum Beispiel Chris, mein Co-Founder, er ist dann eher so hinter der Kamera, ich bin vor der Kamera. Auf Hedgehog, Henning, aber 8% der Memes mache ich immer noch selber, weil da hast du auch irgendwie so,

[00:50:27] dass du dein Baby, sag ich mal, da willst du auch selber dranbleiben. Jetzt da auch Taste, dass der Geschmack ist ja. Genau, voll. Du musst ein Gefühl dafür haben. Genau, also da mache ich mit Abstand das meiste selber. Das wird auch nicht laufen. Das merkst du auch, wenn andere da was machen. Aber gerade bei sowas, das ist halt eigentlich ganz cool, weil die beiden Jungs, die sind jetzt von Chris, also meinem Co-Founder, auch Schulfreunde. Der eine war auch bei irgendeinem AI-Startup in Chicago oder so, haben das dann aufgebaut und jetzt dann quasi selber gemacht. Also von daher, die sind da die Technical Brains, um Gottes Willen. Ich sage halt nur, okay, ey, okay, das könnte halt passen, wollt ihr mal quatschen

[00:50:56] und dann machen die, sage ich in Anführungszeichen, den Rest. Das heißt, ich bin eher so auf einer High-Level-Sales-Ebene involviert, weil sonst mit den ganzen anderen Formaten wird das auch nicht passen. Den Channel zu abonnieren ist kostenlos, dauert zwei Sekunden und erfordert nur einen Klick. Wenn ihr die nächste Folge nicht verpassen wollt, dann drückt Abonnieren, egal auf welcher Plattform ihr seid. Ihr helft uns damit und verpasst keine Folge. Danke. Und die Fremdformate, du machst ja auch

[00:51:25] diese Auftragsproduktion, die du erwähnt hast für den Öffentlich-Rechtlichen teilweise. Wie funktioniert die Seite? Da kommt jemand und sagt, ich hätte gerne Doku zu Thema X oder wie läuft das ab? Nee, das ist schwierig. Also die Medienbranche ist natürlich da, gerade bei so Partnern einfach, wesentlich langsamer als jetzt wahrscheinlich Berliner Startup-Bubble. Das heißt, du bist da echt, also wir haben da Formate, da sind wir seit über einem Jahr in irgendwelchen Absprachen, bis da mal was gedreht wird. Okay. Das ist echt, viele Leute sind immer beteiligt, das dauert echt immer, weil das dann auch

[00:51:54] viel Feingefühl ist. Die Redakteure, die Wörter, wie das dann gemacht ist, wie dann auch wirklich das von dem Format, dann sage ich mal, die Line ist, was da rauskommt, und das ist dann echt auch noch viel Feinarbeit. Aber da zum Beispiel auch bei der Produktionsfirma Max, der unser Produzent ist, das ist so der, ich sage jetzt mal, Chief of Staff in der BWL-Bubble, dann in dieser Medien-Bubble, aber der auch, der war vor allem am ZDF, der studiert an der HFF, das ist so die Target-Uni für Film und Fernsehen, ich glaube, die meisten deutschen Oscar-Menschen kamen halt von da, die sind in München, der ist da super gut connected, weil das ist dann auch so,

[00:52:25] die Kalkulation für so Formate, das ist nicht so, ich sage jetzt mal, ich schreibe dir jetzt ein Angebot, wenn du jetzt eine Story of Hatch-Franning machen willst, das ist da immer schon sehr krass kalkuliert, weil gerade für ein ÖR, du hast halt da auch die ganzen Verdigagen, das ist natürlich dadurch, dass es öffentliches Geld ist, sehr klar definiert, also auch damit, damit verdienst du jetzt nicht viel Kohle, damit wirst du jetzt nicht reich, wenn du für eine öffentliche Rechnung produzierst, das ist eher so ein Branding, dass du sagen kannst, ey, wir produzieren halt für Funk, für den hessischen Rundenfunk, für keine Ahnung XY. Und mit denen macht ihr auch einen Kanal zusammen. Genau, aber damit kannst du dann zu anderen gehen und halt sagen, okay, du erfüllst die Qualitätsstandard,

[00:52:55] das ist halt cool und dann kommst du quasi, damit du so bookable, dass du halt sagen kannst, okay, du darfst jetzt den großen Leuten ein paar Ideen in deinen Kopf werfen, die hören dir auch zu. So läuft das dann eher ab. Ne, genau, aber das ist dann wahrscheinlich vom normalen Businessmodel mehr wie so eine Agency, du hast halt sau viele Formate, bist mit allen Leuten eigentlich ständig im Austausch und denkst halt, okay, das könnte ein Format sein, dann entwickelst du das relativ lange und dann produzierst du das. Aber da gibt es auch alle möglichen Grauzonen dazwischen, also von, wo liegt die IP, wem gehört das, was sind die Kosten, wie macht man das, bin ich auch bei manchen Formaten als Host drin oder hat das einen anderen Host oder so.

[00:53:25] Also weil klar, irgendwie bietet sich das an, wenn es ein Wirtschaftsformat ist, dass ich ja auch als Host drin bin, weil wir das ja auch über unsere ganzen Plattformen irgendwie bewerben können und distribuieren können. Aber es gibt auch Formate, wo wir halt sagen, okay, das ist halt so nischig, das muss jetzt nicht unbedingt ich dann der Moderator oder Host dann der Holmeld, andere, die das halt zum Beispiel machen, produzieren das dann nur und haben dann so, sag ich mal, die Idee gehabt. Also da gibt es auch sau viele Zwischenstufen sozusagen. Und der Kanal High Performer Henning auf YouTube ist so eine Art Joint Venture? Der ist der Punkt, genau, genau. Also deshalb ist es auch, weil der halt öffentlich-rechtlich ist, hat der auch klar einen anderen Namen,

[00:53:54] dass du halt diese Trennung hast zwischen Privat-Hedge-For-Henning und High Performer Henning, was dann quasi öffentlich-rechtlich ist. Genau, dass man schon noch merkt, okay, das könnte irgendwie zusammengehören, aber du musst es halt klar trennen, auch wegen Werbung oder so, weil Hedge-For-Henning ist halt privat, da kann ich ganz normal Werbung machen, aber bei Funk kann ich ja keine Werbung machen, weil das ist ja öffentlich-rechtlich und so, das ist dann auch, die Arbeit auch eine andere, auch was man da machen kann. Ich darf zum Beispiel von Hedge-For-Henning und von unseren ganzen privaten Accounts rüberfunneln auf High Performer Henning, aber darf da jetzt keine Werbung für Hedge-For-Henning machen. Aber das ist trotzdem smart gelöst.

[00:54:24] Ich meine, der Name alleine, wenn du liest High Performer Henning, wenn du Hedge-For-Henning schon mal gehört hast, also deine eigene Brand-Awareness steigert es natürlich schon. Das war ja auch so die Strategie, dass man guckt, ey, okay, dass es halt sauber getrennt ist, aber dass es trotzdem noch irgendwie halt auch wieder auffindbarer ist. Erzähl mal von deiner Startup-Show. Die war eigentlich ganz cool. Was hast du da gemacht? Wir hatten eigentlich so ein bisschen die Idee, lass doch mal ein Format machen, also es sollte kein Investment-Format sein, sondern eher so, ich sag mal Feedback, dass du halt Leute aus dieser Community einhältst,

[00:54:52] weil ich bin gerade so ein bisschen auf dem Trip, dass man halt guckt, wie kann man die Community mehr zusammenbringen, was kannst du geil jetzt mit der Community machen? Deshalb auch jetzt zum Beispiel hier das Event oder sowas. Und das war da so eine Idee jetzt bei YouTube, dass man sagen kann, okay, wir haben schon echt viele Leute, ich kriege das ja auch so mit, vielleicht auch ein bisschen bei, ist, weil ich in Berlin bin, aber ich würde sagen, so der Anteil an Leuten, die halt irgendwie was gründen wollen, ist jetzt der jüngeren Generation höher als vielleicht noch vor zehn Jahren. Und was können wir da machen, auch mit dem öffentlich-rechtlichen Auftrag, Wirtschaft, Unternehmertum, irgendwie cool darzustellen, Leute dazu zu ermutigen?

[00:55:20] Dafür gebe ich gern GEZ-Gebühren, dass Entrepreneurship gefördert wird, dass Leute angeregt werden, dass sie Storys erzählt werden, finde ich mega. Und das war im Endeffekt die Idee, dass wir sagen, okay, was können wir denn machen mit der Community, dass du halt auch Leute von verschiedenen Stages hast, sowohl in der Jury als auch von den Teilnehmern aus unterschiedlichen Branchen, verschiedene Backgrounds, VC-Cases, keine VC-Cases. Klar, fairerweise muss man sagen, bei so einer Show hast du halt meistens schon eher B2C-Produkte als B2B-Sars, weil für die sind das, hast schon ein Overlap. Aber hatten echt viele coole Leute und auch die Jury, würde ich sagen, war echt,

[00:55:50] war echt viele Hochkaräter, also sie haben alle was auf dem Kasten gehabt. Wir hatten einmal, also wir hatten da auch, wollten wir es so aufblenden, 50 Prozent halt, ich sag mal unter 30-Jährige, dass man da so ein bisschen so hat, okay, ey, das könnte ich in drei Jahren sein, ne? Und 50 Prozent über 30. Wir hatten einmal den Julius de Greuther von Cherry, der hat vorher, also der ist halt bei Cherry, was ja auch, ich sag mal, ein krasser VC ist, hat vorher auch Krisenchat gegründet, so eine große NGO mit über 100 Mitarbeitern, der ist aber irgendwie 23 oder 24 oder sowas. Super jung. Dann hatten wir noch die Vivian Visoki, also von Saint-Seth, die auch cool geraced haben,

[00:56:20] auch gerade im B2C-Bereich. Die war auch in einem Pott. Voll, ne? Die hatten wir halt da, die hat ja auch mega was auf dem Kasten, dann hatten wir noch den Thomas Andrei, der hatte so eine Softwarefirma in den 2000ern geexited, okay, der ist auch unter 30. Der ist ein bisschen älter, der ist aber auch hier viel bei Merantix, also diesem AI in Berlin, also der ist sehr gut connected, auch sauviele coole Angel Investments gemacht, auch so privat, von vielen anderen Gründern, die ich kenne, immer einen sehr guten Draht gehabt. Kann man von dem Format den Impact messen, wenn du sagst, du hast das gemacht, coole Jury, coole Leute,

[00:56:50] was hat's gebracht? Also wir haben's jetzt erstmal nur auf Klicks gemessen, ich weiß gar nicht, was wir hatten, ich hab 140, 150.000 Views, was schon, wenn ich sagen, in der Bubble echt stark ist und vor allen Dingen, was halt auch das Ding war, also das war auch die erste Show, die wir produziert haben, das war aufwendiger als gedacht und wir wollten direkt zwei Folgen machen und wir auch dachten, so wie du mehrere Folgen ja auch du hier aufnimmst, wenn wir halt eh die Leute da haben, so lass halt direkt zwei, drei Folgen machen, aber irgendwie ist uns dann nachher aufgefallen, weil wenn die Leute auch da so sind, man ist dann schon so ein bisschen angespannt vor der Kamera,

[00:57:19] gerade auch in so einem Format, die Leute sind natürlich auch ein bisschen nervös, wenn die dann von den Leuten pitchen und so weiter, dass man es im Nachhinein natürlich viel mehr noch mehr engaging machen könnte, aber es war ganz okay, aber wenn wir dann gesagt haben, ey, lass die zwei Folgen einfach zusammen machen, weil ich glaube, das ist einfach cooler, dann passt das besser von der Dynamik, das heißt, wir haben eigentlich, obwohl es vorher nicht geplant hat, einfach zwei Folgen zusammengekaltet, dass das Video so 90 Minuten lang, aber dafür, dass es, sag ich mal, nicht dafür optimiert war, weil das ist ja auch so ein Ding mit Average Watch, also mit Retention Rate, also Duration und sowas alles auf YouTube, dass es dafür nicht optimiert war. Dann musst du dann schon in dem YouTube Game

[00:57:48] und musst dir diese Retention Curves anschauen. Also so ein bisschen halt, ich bin immer der Meinung, klar, sich das jetzt 100 Stunden mit dem Algorithmus zu beschäftigen, ich bin immer der Meinung, guter Content setzt sich immer durch, wenn du so ein bisschen einfach Dramaturgie oder Storytelling drinne hast, das heißt, die Basis soll man wissen, aber ich bin jetzt auch keiner, der sich da jetzt irgendwie jede Kurve anlegt. Wir haben das früher mal mehr gemacht, auch viel mit Excel, aber das waren dann so Insights, okay, längere Videos sind besser als kürzere Videos, die Themen performen besser, wenn du eine Person setzt, als jetzt so eine Brand, aber das sind halt auch so Sachen, wo ich sage, okay, das hat sich halt irgendwie

[00:58:18] bemerkbar gemacht über die letzten Jahre, aber das war jetzt auch, wo man nicht sagen, okay, wenn man jetzt 5 Stunden mehr sich Retention Curves übereinander legt, ist glaube ich, wenn wir jetzt eher 5 Stunden in das Intro oder besseren Research investieren, ist da der Hebel halt höher oder der Payoff als halt andersrum, weil im Endeffekt steht es und fällt es halt mit coolem Content. Nee, und von daher war das echt gut, also mit 140.000 Views, dafür, dass es zum ersten Mal so war, auch eigentlich anders konzipiert war, waren wir sehr zufrieden damit. Eine, die einen haben auch gewonnen, die haben so Kokoswasser rausgepackt,

[00:58:47] die haben jetzt auch geraced, habe ich auf LinkedIn gesehen. Und das ist genau die Metrik, oder? Wenn du sagst, okay, da haben dann 3 Leute eine Company gegründet oder auch in 5 Jahren, das denke ich mir bei Founder Mode immer als Mission, wenn in 5 Jahren irgendjemand kommt und sagt, ey, ich habe damals die Folge gehört mit dem Niklas, mit der Vivi, mit dem Christian von Cherry, mit wem auch immer und es hat mich inspiriert und mir geholfen, meine Company besser zu machen oder überhaupt eine zu starten, so, das wäre für mich die beste KPI. Ja, voll, voll, voll. Ich habe es halt schwer zu messen, außer dann die Leute schreiben dir persönlich, aber im Endeffekt war da jetzt unsere KPI erstmal nur Klicks, ja.

[00:59:16] Wie sollte ich aus Founder Mode ein Medienunternehmen machen? Bisher ist es eher Kategorie teures Hobby. Ja, nee, aber du bist natürlich in einer coolen Nische, ich meine auch mit deinem Background hast du ja eigentlich, ne, Flinke ist das beste Beispiel, du hast einfach krassen Zugang zu Leuten, die jetzt sonst nicht im Format sind oder die jetzt nicht so in die Öffentlichkeit gehen oder in andere Formate gehen. Das heißt, du würdest wahrscheinlich, ich würde mir so angucken, was will man denn machen? Weil ich glaube, Business Podcast gibt es ehrlicherweise viele, gibt es auch viele, die gut sind, OMR haben wir auch schon genannt und so weiter. Das heißt, ich würde halt gucken, wie kannst du dich differenzieren

[00:59:46] und eher in so eine Subbubble gehen? Und das kann halt dann mehr so sein, okay, Hands-on, Unternehmertum, mehr Startup, etc. Und da muss man halt gucken, was gibt es so in der Startup-Bubble? Klar, du hast irgendwie so Doppelgänger, fällt mir jetzt spontan an, die machen schon eher was anderes, es ist schon mehr News, die haben jetzt wenig auch Gäste. Da hast du schon mal ein anderes Format. Es gibt noch hier Unicorn Bakery, die ja auch dann ähnliche Sachen machen, auch hier in Berlin. Genau, dass man gucken kann, okay, ey, was kann man denn so ein bisschen auch sich rausmappen? So, was sind unsere Stärken? Also irgendwie eine Connection,

[01:00:14] selber Unternehmertum, dann auch Startup-Bubble. Das heißt, du würdest erst mal auf Positionierung gehen, zu sagen, wie sieht denn die Landschaft aus und was ist die Nische, die wir ownen wollen? Also zum Beispiel zu sagen, von Founder zu Founder, taktische Learnings rauszuarbeiten in einem Deep-Dive-Format. Also ich bin jetzt wirklich so, das sind jetzt die Insights, in zwei Minuten drüber nachdenken, man könnte da ein bisschen darüber nachdenken, aber dass man zum Beispiel sagt, ey, okay, du hast immer jemanden aus einer gewissen Branche, immer so eine Case Study, dass du sagst, okay, jetzt beispielsweise bei mir, was wäre denn, du hättest mich vorher gefragt,

[01:00:43] was wäre so eine coole Case Study, die dich teilen könnte, keine Ahnung, irgendeine krasse Kampagne, die gut performt hat. Da könnte man das so ein bisschen vorbereiten, dass man so ein mehr detaillieres Learning hat oder sowas. Das könnte vielleicht was sein und du hast immer so eine Frage, du fragst halt jemanden wie, ich sage jetzt mal den Flinkfaun, wie viele Mitarbeiter haben die? 500? Wie ist es eigentlich? 10.000, ey? Ja, gut, wenn du die Rider oder ich meine so, ja, ne, aber viele. Du meinst das Headquarter. Genau. Du hast viele Leute. Wie managt man eigentlich so Leute, ohne jetzt langsam zu werden? Sowas halt. Eine Mitarbeiterführung ist auch was.

[01:01:13] Ich bin jetzt auch so reingerutscht und so. Wir haben dann auch jetzt ein größeres Team, aber wie, weil ich würde eher sagen, was ich jetzt so gelernt habe aus den letzten zweieinhalb Jahren, irgendwie Unternehmer-Dasein, jetzt in einem viel kleineren Stage, aber würde ich sagen, die meisten Sachen bei mir jetzt bei Mitarbeiterführung Probleme waren immer so Kommunikationsprobleme. Du willst irgendwie A, also du sagst, mit den Leuten im Team, würde ich mich jetzt auch einschließen, auch zwischen Co-Foundern oder so, das hat gar nicht was mit Mitarbeitern zu tun, aber du sagst, okay, lass uns A machen aus meiner Sicht, der Typ macht C und dann musst du halt irgendwie nochmal drei, vier Schleifen,

[01:01:43] um auf B zu kommen, aber wie kannst du die Sachen besser kommunizieren? Das war zum Beispiel so mit mein größeres Learning, wie du halt einfach Sachen, weil das halt mehrmals hattest mit verschiedenen Leuten, die man halt sagen kann, ey, okay, was mache ich falsch, dass ich anders kommunizieren kann mit den Leuten? Und was ich so gemerkt habe, auch bei vielen anderen, ist das oft so das Problem, dass das halt oft einfach an der Kommunikation so ein Ding ist. Und du sagst, ey, das wäre ja super relevant, sowas von der Person zu tun. Dazu Content zu haben und dazu eine Checkliste zu haben oder ein Framework. Oder wir haben eben schon das Beispiel genommen, TBPN, machst du das Ganze live, ne? Weil das sehe ich zum Beispiel auch, es gibt viele Podcasts,

[01:02:13] das haben wir auch bei uns auf der Longliste, also wir wollen dieses Jahr auch auf jeden Fall noch ein Longformformat starten, wo ich dann drinne bin und ich habe richtig Bock, auch ein Liveformat zu machen und das ist halt viel aufwendiger. Aber es gibt ja sau viele Podcasts und warum machen wir das Ganze nicht live? Weil ich meine, das Ganze kannst du immer noch im Nachhinein editen und hochladen, du hast dasselbe, aber du könntest ja jetzt hier YouTube oder Twitch oder so anmachen, die Leute können auch interaktiv Fragen stellen oder sowas. Dann hast du wahrscheinlich jetzt dieses Podcast-Game nicht neu erfunden, aber du machst nochmal so 20% anders, was nochmal cooler sein könnte. Sowas könnte vielleicht interessant sein, ne?

[01:02:43] Oder, ähm, was kann man noch machen, ne? Hast du vielleicht Themen, über die Leute diskutieren können, dass du dir zwei, drei Gäste einlädst und darüber sagst, okay, du hast jetzt jemanden, der hat gerade geraced, du hast jemanden, der VC ist, jemanden, der schon eine Company Gags hat, du hast jemanden, der irgendwie gebootstrapped, irgendwie, keine Ahnung, 30 Millionen Raventure macht oder so. Thematische Folge machen, speziell auf ein Thema eigentlich. Thematische Sachen, weil das ja noch wieder Evergreen Content, gerade auf YouTube hast, dann auch baust, wenn du davon mehrere Folgen hast, auch eine gewisse View-Bibliothek auf, wo du dann auch im Nachhinein dann auch in zwei, drei Jahren wieder ein Views bekommst, weil ich glaube, das ist ja so ein Thema,

[01:03:13] soll ich raisen, ja oder nein, Vorteile. Das interessiert die Leute jetzt in fünf Jahren immer noch. Finde ich super. Also Positionierung ist das eine, Formate ist das zweite. Wie würdest du die Monetarisierungsseite sehen? Bisher mache ich überhaupt gar nichts. Das kommt so ein bisschen drauf an, ehrlicherweise, wo du hin willst. Wenn du sagst, okay, das ist mir jetzt erstmal egal, die größte Monetarisierung ist eher so Netzwerk oder Deals oder whatever, dann ist es zweitrangig. Wie zum Beispiel jetzt wieder bei Erik Demuth und Christian Wolff. Die haben ja auch keine Monetarisierung, weil die haben halt andere Businesse. Für die ist es dann eher so PR, sage ich mal,

[01:03:42] um den coolen Leuten auszutauscht zu kommen, was ja mega fair ist. Aber das ist so ein bisschen die Frage, ob du dann sagen kannst, ey okay, da gibt es ja auch eine Million Monetarisierungssachen. Also ich glaube, das Einfachste ist immer Werbung, aber Werbung ist ehrlicherweise immer die schlechteste Monetarisierung. Erzähl mir mehr. Weil, wenn du dir erfolgreiche Cases in der Creative Economy anguckst, sind ja die erfolgreich. Jetzt auch wieder beim Beispiel Christian Wolff zu bleiben, der war ja auch schon hier. Du hast eine Nische, die du abdeckst und statt einfach für andere zu werben, wo du dann Marketing-Share hast

[01:04:11] und haben die ja noch Marge, die die haben, dann das Produkt, kannst du direkt das Produkt haben und hast ja eigentlich viel mehr von der Wertschiffungskette. Und das finde ich, ist ja was in der Creative Economy, was so richtig aufkommt, was die normale Medienbranche nie hatte. Du hattest zwar früher, wenn es in die Richtung ging, zum Beispiel ProSieben hatte mal hier Seven Ventures oder so, wo die auch ein paar coole Deals gemacht haben, aber das nicht das Kernbusiness war. Flaconie zum Beispiel. Zu früh verkauft oder schlechte Investoren. Die hatten schon ein paar coole Deals, aber das war jetzt nie so krass relevant wahrscheinlich, wie sie es wollten. Und ich glaube, was halt da cool ist,

[01:04:40] was wahrscheinlich in Deutschland ein guter Case ist, ist wahrscheinlich Finanzen.net. Die haben ja diesen Broker, die sind ja auch eigentlich eine reine Media-Brand, aber haben da schon einen Broker, der echt auch viele hunderte tausende User hat, die viele gar nicht auf dem Schirm haben, wo die eigentlich null Ad-Spend haben. Die wollen ja auch jetzt rausgekauft von dem PI bei Axel Springer und sowas, was halt auch ein cooler Case ist für die. Aber sowas hast du halt in der alten Medienbranche nicht, was die Creative Economy bieten kann. Auch wenn du dir mal so, wahrscheinlich nicht mal die Medienbranche, sondern das Menschliches Handeln der letzten hunderte Jahre anguckst,

[01:05:10] war es ja eigentlich so, Unternehmen hatten immer den Namen von den Gründern. Du hattest eben so Siemens, Lehman Brothers, Word etc. Das war ja eigentlich so der Hauptmodus operandi. Das hat sich ja erst geändert, so in den 70er, 80ern, dass du so Microsoft, Apple und sowas hattest. Und jetzt durch die Creative Economy hast du eigentlich wieder dieses Back to the Norm. Dass halt jetzt wieder Leute mit einem Gesicht, mit ihrem Namen in der Kamera auf jeden Fall stehen und halt, ich sag jetzt mal, hier das Wasser bewerben oder so. Und wenn es halt schlecht ist, hast du natürlich auch das ganze negative Aspekt.

[01:05:39] Aber du hast ja viel mehr positive Upside, weil ich meine, people buy from people, wir sind emotionale Wesen. Du hast halt viel mehr Trust in einer Person und hast natürlich jetzt durch die sozialen Netzwerke viel geringere Eintrittsbarrieren. Und das eben kombiniert mit Unternehmertum, dass du halt sagst, wieder mal ein Beispiel zu bleiben, naja, ich bin Fitness Influencer vor zehn Jahren, statt jetzt irgendwie anderes Proteinpulver zu bewerben, mache ich halt mein eigenes. Dann hast du auch Christian Wolf, der hat More Nutrition, was halt eine Milliarden Company ist, ist halt ein ziemlich smarter Move. In der Finanzbranche finde ich, ist es ein bisschen schwieriger,

[01:06:08] weil, naja, da ist halt viel Geld drin und dann hast du da immer schon Sachen. Also wahrscheinlich hätte so ein Finanzfluss oder so vor fünf Jahren auch einen Neo-Broker bauen können. Aber damals war wahrscheinlich die Branche noch irgendwie nicht so groß und so breit und wahrscheinlich wollten die das auch nicht. Aber das wäre wahrscheinlich so in der Finanzbranche, was ich sehen würde, gut, wie machen die ja fairerweise jetzt? Die haben ja ihren Portfolio-Tracker und so, das ist ja auch ein sehr cooler Case. Und deswegen würde ich mir überlegen, was sind eigene Produkte, die man launchen kann, was sind eigene Firmen, die man launchen kann, die mit der Dinge, die die Audience braucht. Deshalb, ich sehe das eher in so einer Transition-Phase. Wir sind gerade dabei, halt die Media-Reach aufzubauen, die Media-Assets.

[01:06:38] Also ich sehe so Reichweite auch wirklich als Asset. Und dann halt gucken, also klar, wir monetarisieren erstmal jetzt nur Überwerbung, weil wir erstmal, ich sag mal, nur normale Media-Company sind. Aber das soll erstmal so den Status quo überhalten, dass wir eine Infrastruktur bauen. Aber das Eigentliche wäre dann natürlich cooler, wenn du halt in drei oder fünf Jahren, ich habe noch nicht die brillante Idee, aber darauf was baust. Und da hast du ein bisschen auch, würde ich sagen, Bloomberg eigentlich auch so ein Beispiel. Du hast eben Morning Brew genannt. Die machen sehr geilen Content, aber wahrscheinlich von der Monetarisierung finde ich Bloomberg in der Medienbranche geiler.

[01:07:08] Weil Bloomberg ist ja eigentlich eine Media-Company. Und ich glaube, die machen, ich weiß jetzt auch nicht die Zahlen aus, ich glaube, die machen sieben Milliarden Revenue, aber sechs Milliarden davon. Oder eine Milliarde sind nur die Media-Brand und sieben Milliarden oder sechs Milliarden davon sind halt die... Die Terminals. Genau, ist halt die Tech dahinter. Das heißt, das fände ich einfach viel spannender, wenn wir uns jetzt das Reach aufbauen und klar, wir monetisieren das über Werbung, aber wenn du dann halt irgendwann in zwei, drei, vier, fünf Jahren oder so eben auf dieser Zielgruppe, die auch mitwächst und auch super relevant ist und zahlungskräftig ist, da halt guckst, was kannst du da cooles machen im Softwarebereich oder whatever. Und das sehe ich eigentlich eher so

[01:07:37] als Long-Term-Vision, dass du dann, also das jetzt nur ganz gut läuft, du brauchst kein VC-Funding, ist halt im Endeffekt, also es ist ja nicht schwer, wir machen Content und machen Werbung dafür. Das ist jetzt, das Geschäftsmodell ist so sehr simpel erklärt. Das war alt wie die Videobeschreste. Das gab es wohl genau so alt wie die Menschheit quasi. Ja. Aber das halt eher der größere unternehmerische Case eher später kommt oder auch jetzt ich das nutze, um halt eben andere Sachen zu machen, was halt ganz cool sein kann. Ja, so sehe ich es ja auch. Also wie du das sagst, da gehen Opportunities auf, da können wir Events hosten, da lernst spannende Leute kennen. Voll.

[01:08:06] Wie würdest du es trotzdem einordnen? Also du machst ja super viele Sachen, du hast da eine Show, die Auftragsformate, deine eigenen Channels, das mehrere, das Merchshop, Printmagazin. Ist Fokus überbewertet? Ne, das ist so ein bisschen das Problem. Ich mache ehrlicherweise zu viel. Also ich bin da auch immer sehr opportunistisch. Ich finde dann auch einfach, ich finde so Sachen immer geil und will ja direkt umsetzen. Ich bin da so ein bisschen dann, ich kann ja noch nicht warten. Das hat immer so funktioniert, dass es geklappt hat. Aber es ist sowas wie der Shop, das ist halt nice to have, aber auch E-Commerce ist ja keine geile Branche.

[01:08:36] Vor allem wenn du mal guckst, was wir verkaufen. Das sind geile Produkte, da kriege ich sauviele Bilder von. Merchandise. Genau, aber es ist halt Merchandise in der Bubble, das ist kein Consumer-Produkt, das braucht eigentlich kein Mensch, was wir machen. Es ist halt cool zu haben. Es ist ein geiles Geschenk. Aber deshalb ist es sowas, es würde keinen Sinn machen, dass ich jetzt 20 Stunden die Woche mehr Zeit in den Shop oder so stecke. Das haben wir alles auch mal probiert, was man noch machen kann. Aber das ist glaube ich jetzt nicht der höchste Monetarisierungshebel, zumal ich auch E-Commerce als Branche nicht so geil finde. Da finde ich irgendwie so Media, auch weil es kreativer ist, du mehr Sachen testen kannst, irgendwie cooler. Und das dann halt hauptsächlich

[01:09:08] Sachen einbauen, sei es über Events oder so. Du könntest ja auch dir einen Hauptsponsor suchen, der macht dann hier irgendwie so LED-Dinge hin, dann hast du irgendwie, keine Ahnung, auch irgendwie einen Geschäftskontenpartner oder sowas, weil die meisten, die zuhören sind ja irgendwie Unternehmer, das könnte relevant sein. Ja, das würde gut passen. Sowas zum Beispiel würde ich jetzt spontan sehen, wenn du sowas suchst. Und ich meine, am Anfang ist es ja wahrscheinlich auch erstmal cool, wenn du sagen kannst, okay, das deckt halt die Produktionskosten, dass du einfach keine Kosten hast, also plus minus null ist. Und dann ist es eigentlich auch schon ganz cool. Das heißt, das kann man ja zum Beispiel machen.

[01:09:38] Aber zum Thema Fokus, was man natürlich bei allen Sachen macht, egal ob ich jetzt da, im Endeffekt ist es ja alles Media-Branche, das sind alles Wirtschaftsformate. Und im Endeffekt auch hier der ganze Content, abseits ein Meme ist oder ein Vlog über ein Event oder jetzt hier ein Inforeal, das ist ja alles Content, der auf Hedge4Handing als Brand, als Account einzahlt oder irgendwie dann mehr Follower bringt, die Leute bindet etc. Und alles andere, was ich mache, also Hedge4Handing ist ja immer so der Kern des Ganzen, das Andere,

[01:10:08] das ist Newsletter oder auch Moderation. Ich verlinke ja dann von den Sachen eher darüber als andersrum, weil das einfach der größte Account ist. Das heißt, im Endeffekt kann man es sogar, also sehe ich zumindest so, dass das halt der Kern ist, das muss laufen, dann kann das ganz andere funktionieren, weil das halt so der Motor hinter alle, weil das der Motor, das der Race antreibt. Genau, von daher ist das halt auch das größte Asset, was man sich halt aufbaut, auch dann für die Sachen in der Zukunft, die ich vielleicht noch machen will. Keine Ahnung, worauf ich in fünf Jahren oder so Bock habe, vielleicht bin ich, weiß ich nicht, weiß ich nicht, wie Yoga-Influencer oder so eine Scheiße. Das würde ich gerne sehen.

[01:10:38] Ich glaube, ich bin nicht so gut gedehnt. Aber dann habe ich ja auch halt wieder was, wo man das halt mit kickstarten könnte. Okay, fair. Von daher ist der Hauptfokus immer darauf und halt einfach auf Content-Produktion. Das ergänzt sich halt ganz gut, ob ich jetzt Newsletter mache oder so. Also ich würde sagen, wahrscheinlich 50% sind einfach Content-Erstellung aktuell von meinem Tag und die anderen 50% sind halt eigentlich Sales, also mit Partnern auf Events. Und oft ist es ja auch beides. Ich bin auf einem Event, da bin ich als Speaker, ich kann das aufnehmen, ich habe quasi Content. Klar, aber du hast auch nichts. Ich kann einen cringenden LinkedIn-Post oder so machen, aber ich treffe auch zwei kathole Leute,

[01:11:07] die vielleicht mal Bock haben, irgendwie ein Event mit uns zu machen oder irgendwie, weiß ich nicht, das nächste Video zu sponsern oder so. Von daher lässt sich das aktuell schon immer ganz gut kombinieren. Was ist für dich persönlich das Schwierigste gerade am Aufbau von der Company? Wirklich Fokus, wie du es gesagt hast. Es sind halt immer Themen, die überfallen, wo du sagst, fuck, hier wollte ich eigentlich vor zwei Tagen antworten, das hätte man noch machen müssen. Das ist so das Ding. Und ich bin eigentlich immer ein Freund so von Geschwindigkeit bei Sachen. Also ich finde das schon, ich war zum Beispiel damals in meiner, ich sage mal, normalen Karriere, in Anführungszeichen.

[01:11:37] Also ich habe das ja im Studium gegründet, dementsprechend habe ich es auch nach dem Studium direkt groß gemacht, aber von meinen Praktika und so während im Studium war ich immer in der Startup-Bubble. Und ich war zum Beispiel damals auch bei Razer, als die auch so Unicorn wurden. Die waren ja dann auch, als sie angefangen haben, so 30 neue Leute pro Monat angefangen. Und haben dann Amazon Shops gekauft. Genau, genau. Und fand das eigentlich ganz cool, dass du halt wirklich da sehr, sehr viel Speed hast in der Execution. Das finde ich eigentlich auch geil. Das ist aber sehr schwierig in der Medienbranche. Gerade auch, wenn du dann Formate hast, die teilweise ein Jahr lang brauchen, bis die losgehen. Oder auch andere Sachen, wo ich sage, Alter, wir haben so viele Ideen, jetzt auch für Q1

[01:12:07] und wir haben vielleicht nur 60 Prozent davon gemacht, dass du halt da mehr PS auf die Straße bringst. Das ist so das Ding, wo ich denke, ich würde halt gerne noch mehr Sachen pushen, mehr Sachen, also mehr Geschwindigkeit in manche Prozesse reinbekommen, weil ich glaube, dadurch, dass die Branche halt auch sehr konservativ ist, du hast viele Legacy Player, die halt irgendwie Social Media nicht checken, du hast die junge Leute nicht erreichen, auch in der Nische, die wir sind, die irgendwie so ein bisschen einzigartig ist, wo wir auch gar nicht so wirklich Konkurrenz haben, sondern auch sehr gut mit allen anderen ja irgendwie auch klarkommen, mit anderen Medienhäusern und sowas, weil man sich das auch

[01:12:37] echt gut ergänzt von dem, was wir machen, wie auch mit denen zusammenarbeiten, sowohl öffentlich-rechtlich als auch privat. Und du hast halt der Markt, also die Creator Economy, die halt immer erwachsener wird, du hast ja PIs, die mittlerweile rein investieren, auch Meme-Seiten wurden schon geexited, an Warner zum Beispiel, Warner hat mal irgendeine Seite für 50 Millionen gekauft, wie hießen die? Jerry, noch irgendwas mit Jerry, glaube ich, also es gab's auch, weil die darüber halt dann auch wieder über die Memes ihre Musik-Schnipsel beworben haben. Das heißt,

[01:13:06] du hast auf der einen Seite eine Branche, wo immer mehr institutionelles Geld reinkommt, auf der anderen Seite entwickelt sich auch die Mediennutzung klar zu Social Media, du hast die etablierten Player, die es halt nicht so wirklich checken, du hast viel weniger Eintrittsbarrieren als früher und du hast auch noch, dass YouTube eigentlich, ich glaube, letztes Jahr war das erste Jahr, wo YouTube mehr Einnahmen erzählt hat als klassische TV-Werbung, dass halt auch die Plattformen sich shiften, dass YouTube, sage ich mal, das neue Fernsehen oder so wird. In meiner Generation ist es ja schon, aber auch across all generations.

[01:13:36] Und da bist du, glaube ich, gerade in der größten Revolution in der Medienbranche seit wahrscheinlich des Internets, das viele Leute gar nicht so auf dem Schirm haben und ich glaube, da kann man einfach viel mehr machen und deshalb bin ich so, wir haben jetzt keine Investoren, das ist alles irgendwie gebootst, wo man sagen kann, ey, okay, du kannst halt was Cooles aufbauen, eine coole nischige Media Company mit geilen Formaten und selbst wenn du das in fünf oder zehn Jahren exiten willst, ist geil, aber ich glaube, da hast du jetzt einfach echt viele Opportunities, wo ich halt gern einfach dann mehr reingehen würde. Aber Speed und Fokus sind natürlich auch, ja, wenn du dich auf eine Sache konzentrierst, dann bist du wahrscheinlich schneller als wenn du mehrere machst und du bist aber auch neugierig und bist die... Genau, auf der anderen Seite

[01:14:05] macht ja auch alles dann irgendwie, es funktioniert ja trotzdem irgendwie, ne, ich meine, irgendwie dann Newshaker funktioniert ja auch, YouTube, Instagram-Format, das funktioniert halt auch. Das ist so das Ding und wir sind halt jetzt auch wirklich so, sag ich mal, auch vom Unternehmen, also ich hab das ja auch während dem Studium gemacht, aber da war es, würde ich sagen, eher so eine Selbstständigkeit, so richtig dann professionell als Unternehmen, wenn man es schon so bezeichnen kann, machen wir es ja wirklich erst so seit eineinhalb Jahren. Auch dann, als ich fertig war mit Uni, dass man sagen kann, okay, das ist jetzt wirklich so, ich mach das Fulltime und auch mit mehreren Leuten und sowas alles.

[01:14:35] Und von daher würde ich sagen, ist das schon ganz cool. Man kann natürlich immer mehr machen, aber du hast halt, glaube ich, jetzt einen sehr guten Zeitpunkt in der Medienbranche, was zu machen. Ja, und die Chancen sind da. Was ist das Einsamste am Creator-Dasein? Boah. Also einsam, ich muss es ehrlich gesagt, weil ich auch eigentlich eher extrovertiert bin, bin ich auch mal froh, wenn ich dann mal ein Wochenende einfach auf der Couch stehen kann, weil ich echt auf vielen Events bin. Weil meine soziale Batterie immer sehr gestresst ist, dann sag ich mal,

[01:15:05] du bist eigentlich wenig einsam, würde ich sagen. Ich bin eigentlich mal froh, wenn ich allein bin. das ist wahrscheinlich nicht das Einsamste, aber was mich am meisten nervt, ist halt echt, dass viele Reisen, dass ich halt echt saufig unterwegs bin in den ganzen Routinen, sowas wie Sport, Ernährung. Ich bin auch ein Mensch, der immer sehr viel Sport gemacht hat in meinem Leben, dem das auch einfach so persönlich viel bringt. Und ich glaube, viel Arbeiten ist cool, wenn du dann halt in deinem Office hast, du hast deine Routine, kannst du trotzdem noch einbringen, dass du einfach mal abends oder morgens noch ins Gym hüpfen kannst. Aber dieses Reisen zerrt

[01:15:34] halt schon immer an einem. Das nervt mich halt schon. Wo ich halt gerade am Gucken bin, wie kann man das denn trotzdem machen, wenn du halt gefühlt nur fünf Tage im Monat irgendwie dann wirklich zu Hause bist und sonst immer unterwegs bist. Das ist halt so gerade eher die Schwierigkeit. Ja, aber das kriegt man auch hin. Das ist jetzt so, das muss man jetzt mal zwei, drei Monate noch mehr machen, weil ich würde sagen, das ist auch erst so seit einem halben Jahr so richtig so, dass ich so wirklich viel unterwegs bin auf Events. Was hat sich da geändert? Das ist einfach mehr Einladung. Personal Brand immer

[01:16:05] bekannter geworden, dass ich immer mehr Einladungen bekomme und im Endeffekt sind wir ja schon eigentlich in der Zielgruppe der größte Kanal, der ja auch Cross-Plattforms funktioniert. Also ich meine jetzt so diese Young Professionals in dieser spitzen Bubble unter 35, weil viele Creator funktionieren nur auf einer Plattform. Wir funktionieren auf fast aller Plattformen. Also wir haben jetzt noch keinen Podcast, aber wir haben halt Newsletter, Instagram, YouTube, was halt schon irgendwie so ein Ding ist, was echt wenig Leute können oder halt was heißt können, aber halt sich so entwickelt haben, dass sie mehrere Plattformen irgendwie erfolgreich

[01:16:35] auch über Jahre spielen. Wahnsinn, wie du diese ganzen Sachen jonglierst. Ja und das ist halt auch das Ding und das frage ich mich ehrlicherweise auch so ein bisschen, da habe ich ja keine Antwort drauf, aber es ist ja schon so sehr halbgetrieben. Du kannst jetzt mal ein virales Video haben, ich glaube das kriegt jeder hin, dann auch mal so ein paar Follower zu bekommen ist halt auch schon Fleißarbeit ab einem gewissen Punkt, dass du halt einfach Content postest. Hast du Angst davor, dass es einfach aufhört, dass die Reels nicht mehr viral gehen, dass die Follower stammieren? Ja gut, aber das ist ja das Ding, das ist ja das Coole, du musst ja eigentlich dein Content immer, immer neu entwickeln. Also den Content, den wir jetzt machen, ist ein anderer als vor einem

[01:17:05] Jahr und ein anderer als vor zwei Jahren. Du musst dein Content eh, weil das Internet so schnelllebig ist, eh gefühlt alle sechs Monate zumindest mal überdenken und wahrscheinlich jedes Jahr leicht ändern. A, weil halt also sich der Markt, also der Algorithmus und die Leute ändern, was sie sehen und du natürlich auch älter wirst und andere Sachen einfach cool findest als noch vor zwei Jahren. Und das ist eigentlich eher die Schwierigkeit, weil es gibt wenig Leute, die wirklich so länger als fünf Jahre irgendwie mal relevant sind in dieser Branche. Das ist glaube ich eher die Schwierigkeit, weil da wird es dann echt eng. Du hast immer Leute, die haben dann ein, zwei Jahre, halb sechs Monate, aber dann wirklich konstant

[01:17:34] auf dem Level zu bleiben, das ist echt schwer und ja, das versuchen wir auf alle Plattformen irgendwie hinzubekommen. Deswegen verschiedene Plattformen und durch selber neu zu erfinden und auch diese Neugier hat auch ein strategisches Element zu sagen, ja ich muss aber auch neue Sachen probieren, weil wer weiß, wie lange. Genau, wer weiß, habe ich zwei ja noch Bock auf News oder sowas. Die Facebook-Influencer von damals haben auch keine gute Zeit mehr. Ja, also manche schon, aber viele haben es halt nicht geschafft auf eine andere Plattform zu switchen und deshalb sehe ich das auch

[01:18:03] weniger als reine Creator-Dasein, sondern habe schon recht früh eigentlich als so gesehen, okay du bist eigentlich ein Medienunternehmen gefühlt, so in Anführungszeichen und so musst du das auch machen mit verschiedenen Plattformen, mit verschiedenen Formaten. Ich hatte jetzt einfach nur, okay das eine Format funktioniert, ich mache jetzt nur das weiter und schlachte das halt aus und gucke mir, was kann man noch links und rechts noch anderes machen, noch andere Standbeine in sich aufbauen. Du erreichst dann eine halbe Million Leute, was macht das mit dir persönlich, kann man sich das vorstellen, ich finde das so absurd diese Zahlen immer zu haben, die gab es eine halbe Million. Ich kann mir das auch nicht vorstellen.

[01:18:33] Was erschreckt dich daran am meisten? Boah, erschreckt, wer einem dann doch immer so folgt, auch so krasse Leute, sage ich mal, die einem dann schreiben und du denkst, Alter, okay, so voll seniore Leute, wo man auch selber Fan ist, das finde ich eigentlich doch, das ist nicht immer cool. Wenn du Creator hast oder andere Influencer, die du selber schon seit Jahren guckst, aus einer ganz anderen Bubble oder so, die dir dann auf einmal folgen oder wo du siehst, älter, die folgen mir auch schon, das finde ich irgendwie witzig. Was halt auch einfach Social Media für einen Impact haben kann, das hätte ich auch eigentlich früher schon viel mehr spielen können.

[01:19:03] Also wahrscheinlich im Nachhinein hätte ich auch viel früher mein Gesicht gezeigt. Wahrscheinlich schon im Studium hätte dadurch ja auch viel mehr noch irgendwie Praktika oder sowas mehr, mehr, mehr holen können, das Netzwerk irgendwie viel weiter, ich sag mal, ausschlachten können, in Anführungszeichen, auf positive Art und Weise, was ich halt irgendwie gar nicht gemacht habe und irgendwie dann es später so kam, dass man hätte eigentlich noch viel mehr machen können. Aber so hat ja alles funktioniert, von daher eigentlich all good. Wenn morgen deine Kanäle alle gelöscht sind, dann YouTube-Videos down, sind es keine Memes mehr, gibt von Hedge4Henning, was bleibt dann von Niklas Schwab? Boah, ich habe ja immer noch coole Freunde, also.

[01:19:34] Ich habe ja noch ein paar auf WhatsApp, so, den kann ich schreiben. Ja, dann war es eine coole Geschichte, die ich meinen Kindern erzählen kann, so, and I don't know. Ich glaube, ehrlicherweise, ich würde dann auch in der Medien-Bubble auch noch was anderes finden, was man machen könnte, weil die sich gerade halt auch in der sehr großen Krise ist und die natürlich auch super interessiert sind an alles, was so creator-getrieben ist. Das heißt, klar, ich glaube, ich hätte jetzt keine Angst, dass ich keinen Job finde oder so. Unabhängig davon würde ich auch so sagen, mit meinem normalen CV war der auch ganz okay.

[01:20:03] Ich hatte immer gute Noten, war auch an ganz guten Unis und habe da, glaube ich, auch ein bisschen was vorzuweisen. Also, so, von daher mache ich mir jetzt wenig Angst, dass ich jetzt einfach arbeitslos sein würde. Ja. Du findest einen Weg. Wir hatten vorhin angefangen, so einen kleinen Kettenbrief von Podcast-Gästen zu machen, dass der Vorherige eine Frage stellen kann, ohne zu wissen, wer du bist. Ja. Pragmatische Frage vom Gast davor. Was war diese Woche dein Highlight? Lass uns mal Rolling Seven Days nehmen,

[01:20:31] also von letztem Dienstag bis heute. Bei allem, was du gemacht hast. Ich muss noch einen Kalender gucken, was war denn letztendlich? Oh, nee, warte mal. Ich muss überlegen, weil ich nicht hinliegen. Was war denn? Also, das meiste war schon eher so Standard-Arbeitsgedöns, sage ich mal. Wahrscheinlich privat. Ich habe mir in München eine Tracht gekauft. Okay, das ist gut. Okay. Also, wirklich volle Montur. Es ist schon teuer. Also, sag ich ehrlich, also, ja, ich meine, so eine Lederhose hält. Gibt es die ganze Monclerjackke wahrscheinlich. Ja, das stimmt. Nee, aber ich bin jetzt richtig equipped. Also, auch Frühlingsfest

[01:21:00] wurde ich eingeladen nach München. Und die Wiesen kann auch wieder kommen? Ich bin gespannt. Ich war, ich war bisher nur einmal auf der Wiesen. Also, ich bin jetzt nicht so der, ich komme ja ursprünglich so Rheinland, die Ecke, ne? Von daher. Warst du mehr auf dem Karneval? Ja, genau. War ich mehr auf dem Karneval. Aber ja, ich bin jetzt, ich bin jetzt, ich bin jetzt equipped. Okay, okay. Schützen zählt am Samstag. Ich weiß gar nicht, was ist denn da? Also, wo geht man da hin? Kennst du dich immer? Ich war zweimal am Leben auf der Wiesen. Ich komme aus Stuttgart, da gibt es ja Vasen. Das ist die Konkurrenzveranstaltung. Da lachen die Münchner immer drüber. Aber die ist auch riesig. Ja, ja. Also, schon nicht klein. Ja, ja.

[01:21:30] Bisschen kleiner, glaube ich. Aber signifikant. Und zweimal im Jahr. Deswegen netto, weiß ich nicht. Aber gut, wenn du dann Frühlingsfest und Oktoberfest ja zusammenzählst, ist der quasi auch zweimal. Weil Frühlingsfest ja eigentlich genauso, nur mehr so für die Urmünchner. Wo wir zumindest so gepitcht werden. Ah ja, okay. Weil das ist nämlich jetzt auch bald. Und dafür habe ich das quasi gekauft. Ja, das ist Stuttgart auch. Genau. Okay. Naja, meine erste Tracht habe ich, glaube ich, auch vor vier, fünf Jahren gekauft. Hat man das bei euch denn nicht? Ja, doch. Aber ich glaube, die nehmen das nicht so ernst. Ich glaube, die Münchner, die sind da schon serious. Ich weiß genau, richtig asozial. Und jetzt zur Schublade. Mit Sneakern.

[01:21:59] Besser mit so Arbeitnehmer-Sneakern war, war ich da im Bierzelt. Richtig freudig. Hast du eine Frage für den nächsten Gast, ohne zu wissen, wer das ist? Du kannst richtig tief gehen. Ja, sowas, was ich eben gesagt habe, glaube ich, fällt noch ein besseres ein mit dem Mitarbeiterführer. Was ist also dein größtes Learning bezüglich Mitarbeiterführung? Bezüglich Mitarbeiterführung, okay. Ja, konkretes Beispiel. Ja, okay. Das ist gut. Die nächste, Gästin ist eine Psychologin. Ah, okay. So viel kann ich verraten, aber da kommt bestimmt was Gutes raus.

[01:22:29] Niklas, richtig geil, dass du da warst. Ja, danke dir für die Einladung. Ich hatte viel Spaß. Deine Energie ist ansteckend. Wir haben viele coole Impulse dabei. Wahnsinn, wie du dieses ganze Zeug vorantreibst. Event hier, Channel da, über Podcasts haben wir gar nicht gesprochen. Man muss ja wie gesagt sagen. Also ich meine, das ist das Geilste. Du bist der Konten Naturgewalt hier. Ja, also ich sage mal, dass das Coole ist ja, ich habe es ja wirklich geschafft, mein Hobby zum Beruf zu machen. Ich glaube, das ist ja auch, würde ich eigentlich sagen, der größte Erfolg, den ich habe, weil, also unternehmerisch, um Gottes willen, ich treffe täglich Leute, die viel erfolgreicher sind, viel jünger sind oder sowas, die auch coolere Cases haben.

[01:22:59] Aber ich glaube, ich würde sagen, ich habe wahrscheinlich mit am meisten Spaß an meiner Arbeit, weil ich würde sagen, ich habe so diesen geilen Sweetswot, zwischen, okay, ich bin unternehmerisch, ich habe sowas, was kaufmännisch ist, was cool ist, aber auch super kreativ, dass du halt auch das, dich da wirklich ausleben kannst. Du hast jetzt nicht so strukturiert, okay, wir haben eine App gebaut und die verkaufe ich jetzt an, keine Ahnung, sieben Millionen Zahnarztpraxen oder sowas, keine Ahnung. Und irgendwie ist es ja auch cool, du hast halt immer was, du hast sehr guten Kontakt zu erfolgreichen, krassen Leuten, weil die wollen immer was von dir, irgendwie Reichweite,

[01:23:28] eine Intro oder sowas. Das heißt, du kannst auch coole Events oder Kontakte oder sowas mitnehmen. Das ist übrigens auch witzig, ich meine Erfolg ist das eine und Geld ist das andere, aber Fame kannst du dir nicht kaufen, sondern deswegen assoziieren sich Leute ja gerne. Also das ist ja die eine Sache, das kannst du nicht machen. Also musst du selber, musst du dir irgendwie erarbeiten. Ja und tatsächlich, zumindestens noch, keine Ahnung wie das mit Peptiden weitergeht, aber ich finde ein erfolgreicher Körper, da hatten wir auch ein Video, das war auch gut, weil du siehst ja mittlerweile jeden Tag irgendwelche Leute, die sind 18 und fahren Lambo oder sowas. Ich habe dieses, ich sage mal in Anführungszeichen Reichsein, was vielleicht noch vor 10 Jahren auf Social Media

[01:23:59] bei gerade jungen, heranwachsenden Männern gezogen hat, ist gar nicht mehr das, sondern auf der einen Seite irgendwie, ich werde es gar nicht als reich sein sehen, aber irgendwie erfolgreich sein, aber gleichzeitig auch noch gut aussehen und sportlich sein. Ich glaube, das ist so der neue Flex in Anführungszeichen. Was war das Video dazu? Ich weiß gar nicht, ich höre hier so ein Instagram Video haben wir dazu gemacht. Okay, okay. Auch Whoop, bestes Beispiel, mittlerweile, ich glaube, das war der Aufhänger, dass ich mehr Millionäre mit Whoop sehe als mit einer Rolex mittlerweile. Als mit einer Rolex. Ja, ja. Du misst die Apple Watch, das ist auch keine Rolex. Ja gut, das geht in dieselbe Richtung.

[01:24:30] Schön, dass du da warst. Geil, danke dir. Hat viel Spaß gemacht. Ciao. Ciao.