BAD1 Special: VC-backed Founder: Warum sie ihre nächste Company gebootstrapped - Anna Alex
Founder Mode01. Juli 2026
14
00:17:07

BAD1 Special: VC-backed Founder: Warum sie ihre nächste Company gebootstrapped - Anna Alex

Anna Alex hat Outfittery und Planetly gegründet und ist heute Founding Angel bei NALA Earth. Im Gespräch geht es darum, warum Kultur das am meisten unterschätzte Thema in Startups ist, wie das Founding-Angel-Modell wirklich funktioniert und warum sie als nächstes eine Bootstrap-Company bauen will. Du erfährst, warum Nachhaltigkeit für sie nicht tot, sondern erwachsen geworden ist, und was es heißt, Al Gore auf die Bühne zu holen.


Timestamps:

00:00 - Al Gore auf die Bühne holen: Werte als Fundament von Technologie

02:05 - Wie eine Firma die Werte ihrer Gründerin spiegelt

03:46 - Kultur aktiv bauen: 30 neue Leute pro Monat bei Planetly

03:55 - Hiring: Bauchgefühl als Superpower und seine Grenzen

06:23 - Das Founding-Angel-Modell bei NALA Earth

12:34 - Europe's Founders need to unretire

13:20 - Das Geständnis: eine Bootstrap-Company auf der Bucketlist

16:41 - Contrarian Belief: Nachhaltigkeit ist nicht tot, sondern erwachsen


Anna Alex's Links:

💼 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/anna-alex/

💻 NALA Earth: https://www.nala.earth

👗 Outfittery: https://www.outfittery.de


🔗 Mehr Founder Mode:

📺 Alle Folgen: www.foundermode.show

💬 Founder Mode Community: https://chat.whatsapp.com/F4hnoTUICPYKAWXkE1hfYp?mode=gi_t

🔔 Abonnieren für wöchentliche Gründerstories

[00:00:05] Kaffee, F-Bit Stop, Boxenstopp Mit Farbe gefällt dir? Ich glaube schon rosa Rosa? Die ist cool, die ist neuer Die ist geil Direkt ne Käppi abgestaucht Heute ist alles anders Wie geht's dir, Anna? Was ist neu in deiner Welt? Mir geht's gut, es ist eine gute Energie hier.

[00:00:35] Wie war dein Panel? War cool. Mein Highlight heute, ehrlicherweise, ist nämlich obvious, dass ich Al Gore auf die Bühne holen durfte, dass ich ihn auch die Minuten davor noch oben treffen durfte mit Julian zusammen. Was für eine Energie hat so ein Typ? Ja, also ich finde sehr wach, sehr interessiert. Ja, das ist ja auch jetzt nicht so ganz selbstverständlich, würde ich mal sagen,

[00:01:05] wenn du irgendwie fast 80 bist und irgendwie Vice President warst und so weiter. Sehr interessiert, super spannend mit ihm sich zu unterhalten und er hat auch direkt so viele von diesen Sachen so aufgenommen. Wir haben dann zum Beispiel, das hat er ja auch in seiner Rede dann direkt erwähnt, dieses Thema Werte und Haltung und wie wertvoll ist es eigentlich, wenn Technologie basierend aber auf Werten gebaut wird. Also Beispiel Anthropic, die halt, wenn man sich den Darius Götert

[00:01:35] anguckt, denkt man so, okay, I trust this guy. Und das Gleiche kann man irgendwie vielleicht nicht von allen diesen... Das ist echt. Du denkst, die sind auch so ein bisschen evil. Ja, so ein bisschen. Und dass das einfach doch irgendwie das Fundament von allem ist, dieses können wir uns eigentlich gegenseitig vertrauen, was sind unsere Werte dahinter? Technologie als General Purpose, die Vehikel letztendlich, ja, und die können wir so gestalten, wie wir sie wollen, aber in welche Richtung wollen wir sie denn

[00:02:05] gestalten? Wie hast du als Gründerin es geschafft, dass deine Companies deine Werte repräsentieren? Ist das ein Prozess, wenn man aktiv dran arbeitet oder ist das ein Automatismus, der einfach entsteht? Ich würde sagen, zum gewissen Großteil ist es ein Automatismus. Also ich meine, wenn man sich mal überlegt, keine Ahnung, manchmal gibt es so Firmen, dann kommt man rein und kennt irgendwie den Gründer, die Gründerin und dann sieht man, die ganze Firma ist genau wie die Person. Ja, so ich glaube... Man erkennt, wenn man reinläuft schon so viel. Man erkennt, so viel, genau.

[00:02:34] Du läufst rein. So häufig haben diese Firmen genau den Charakter irgendwie von den Gründern. Ich war gerade in Köln bei einer Portfolio-Komponien, die Gründer sind total nett und ich bin da reingelaufen und ich dachte, das ist so, die begrüßen mich alle, die da sitzen, die bieten mir einen Kaffee, fragen mich ein Kabel, will ich Besprechungsraum? Also die sind alle total nett und da dachte ich am Anfang, ja die Kölner, die sind ja nett. In Berlin sind ja ein bisschen kalt schnäubig manchmal. Aber es ist schon auch ein Spiegelbild der Gründer. Ja, es ist total. Und also ich glaube, deswegen ist es so, im Grundsatz schon und gleichzeitig bin ich ein ganz,

[00:03:04] ganz großer Verfechter, man muss sehr aktiv daran arbeiten. Also an dem Thema Culture, weil natürlich kann einem sowas auch flöten gehen, gerade je größer die Firma wird, mit 100 Leuten ändert sich irgendwann die Kultur. Deswegen habe ich zum Beispiel in allen Unternehmen, die ich gegründet habe, habe ich dieses Thema Kultur ganz weit oben gestellt. Bei Planetly, wir sind damals sehr schnell gewachsen, wir haben irgendwie jeden Monat 30 neue Leute gehabt, die bei uns angefangen haben. Ich habe mit jedem einzelnen ein Cultural Onboarding gemacht. Also was sind unsere Werte? Worum geht es uns wirklich?

[00:03:32] Wie leben wir diese Werte auch? Damit das halt nicht nur irgendwelche Poster an der Wand sind, sondern wirklich mit Leben gefühlt wird. Und ich glaube, Kultur ist wirklich das most underrated Thema, was wir haben. So wertvoll. Und einen Schritt sogar nochmal vorher, Stichwort Hiring. Wie ihr kennst zum Bewerbungsgespräch, ob die Personen zu den Werten passen, oder erzählen können die ja erstmal viel? Ja, gute Frage. Ich meine, ich glaube, es ist ja auch Gott sei Dank nicht nur an mir gewesen. In dem Augenblick,

[00:04:02] in dem du professionelle HR-Strukturen hast, gibt es ja auch noch andere Leute, die... Das war die 0 bis 20, wo die Leute selber interviewen, keine HR-Leute. So, und ich glaube, da ist es schon, da muss man, bin ich schon, ich bin, ich habe gelernt und das, das habe ich hart gelernt, dass ich eine starke Intuition habe und ein starkes Bauchgefühl und, und das, dass das eine Superpower ist. Ja, und insofern, jetzt bei den ersten 20 Hires würde ich mich

[00:04:31] wahrscheinlich schon auch sehr davon leiten lassen. Also passt es, ja, sind, ist es eine Person, die zum Beispiel wirklich daran interessiert ist, selber zu wachsen, die gerne kritisches Feedback haben möchte, was für mich so die, das Fundament irgendwie jedes persönlichen Wachstums ist, erstmal zu sagen, hey, wie war ich, wo kann ich noch besser werden, bitte gib mir kritisches Feedback. Ja, oder ist das so, ne, und so eine Größe zu haben, da muss man erstmal hinkommen, aber für mich auf jeden Fall einer der ganz, ganz wichtigen Faktoren,

[00:05:01] die ich immer in allen Leuten, die wir geheirat haben, noch sehen wollte. Gab es Momente, wo es keine gute Idee war, auf dein Bauchgefühl zu hören? Es gibt bestimmt Beispiele, wo du es nicht gemacht hast. Natürlich, natürlich, ja, ich bin auch nicht irgendwie unfehlbar. Wir hatten eine lustige Situation, da haben wir jemanden geheirat, das war während Corona und auch in eine ziemlich wichtige Position ohne es jetzt weiter zu spezifizieren und wir haben uns aber halt nie persönlich gesehen. Ja, wir hatten dann ganz viele Calls miteinander und dann haben wir uns zum ersten Mal persönlich gesehen und es hat überhaupt nicht gepasst, ja, und dann haben wir wirklich irgendwie schnell gesagt so, ne,

[00:05:31] ist nicht, ja, und das war im Nachhinein so gut, also dieses wirklich dann auch schnell Entscheidungen treffen und auch schnell zu sagen, weil letztendlich, ich glaube, das vergessen viele Gründer und Gründerinnen immer, wir sind alle sozusagen in diesem Servant Leadership, wir müssen unser Team supporten, ja, irgendwie so hire the best people and get out of their way und gleichzeitig, diese Leute sind da, um euch zu unterstützen, um die Gründer, Gründerinnen zu unterstützen, ja, das ist, warum da in dem Startup diese Menschen sind

[00:06:00] und wenn du halt da hinkommst und sagst, diese Person unterstützt mich nicht richtig und zum wiederholten Male und hier ist was und wenn ich nachts drüber nachdenke und über die Strategie der Firma nachdenken sollte, aber dann stattdessen drüber nachdenke, dass da schon wieder irgendwas, was auch immer, nicht gut geklappt hat, dann ist das vielleicht einfach nicht richtig und da dann sehr konsequent und auch schnell zu sein, habe ich auch, habe ich gelernt, ja. Erzähl mal zu Nala, Earth, ist das dein Hauptthema gerade? Wie kann man sich deine Wochen gerade vorstellen, wenn du Business machst?

[00:06:32] Also, es ist eine Blume an meinem Blumenstrauß, also einen Tag circa die Woche mache ich jetzt noch Nala, ich habe Nala gegründet im Founding Angel Modell, das heißt, ich habe das erste Geld reingegeben, ich habe mich committed, über drei Jahre operativ mitzuarbeiten, aber über die Zeit abnehmend. Im ersten Jahr habe ich drei Tage die Woche mitgearbeitet mit dem Team mit meinen beiden Co-Foundern, Nick und Nico in Zürich. Im zweiten Jahr dann zwei Tage, im dritten Jahr jetzt einen Tag

[00:07:02] und genau, und das ist jetzt eigentlich auch sozusagen vorbei und jetzt haben wir noch so regelmäßige Check-ins, aber ich arbeite nicht mehr operativ mit. Das war das Modell, auf das wir uns geeinigt hatten. Ich glaube, das Modell, du machst es ja auch, es gibt so verschiedene Ausprägungen, letztendlich ist es, glaube ich, so getrieben immer von Gründern, die aber noch nicht so ganz auf die Investorenseite wechseln wollen, nicht so ganz, weil das Schöne ist ja, Operator zu sein und was zu bauen und das ist ja das, was wirklich Spaß macht und irgendwo dazwischen zu sein. Wie war es für dich, das irgendwo dazwischen,

[00:07:32] weil das kann so, so eine Theorie ist, das ist so best of both worlds, du bist da irgendwie unternehmerisch drin, aber hast jetzt irgendwie vielleicht auch kein Riesenteam, was an dich reportet, das kann aber auch worst of everything sein wahrscheinlich, du willst irgendeine Entscheidung durchdrücken, die Co-Founder, die wollen das nicht, also weiß ich nicht, wie es bei dir war, aber so, kann ja auch, kann ja auch sich anders entwickeln. Wie gibt es deine Erfahrung jetzt im dritten Jahr oder nach der? Also für mich hat es sehr gut funktioniert und auch für Nick und Nico hat es gut funktioniert. Insofern, ich kann es sehr empfehlen. Es gibt aber auf jeden Fall ja einige Sachen, die ich dann auch

[00:08:01] relativ schnell gelernt habe oder auch ein bisschen auf die harte Tour gelernt habe. Also eines der ersten Dinge, was mir damals klar geworden ist, ist, ich kann das Fundraising nicht machen. Ich dachte so, ach ja easy, ich kenne hier und da rechts und links und die Funds und die Funds und pipapo. Du kannst es schon machen, die wollen dann auch in dich investieren. Ja genau und dann wollen die halt in mich investieren und dann sage ich so, ach so, ja übrigens, aber nach drei Jahren bin ich dann raus irgendwie. Also deswegen haben wir da, habe ich da wirklich, ja ich kann meine Intro machen, aber das mussten die beiden

[00:08:29] wirklich die 100% operativen Gründer dann hinkriegen und das war auch wichtig, weil das letztendlich die Hauptgründer sind. Und dann ab und zu gibt es natürlich so Entscheidungen, wo ich sage, ja die würde ich jetzt nicht so ganz treffen, ja nicht jetzt genau so oder sowas. Ja und damit musste ich dann auch lernen. Wie hast du gelernt? So das ist ja nicht so im Naturell des Gründers oder der Gründerin zu sagen, die Sachen laufen anders, als ich mir das vorstelle. So wir sind ja alle auch irgendwie vorne, weil wir die Sachen so machen wollen, wie sie uns gefallen. Ja das stimmt,

[00:08:58] wobei ich auch so pick your battles. Also es gibt ein paar Sachen, die sind mir einfach sehr, sehr, sehr wichtig und ein paar, die sind dann auch nicht kriegsentscheidend irgendwie so. Ich finde da kann man dann, also da habe ich mich mittlerweile irgendwie, glaube ich, so ganz gut im Griff. Wie gesagt, sind ja auch keine Einbahnstraßen. Ja genau. Durch die Tür kannst du wieder zurückgehen. Total, genau. Und ich glaube, die Grundlage ist wirklich auch da wieder ganz offenes Feedback, kritisches Feedback zu sagen, hey, hier sind wirklich meine Bauchschmerzen.

[00:09:28] Regelmäßig an diesem Vertrauenslevel zu arbeiten, also auch kann ich wirklich jedem Gründerteam empfehlen, macht Coaching, macht wirkliches Gründercoaching, auch gerade, wenn noch nichts passiert ist. Mit einer Expertenperson. Ja, mit einer Expertenperson. Auch gerne intern, wenn man es irgendwie gut hinkriegt, weil es gibt verschiedene Strukturen, die könntest du auch mit Claude machen, I don't know. So letztendlich, aber nehmt euch diese Zeit, um wirklich zu sagen, wie geht es mir? Wie fühle ich mich? Wo habe ich Fragezeichen?

[00:09:58] Wo hast du nicht ganz abgeliefert? Was löst das in mir aus? Wo sind Unsicherheiten? Und so weiter. Also in dieser Beziehung zu arbeiten, ist genau in jeder Ehe. Wir haben so das abstruse Bild, eine Gründerbeziehung, genau wie eine Ehe. Die schließt man einmal und dann ist die da irgendwann und dann irgendwann wundern wir uns, dass sie in die Hose geht. Und ich meine, die Ehe, Statistik ist nicht so gut, 50% klappen nicht. Bei Startups ist das ähnlich. Ja. Also auch viele Beziehungen, die Brüche. Ja.

[00:10:29] Das Risiko. Absolut. Man muss von Anfang an mitigieren, wenn man so drauf schaut. Ja. Und das ist nämlich schön, und das muss ich jetzt, nach all den Jahren, wie ich eine dritte Firma gegründet habe, einige Jahre jetzt ja schon in dem Bereich unterwegs. Ich habe mittlerweile eine Zuversicht, und das finde ich ganz, ganz schön, dass ich doch mit den meisten Leuten, mit denen ich zusammenarbeiten will, zusammenarbeiten könnte. Ja. Einfach dieses Toolset von Coaches, ja, irgendwie verschiedenen Möglichkeiten und so weiter. Ja. So. We could make it work. Ja. Es ist vielleicht, wenn komplett,

[00:10:58] es gibt auch manche Leute, mit denen könnte ich nie arbeiten, weil die einfach zu crazy sind und dann zu viele Dinge begraben. So, ja. Aber wenn so das Grund, wenn das Grundlevel passt, ja, dann kann man das genau, wie du sagst, mitigieren. Es ist keine Rocket Science mehr, ja. Es ist nicht, es ist nicht so, es ist nicht so random, es ist nicht so ein Schicksal, dem man sich ausgesetzt ist, ne, ob das jetzt klappt hier im Gründerteam oder nicht. Was sind andere Blumen in deinem Blumenstrauß? Ähm, weitere Blume in meinem Blumenstrauß ist, dass ich, ähm,

[00:11:28] äh, meinem Freund Lorenz Leuschner, ähm, bei seiner NGO Capacity, äh, helfe, einem Profit-Organisation. Wie ist Lorenz? Genau. Kennt man hier von Tierscooter, war eine seiner Filme, hat der Frau Rebuy gemacht, also auch quasi Urgestein deutscher, in der Startup-Szene. Genau, der mittlerweile nach Costa Rica ausgewandert ist, wo ich, haben wir verloren. Ja. Ja, aber, ähm, er ist, er ist immer noch sehr gut und immer noch sehr driven und, ähm, hat eine Organisation gegründet, die heißt Capacity und die Mission von Capacity

[00:11:57] ist Moonshot Missions for Mother Nature. Und wir überlegen uns, wo wir Technologie einsetzen können, um der Natur zu helfen. Und die erste Mission ist, mit Satellitenbildern auf indigenen Gebieten zu erkennen, wo illegal abgeholzt wird. Aha. Und jetzt haben wir noch ein paar weitere ganz spannende Ideen, die ich aber leider noch nicht teilen kann. Okay, okay. Das sind zwei Blumen. Gibt's noch mehr? Oder wie ist so? So, was dann noch, dann mach ich ein bisschen Keynotes, ähm, ich investiere in Startups aus dem Climate- und Nature-Tech-Bereich, in ein paar Funds, ähm,

[00:12:27] das klappt man aber gar nicht, aber es ist auch mehr Arbeit irgendwie, als man denkt. Und, ähm, ja, das war es eigentlich. Was muss passieren, damit eine Granate wie du wieder all in geht bei einem Thema, richtig Founder, äh, so. Es gibt diesen Artikel von, er hat unter anderem, der Torsten von Helsing mitgeschrieben, der Artikel, der geht mir nicht aus dem Kopf und der heißt, äh, Europe's founders need to unretire, so, ich sag nicht, dass du in Rente bist, ich bin auch nicht in Rente, ja, dann bist du schon. Sein Punkt ist ein bisschen, als du sagst, in den USA ist anders, du machst ein Unternehmen, du verkaufst es, erfolgt es wie du, so,

[00:12:57] und der Default ist, das nächste Ding zu machen. Ja. Nicht Angel hier, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, Du, also, ich, ich, ich hau jetzt mal was raus, und zwar, ich bin neulich gerade wieder gefragt worden, dadurch,

[00:13:26] dass ich jetzt sozusagen an dem Ende von diesen drei Jahren bei Nala angekommen bin, habe ich mir selbst ein Setup gebaut, in dem ich nach drei Jahren jetzt wieder drüber nachdenke, was kommt eigentlich als nächstes, was ich herrliches Setup finde, weil es mich selbst immer in diese Position wieder bringt, nochmal wieder drüber nachzudenken, was möchte ich, wo habe ich den größten Impact, ja, was sind gerade die Themen, die jetzt irgendwie die nächsten Jahre prägen und prägen sollen. Und da habe ich dann mit jemandem gesprochen und gesagt, hey,

[00:13:55] willst du nicht jetzt endlich mal endlich auf die Investorenseite kommen, ja, irgendwie in den Fund einsteigen, pipapo, oder selbst das Raising und so weiter. Als ich darüber nachgedacht habe, dachte ich so, nein, nein, nein, nein, nein, ich möchte gerne auf der operativen Seite bleiben, zumindest zu einem gewissen Teil. Und eine Sache, die auf meiner Bucketlist steht, und die habe ich so öffentlich noch nie geäußert, ist eine Bootstruck Company zu bauen. Und zwar mit, weiß ich nicht, einem,

[00:14:23] zwei anderen erfahrenen Unternehmern, so ein bisschen mit den eigenen Regeln, so einem eigenen Pulse und eigenem Rhythmus, aber irgendwie was richtig Geiles zu machen, ohne zwangsläufig diesen ganzen, wie ist sie? Also VC? Zirkus. Ja, da irgendwie mitzunehmen. wäre das schon ein Thema? Ne, noch nicht. Deswegen haue ich es jetzt einfach mal so raus. Ja, ich schicke es mal ins Universum jetzt. Ja, darauf hätte ich irgendwie richtig Lust.

[00:14:53] Mal gucken. Geil, finde ich gut. Ich hätte gefragt, kann ich investieren, aber geht ja nicht. Ja, du kannst mitmachen. Ja, aber zu dem Thema, also es gibt, ich meine, Probleme gibt es zuhauf in der Welt, ich glaube, daran mangelt es nicht. Neue, spannende Lösungen gibt es zuhauf. Ich habe mich in Vorbereitung auf mein Treffen heute Morgen mit Al Gore, sehr nochmal sozusagen damit beschäftigt und ich glaube auch mit den Bildern, was ich jetzt gerade sozusagen

[00:15:21] für unsere Zeit repräsentativ finde. Und alle, die Kinder haben, werden das vielleicht kennen. Uno Flip. Ich erinnere gerade die ganze Situation so ein bisschen an Uno Flip. Spielst du das auch mit deinen Kindern oder mit deiner Frau oder sowas? Ja, genau. Aber Flip, das gibt es seit ein paar Jahren. Du flippst deine kompletten Karten. Du hast die Karten von zwei Seiten bedruckt. Ah, das heißt, du hast dir schön deine Uno Hand zurechtgelegt, wie du jetzt irgendwie Uno letzte Karte und pipapo und dann die letzte und dann legt irgendjemand eine Flipkarte

[00:15:51] und du musst deine ganzen Karten umdrehen und die andere Seite ist komplett random. Früher glaubst du, man konnte jemand seine ganzen Karten wegnehmen? Ja. Aber das, okay, du musst es nicht sagen. Ja, also, und das ist, das hat total zu dem Revival von Uno geführt und ich glaube, das ist für mich, ist das diese Situation, die gerade ist, es werden so viele Karten neu gemischt, es werden so viel neu sortiert durch AI, durch Geopolitics, durch Climate Crisis, durch Renewable Energy, es ist so viel, müssen unsere gesamte Industrie immer noch dekarbonisieren, ja, ja, auch wenn man sagt,

[00:16:22] Nachhaltigkeit ist, ist nicht tot, es ist nur erwachsen geworden, ja, und jetzt werden die Firmen gebaut, die da in den nächsten Dekaden wirklich den großen Unterschied machen werden. und also deswegen, I'm super excited welche Möglichkeiten es heute gibt, die es auch vor drei Jahren noch nicht gab also ja. Anna, schön, dass du da war hab dich gefreut, Catch-Up zu machen hier Danke, sehr schön, schöne Idee Alles Gute für die Bootstrap-Companies, alles Gute für die Family ohne Glück guck ich mir an, richtig geil Lach das

[00:16:51] Und danke für die Cappy, ja geil Tschüss