Gero Decker, Gründer von Signavio und heute SAP Signavio-Manager, teilt in dieser Folge seine außergewöhnliche Unternehmerreise. Vom Aufbau eines Startups aus dem akademischen Umfeld bis hin zum fast milliardenschweren Exit an SAP – und warum er sich selbst beim Verhandeln nicht aus der Ruhe bringen ließ. Was dich erwartet: • 957 Millionen Euro Exit: Die Verhandlungen mit SAP, wie es dazu kam und warum Gero bereit war, den Verkauf zu machen. • TikTok-Vorläufer im Team: Wie einer der ersten Mitarbeiter eine App entwickelte, die später zur Blaupause für TikTok wurde. • Pricing & Vertrieb: Warum der erste Deal mit der AOK für "nur" 100.000 Euro zustande kam – und welche Lektionen Gero daraus gezogen hat. • Von 1 auf 10 Mio. Umsatz: Wie Signavio die ersten Kunden fand und warum internationale Expansion zum Gamechanger wurde. • Business-Learnings: Wie man Constraints identifiziert, bessere Fragen stellt und Vertriebler einstellt, die keine Angst vor großen Zahlen haben. • Persönliche Einblicke: Was Gero mit seinem Vermögen macht, wie er Kinder erzieht und warum er keine Lust auf Business-Angel-Investments hat.Mehr zu Gero: https://de.linkedin.com/in/gerodecker https://www.signavio.com/de/ Abonniert unseren Podcast: https://foundermode.show/ Mehr über uns: https://www.linkedin.com/in/eyser/ https://www.linkedin.com/in/moritzblees/Wir freuen uns auf eure Kommentare und euer Feedback!Danke fürs Zuschauen und Zuhören! 🙌Kapitel:00:00 Einführung in die Unternehmerreise02:53 Die Anfänge von Signavio und erste Erfolge06:12 Die Entstehung von TikTok und die Rolle von Dubsmash12:03 Von der Idee zur Gründung: Die Entwicklung von Signavio18:05 Pricing-Strategien und die Bedeutung von Wert20:54 Reflexion über den Buchschreibprozess25:03 Kundenakquise und unterschiedliche Zahlungsbereitschaften34:03 Networking und Wettbewerbsstrategien40:01 Internationale Expansion und Mentorship43:23 Inspiration durch Bescheidenheit49:08 Der Weg zum Verkauf an SAP56:20 Der persönliche Wandel nach dem Exit01:02:10 Umgang mit neuem Reichtum und Verantwortung
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Und die eine Frage, die mich am meisten fasziniert hat, war Gero
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What Keeps You from making 100 $1000000 in revenue this year?
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Ich will mir nicht sagen lassen, von irgendwelchen Leuten aus der
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Zentrale, die ich nicht kenne, die ich zu arbeiten habe,
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sondern ich habe doch selber Ideen, wir sind jetzt vielleicht
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nicht ganz so erfahren wie ihr und wir haben nicht so graue
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Haare wie ihr, aber ich kann ihr halt sagen, was unsere
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Generation cool findet. Was sind denn die Top 5 Firmen
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da draußen, die uns eines Tages töten können?
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Und da seid ihr die letzten 3 Quartale ganz prominent
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aufgetaucht. Eine unvorstellbar hohe Zahl.
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Für mich wären 100000 das Beste daran, so billig haben wir noch
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nie unsere Probleme. Willkommen bei Foundamode, dem
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Onto Financial Podcast, bei dem Milliarden Exits mit einem Happy
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Meal gefeiert werden. Heute haben wir zu Gast Gero
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Decker, den Gründer von Signavio, der seine Firma für
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eine Milliarde an SAP verkauft hat und die.
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Sprechen wir über die Anfänge von Signal vio, die ersten
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Produkte, die ersten Umsätze. Wir sprechen darüber, was Fatboy
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Slim mit seiner Pricing Strategie zu tun hatte, auch
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dabei die Story, wie ein ehemaliger Mitarbeiter von
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Signal vio, quasi tik tok erfunden hat und welche
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Learnings Gero im Aufbau seines Unternehmens gesammelt hat.
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Außerdem sprechen wir über den großen Exit, der 2021
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stattgefunden hat, wie es dazu kam, was Gero in.
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Mit dem Geld macht, was er dadurch verdient hat und warum
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der Exit bei Mc Donalds gefeiert wurde, hört bis zum Ende durch
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viel Spaß mit der Episode. Tim Bengel war neulich hier im
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Podcast. Der Künstler und ihr kennt euch
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glaube ich auch irgendwie, der hat nämlich gesagt, er ist in
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Berlin, dann sagt er geht er auf dieses Event, da ist dieser
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Startup Typ und er hat irgendwie Buch geschrieben.
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Das ist. Doch der Gero, er hat gesagt,
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ja, ja, und dann war Tim Bengel, war hier bei Deiner bei deiner
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Buchveröffentlichung, aber ich hab nicht mitgekriegt, dass du
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aufgelegt hast. Ja, doch, doch, ich hab dann
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oben was man wann hab ich aufgelegt von 11 bis 11:30 Uhr
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oder so hab ich dann aufgelegt und dann war ich fertig, musste
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erst mal ne halbe Stunde chillen und dann hab ich die Reste der
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Nacht durchgetanzt. Den konnte ich entspannen.
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Dann konnte ich entspannen, ja. Und sag mal, warum das Buch?
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Ich hatte das schon lange vorgehabt.
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Also ich hab 2019. Da hatten wir unsere haben ne
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riesige Finanzierungsrunde gemacht und der Hintergrund der
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Finanzierungsrunde war, dass unser erster Investor gesagt
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hat, ach, ist doch alles schon so gut gelaufen, lass uns doch
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mal verkaufen und wir gesagt haben, nee nee, jetzt geht es
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doch gerade erst richtig los und das war für mich so n ganz
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interessanter aha Moment zu sehen, dass wir scheinbar als
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Firma schon einige Schritte genommen haben, dass wir selbst
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größere Ambitionen als unsere Investoren scheinbar haben.
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Wirklich, man hört es ja eher andersrum oft.
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Ja, genau, und und. Und das war für mich so der
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Anlass, mal zu reflektieren, was waren eigentlich so die großen
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Wendepunkte. Schon damals waren wir ja schon
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10 Jahre unterwegs, 2019 so 9 angefangen und da war schon sehr
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viel Spannendes passiert in den ersten 10 Jahren und da habe ich
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mir vorgenommen, Buch zu schreiben, aber ich hatte
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einfach keine Zeit, weil so, weil es crazy war von der
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Workload und ich habe mir aber so ein Google Doc angelegt mit
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dann Anekdoten und immer wenn mir irgendwas eingefallen ist,
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hatte ich das quasi sozusagen so als Favorit auf meinem iphone.
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Und hab dann immer mir Notizen gemacht.
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Immer wenn mir was nachts oder tagsüber oder sonst irgendwo
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eingefallen ist. Und dann hab ich letztes Jahr
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endlich die Zeit gehabt das mal zu schreiben, weil meine meine
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Beobachtung war, die meisten Startups, die machen halt,
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entweder sterben sie gleich oder die machen irgendwie eine
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Wendung und dann sterben so oder machen 2 Wendungen und dann
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sterben so und ich hatte das Gefühl wir haben 3 Wendungen
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schon gemacht und wir waren immer noch.
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Und wir waren noch am. Leben, und das war schon
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Achievement und interessant genug.
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Und und ich wollte einfach die die Story für die Nachwelt
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erhalten und es war auch ne therapeutische Erfahrung.
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Ja viele, ich bin nicht gut im im Konflikt voll reinspringen,
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sondern bin so n Harmonie liebender Typ und dann hast du
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häufig so lose enden noch aus der Vergangenheit wo so Dinge
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irgendwie unresolved sind die noch so rumhängen, dann würde.
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Der Live Coach sagen, Hey Journaling, beschäftige dich
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damit und das hast du umgesetzt, indem du das hab ich geschrieben
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hast. Hab ich quasi durch das Buch
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gemacht. Hab alles aufgeschrieben und
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alles alles was drin steht muss erstens ja real sein, also es
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haben ja viele viele, viele Leute auch vor der
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Veröffentlichung schon gelesen um sicherzustellen, dass da kein
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Mist drin steht, weil das ist mein nächstes Problem.
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Ich ich erzähl ja gern Geschichten und ich dichte
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manchmal auch Sachen dazu. Was hat dich an dem Prozess des
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Buchschreibens ansonsten überrascht vom Feedback, was kam
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oder vom Prozess selber? Was war anders, als du es dir
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vorgestellt hast? Ich hab total unterschätzt, was
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es. Bedeutet so ein Buch zu
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schreiben? Ich habe einfach drauf
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losgeschrieben und dachte, wenn ich einfach nur genügend
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spannende Stories Aneinanderreihe, kommt da auch
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ein spannendes Buch bei raus. Ja, also zum Beispiel einer
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meiner Lieblingsstories ist, dass einer der erste, der bei
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uns gekündigt hat, der Erste, der bei uns rausgegangen ist,
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hat später, ich sage immer tik tok erfunden, ja, also er hat,
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er hat eine andere App gegründet, die aber dann
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wiederum der Blueprint war für Tik tok und die ganz viel bei
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ihm abgekupfert haben. Was hat er gegründet?
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Dub. Smash dubsmash.
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Ja genau, die Story war er hat so in einer Freizeit eine Apps
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gebaut und dann hat er so eine Selfie App gebaut wo in der App
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standen Musikclips zur Verfügung, du konntest quasi
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einen Musikclip selber aufnehmen, konzentranzen und so
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Lip Syncing dazu singen zu dem Track und so weiter und er hat
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aber beobachtet, dass die Leute es nicht schaffen dreieinhalb
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Minuten durchzuhalten. Ne, also die schaffen nicht n
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vollen Track als Selfie aufzunehmen ist viel zu
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anstrengend und das war seine erste App, die war totaler
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Fehlgriff, aber seine zweite App dubsmash, da hat er den Trick
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gemacht, dass die Soundsnippets die er reingeladen hat waren nur
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1015 Sekunden maximal lang, also wenn Musik drin war, dann war es
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halt nur der Beat Drop oder irgendwie n Chorus oder
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irgendein wichtiger Teil des Songs, das haben hat er dann mit
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seinem Team einfach so rausgeschnitten.
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Und zur Verfügung gestellt oder halt so.
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Ich bin ein Berliner oder was auch immer irgendwelche ja
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Kekse, Kekse oder irgendwelche Soundsnippets hat er da halt
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hochgeladen in die App und dann hat sie so so selfie Videos
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zwischen 2 und 15 Sekunden und das ist ja abgegangen wie
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Schmitz Katze, der war ja in 30 Ländern auf Platz 1 in den App
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Charts. Ich erinnere mich auf gehypedes
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Berliner Startup oder also geh durch die Presse und Dubs
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Mashier aus Berlin in die Welt. Genau und das, was die ja nicht
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geschafft haben, ist hinterher die, die User in der App zu
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halten. Ne, also du hast die Creation in
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der App gemacht, aber die consumption und die Discovery
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war halt dann bei Instagram oder bei Facebook, so ist es ja
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gestartet, dass er quasi nur ein authoring Tool war und der
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Content wurde dann halt einfach Peppifault in Instagram oder
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oder Facebook hochgeladen und dort hast du es dann geteilt und
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dort haben es die Leute konsumiert und das war ja genau
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das Problem was die App dann getötet hat, die war halt 0
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Sticky und du hattest nicht die I Balls da drauf und die Leute
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haben dann halt paar Videos aufgenommen.
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Kommen und dann irgendwann sind sie auch schon wieder weiter
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gezogen und den Tik tok hat ja quasi die Authoring Experience 1
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zu 1 kopiert. In den in den Frühzeiten also
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musically was dann Herrn Bite Dance aufgegangen ist.
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Hieß das heißt hieß Musically oder Musically.
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War n Startup aus Deutschland und das wurde ja dann von Bite
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Dance gekauft und das war ja dann quasi so der Blueprint für
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für Tik tok und das ist ja. Schon wieder schon wieder so ne
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deutsche Erfindung, die irgendwo anders monetarisiert wird.
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Weißt du wie das MP 3 Format? Also da haben die Fraunhofer
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Leute gut entwickelt, aber wer verdient Geld damit Spotify?
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Ja, oder Apple mit dem mit dem ipod.
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Und die haben was, die anders gemacht haben, die haben gesagt
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Authoring in Experience grade, ja genau so muss es sein,
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irgendwie 3 Klicks und noch ein Filter draufsetzen und was auch
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immer, genauso machen wir es und genau die Art von Soundsnippets
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genau das wollen die Leute haben, aber wir bauen da hinten
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einen Next best Video to Watch Experience drauf und haben sich
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dann drauf fokussiert den den Algorithmus für die Discovery zu
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bauen. Und das war ja dann das was, was
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tik tok im Endeffekt so Sticky gemacht hat.
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Ne, dass die halt diese Discovery Experience so so
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phänomenal war, aber ja erst. Der Mitarbeiter kündigt, gründet
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den Vorläufer von TIK tok. Das war eine Story.
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Deswegen war mein Spruch ja dann auch immer, wenn jemand überlegt
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hat, ja ich, ich überlege rauszugehen, dann habe ich immer
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gefragt, ja, wieviel Downloads hat denn deine App schon unter
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ein? 100000000 macht es eigentlich
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keinen Sinn zu. Kündigen genau weil dubsmash
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Zeitpunkt wo er gekündigt hat, der hat sehr früh sie hat
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gelauncht und dann 2 Wochen später hat er gekündigt.
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Weil in den 2 ersten 2 Wochen hat er 1000000 Downloads
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bekommen. Wirklich OK.
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Und dann hab ich immer gesagt, Na ja, das.
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Ist die Benchmark. Genau die, die Latte kündigen zu
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dürfen ist ist 1000000 Downloads.
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Insofern also wenn du impact haben willst, dass ganz viele
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tolle Firmen entstehen, baue eine ganz blöde Culture, dass
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die Leute gleich wieder abhauen wollen.
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Ja, das ist die Lesbenland hier. Warst du schon immer
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unternehmerisch? Was, was du aus deiner Kindheit
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hat? Dich.
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Zur Person gemacht, die du heute bist, so dass du ne Jugendzeit
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hast, hast du nebenher schon auf Ebay irgendwas verkauft oder
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oder Webseiten für die Nachbarn gebaut oder wie wie kann man
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sich vorstellen, wie du aufgewachsen bist?
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Also ich hab jetzt selber kein Unternehmen gehabt als als
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Jugendlicher. Ich bin in einem sehr, sehr
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unternehmerischen Umfeld aufgewachsen, mein Vater war
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selbst Unternehmer, sehr zum Leidwesen meiner Mutter.
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Sie war sehr, sie hat ein sehr großes Sicherheitsbedürfnis
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immer gehabt. Sie war Beamtin, Lehrerin, Mein
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Vater hat an der Uni gearbeitet, hatte dort auch eine super
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Stelle, und die hat er halt gekündigt, ohne meiner Mutter
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Bescheid zu sagen, um sein erstes Unternehmen zu gründen.
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Er hat Laser gebaut, also für industrielle Fertigung, zum
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Beispiel Anlagenbau, und ihn hat total frustriert, dass er halt
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da immer coole Prototypen in der Uni bauen kann, aber halt die
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nicht in der Welt ankommen. Weil du brauchst halt dazwischen
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noch eine gewisse Kette, um Halt von einer Erfindung hinzu einer
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funktionierenden Produktionskette zu kommen.
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Und und der hat dann mehrere Firmen gegründet und da waren
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halt so die Irrungen und Wirrungen alle dabei.
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Seine erste Firma, die hatte 8090% Umsatzausrichtung auf
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Volkswagen, die haben dann da die Daumenschrauben angezogen
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und da war auf einmal alles anders im Einkauf vom Thema war
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die Firma nicht mehr funktionsfähig, seine nächste
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gegründet. Hat sich auf paar
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Branchensegmente konzentriert, die manche, die gut funktioniert
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haben, manche, die nicht so gut funktioniert haben, dann später
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hat er ne Firma aus dem Aus der Treuhand Rausgekauft, stellte
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sich raus, dass das Fabrikgelände kontaminiert war
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und dann erstmal Millionen musstest du versenken um da die
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ganze Erde abzutragen und so. Also all diese diese Geschichten
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hab ich alle live miterlebt. Und trotzdem hast du gesagt, ich
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will, ich will das auch. Nee, genau deswegen hab ich
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gesagt, ich will das nicht. Aha, aha.
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Also auch Stress mit Mitarbeitern, Stress mit Banken?
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Ja, wenn Kredite platzen, dann zur Finanzkrise, Privatinsolvenz
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also. Also richtig die Achterbahn
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richtig gefahren mit den absolut mit den Tiefpunkten.
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Wow. Voll durch, voll, voll durch,
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alles durch was man so erleben kann und und deswegen habe ich
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gesagt, genau das will ich eigentlich nicht haben, weil mir
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das echt ein bisschen anstrengend ist.
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Hast du Plattner Institut studiert, muss man sagen, da
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schließt sich ja später der Kreis.
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Hast du Plattner SAP Gründer SAP spielt ja später ne ne durchaus
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relevante Rolle und wie wie kam es dann was was war das Produkt
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quasi aus dem akademischen Rahmen und wie wurde es dann zu
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einer Firma? Genau also die Story an der Uni
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war. Wir haben gesehen, dass
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Webbrowser ne ne spannende Technologie wird.
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Ja war damals 2006. Und und mein Zimmernachbar, der
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war da immer sehr, sehr visionär und und wir haben uns gefragt,
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was muss denn passieren, dass sämtliche Software, die wir so
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tagtäglich benutzen, Webbrowser basiert ist und nicht mehr auf
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dem Computer installiert werden muss, weil wenn du nicht mehr
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nichts mehr installieren musst, dann ist dein Computer quasi nur
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noch ein Bildschirm, eine Tastatur oder anderes Eingabe
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device und eine Verbindung zum Internet und halt die einzige
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Software, die auf dem. Computer installiert das ist der
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Webbrowser, ne. Also hinterher gab es ja auch
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die Chromebooks zum Beispiel, die genau diese Vision hatten,
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das die einzige Software die du installierst ist der Webbrowser
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und alles andere machst du über den Webbrowser und da haben wir
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uns gefragt, was muss denn dort passieren oder was ist denn
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heute also heute im Sinne von 2006 schon möglich und wir waren
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sehr fasziniert von komplexen UIS.
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Ne, dass du also Formulare gab es im.
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Im Webbrowser klar ne, es gab ein Ebay wo du deine Gebote
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abgeben konntest. Das gab es ja alles schon.
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Es gab News, Webseiten, es gab du hast eine E Mail auf dem im
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Webbrowser gemacht, das gab es ja alles schon, aber so komplexe
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Sachen, wir haben gesagt, lass uns doch mal das erste Maltool
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ne das erste Powerpoint, das erste Visio.
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Wirklich eine Anwendung in den Browser?
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Bringen also das war so die Zeit, wo man entdeckt hat das
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Java Script mehr kann als nur einen Button von Rot auf Grün
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setzen. Ne, das war ja so.
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Die ersten Use Cases für Java Script damals und die Frage war,
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was kann ich mit Java Script und und all den angrenzenden
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Technologien noch mehr machen um halt komplexe UIS zu bauen und
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da dachten wir so ein Maltool, das ist schon ziemlich
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anspruchsvoll so von von den User Interaktionen her, lass uns
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das mal probieren und es gab es damals nicht.
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Also wir haben wirklich in das Internet hoch und runter
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durchforstet und es gab aber nichts in in dem Bereich was
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dort da auch nur rankam. Und das haben wir dann
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zweieinhalb Jahre an der Uni gemacht, ohne überhaupt zu
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wissen, welches nutzerproblem wir lösen, weil wir haben ja nur
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n Technologieproblem gelöst. Ihr seid von der Technologie
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ausgekommen. Gesagt, das ist jetzt möglich,
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lasst uns mal gucken, was man damit alles so machen kann.
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Genau, genau. Und wir hatten dann auch, als
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wir dann überlegt haben, was könnten denn so Anwendungsfälle
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sein da draußen haben wir zum Beispiel Ikea angesprochen,
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haben gefragt, Mensch, wollt ihr nicht die Leute auf eurer
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Homepage Küchen designen lassen und die kommen dann nur noch in
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den Store um quasi die ganzen. Materialien, die Fronten und
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Scharniere und was auch immer abzuholen.
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Auf Basis der Pläne, die sie schon zu Hause an Ihrem Computer
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über die Ikea Webseite designt haben.
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Und da haben die gesagt, ja, was ist denn das für eine
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bescheuerte Idee, wer macht denn sowas, die Leute die kommen bei
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uns in den Store und da haben wir Computerterminals stehen und
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da machen die das im Store, die haben 5 Jahre gebraucht um zu
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verstehen, dass es doch ziemlich cool ist das zu Hause zu machen.
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Aber halt nicht mit unserer Technologie.
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Und per Zufall haben wir dann entdeckt, dass das Problem das
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Userproblem, was wir gelöst haben, war Collaboration
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Zusammenarbeit. Ihr habt das Malprogramm, sag
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ich mal gelauncht, quasi. Es gab es Leute mal angefangen
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damit zu experimentieren, dann gab es verschiedene Use Cases,
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vielleicht Privatanwender, die da irgendwie vielleicht doch
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ihre Küche geplant haben, aber es gab auch Businessanwender und
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die haben es genutzt zum kollaborieren.
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Genau also der Haupt der Haupt use Case war.
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Prozessdiagramme prozessmodelle zu malen, ne, also wo Leute
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Flow, Charts und Flow Charts ausmalen, ne erst das, dann dann
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und dann gibt es die Übergabe an die nächste Abteilung und das
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haben wir. Also das war so 90% der
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Anwendung und einer der Anwender hat uns dann erzählt, wie
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grandios das sei, was wir dort gebaut haben, weil nicht nur er
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und seine 2 Kollegen können jetzt hier zusammenarbeiten.
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Sondern er konnte jetzt Hunderte von Leuten in sein Projekt
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einziehen, die normalerweise unbeteiligt gewesen wären und
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der in der Vergangenheit immer irgendwie Screenshots machen
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musste. Hat die dann per E Mail
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geschickt, dann haben die das ausgedruckt, haben wir mit einem
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Textmarker drin rumgemalt, haben das per Faxgerät
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zurückgeschickt, das war sozusagen die, die die
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Feedbackschleife, die die Leute vorher kannten und mit unserem
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Tool konnten die auf einmal einfach den Link kopieren,
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Rüberschicken und die Leute konnten dann direkt drin
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weiterarbeiten. Und wann habt Ihr das zum ersten
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Mal das Produkt verkauft? Na, damals 2009 also wir haben
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die Firmware auch vor allen Dingen zu dem Grund gegründet,
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dass wir einen Vertrag schließen konnten mit einem Kunden, weil
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die die Kette ist die logische Kette ist.
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Folgende Open Source Projekt an der Uni.
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Wir wussten, wir gehen alle irgendwann raus und es gibt nur
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einen Weg um großartige Technologie überleben zu lassen
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und das ist jemand bezahlt dafür so und damit dir jemand Geld
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bezahlen kann, dafür brauchst du halt irgendein Konstrukt, das
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kannst du nicht als Uni machen. Sondern dafür brauchst du eine
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Firma, die Halt Verträge schließen kann und dafür haben
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wir die Firma gegründet und wir hatten Glück, dass die AOK AOK
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Brandenburg damals genau einen Riesenprojekt, einen Riesen
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Merger vor der Nase hatten und diese Storyline,
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Prozessmanagement, Prozessgestaltung für jedermann
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oder unter Einbeziehung von allen Kollegen, dass das Halt
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genau das Kernthema war für diesen, für diesen Merger, weil
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die mussten halt hunderte und Tausende von Mitarbeitern
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einbinden, um halt durch alle Prozesse durchzugehen und zu
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sagen. Wie machen wir denn jetzt keine
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Ahnung? Zahnarztabrechnung in der neuen
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Firma, weil Brandenburg und Berlin, die damals Gemergt
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haben. Ne im Detail machst du das immer
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irgendwie anders oder keine Ahnung
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kinderkrankengeldabrechnung oder was halt so ne
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Krankenversicherung macht den ganzen Tag und dann sind die
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durch alle diese Prozesse durchgegangen um um da im Detail
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sich abzustimmen, wie wollen wir denn morgen arbeiten?
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Und da haben die gesagt, wir müssen den Gero anrufen, weil
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der kann uns helfen, weil er sich mit Prozessen auskennt oder
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dem gesagt, Wir brauchen seine Software oder beides.
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Ja, das lief so. Wir kannten die AOK, weil wir
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AOK Brandenburg, die sitzt in Teltow, das ist hier ein kleiner
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Ort außerhalb von Berlin, und das ist direkt um die Ecke von
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Potsdam, wo halt die Uni war, HPI, und da gab es schon ein 2
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so Kooperationsprojekte zwischen der Uni und und der AOK, das
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heißt, wir kannten uns schon so ganz lose, und der Norbert
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Sandau, der die Kontaktperson dort und die er leitet das auch
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weiterhin, der fand uns immer auch ganz klasse, weil wir waren
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so seine. Technologiekiddies immer wenn
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wir kamen, haben wir uns einen Spaß draus gemacht, irgendeine
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coole Technologie mitzubringen und die ihm zu zeigen, zum
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Beispiel einen. Eines Tages haben wir ein iphone
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mitgebracht und haben ihm gezeigt, wie du in Google Maps
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mit 2 Fingern rein und raus, das war revolutionär, ne, das war
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so, er hat, der ist ihm ist richtige Kinnlade
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runtergefallen, als wir ihm auf dem iphone gezeigt haben, wie
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man in Google Maps zoomen kann. Und dann hat er gesagt und, und
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das Macht ja n richtigen Visionär aus und hat gesagt, das
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will ich für meine Prozesslandschaft haben.
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Ich will mit 2 Fingern rein und raus zoomen können und sehen
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können, was in den verschiedenen Teilen meines Unternehmens
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passiert und wo die Probleme sind und wo wir die Kapazitäten
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versenken und wo Optimierungspotenziale.
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Sind so krass und das sind Transferleistungen oder so, das
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ist heute wieder Standard in Figma, Elmiro und so weiter das
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ist genau der, du kannst reinzoomen, du kannst
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rauszoomen, du kannst dir die Makro Sicht anschauen und so
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weiter genau quasi kam aus dem Consumer Gedanken.
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Genau, genau. Und das war seine Inspiration,
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hat gesagt, können wir das bitte, wenn ihr das hinkriegt,
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also zum einen dieses ne über die Ebenen hinweg navigieren und
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aggregieren und so weiter und sofort, dass ich sehen kann,
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guck mal, hier muss ich irgendwie Leute umschulen oder
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hier hab ich Optimierungspotenziale und ich
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muss halt hunderte oder Tausende von Leuten auf einfache Art und
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Weise einbinden können, ohne dass ich die jetzt jeden in ne 3
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Wochen Schulung schicke. So, und wenn ihr das könnt, dann
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bezahlen wir die 100000€ und sind dein erster glücklicher
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Kunde und so. Kann er 1000€ was für n.
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Kleines Startup in Gründungen jetzt schon mal n relativ fetter
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Deal ist. Ja, ja, ja.
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War das deine Idee der Preispunkt oder war das deine
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Idee oder wie kann. Nee, also pricing ist ja so n
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Ding, weil wie bepreist du Software den einzigen
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Softwarepreispunkt den ich kannte war irgendwie Microsoft
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Office, ja kostet für n Studenten irgendwie 100€ so ne
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Lizenz. Und das war so mein
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Referenzpunkt, weil mein anderer Referenzpunkt war.
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Wenn du so ne linkedin premium Mitgliedschaft haben wolltest.
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Das war damals irgendwie 10€ pro User pro Monat hast.
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Gedacht, da hänge ich mal 4 Nullen dran.
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So und so was machst du dann mit diesem, mit diesem
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Referenzpunkt? Ich hatte gehört, dass das
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Softwareunternehmen große Softwareunternehmen zum Teil
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Millionen verlangen für Software, das war mir immer
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unvorstellbar, das konnte ich mir überhaupt nicht erklären, wo
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das herkommt. Weil Software kostet ja im
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Prinzip nichts. Denk mal, die ist ja schon
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gebaut, oder? Die ist ja die ist.
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Ja, da, die ist ja da und und jede zusätzliche Lizenz, die ich
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einseitig, die kostet ja nichts, ne okay wenn ich die in der
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Cloud hoste, dann kostet die ein bisschen was, aber Cloud Hosting
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kostet ja auch nichts, das ist ja, das ist ja quasi geschenkt,
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außer du hast ja jetzt irgendwie riesen datenvolumina, die da
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durchgehen, aber wenn das nicht der Fall ist, dann kostet ja
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Cloud Hosting nichts und und also das war für mich ein
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unlösbares Problem und. Und meine, meine einzige
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Intuition, die ich hatte, war, ich rufe lieber zu großem Betrag
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auf als und zu klein. Gute Intuition, oder?
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Und dann dachte ich, ich habe auch ein Buch geschrieben.
00:20:08
Ich hatte so eine spannende Analogie, es gab mal Fatboy
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Slim, also eine Musikgruppe, die hatte so einen Song Right Here,
00:20:13
Right Now, und Adidas wollte das unbedingt für eine Werbekampagne
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benutzen, diesen Right Here, Right Now Song und Fatboy Slim,
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wollte aber eigentlich nicht, dass ihre Musik irgendwie für
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kommerzielle Zwecke missbraucht wird.
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Und dann haben die in irgendeinem Interview mal
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erzählt, ist wieder eine dieser Stories.
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Ich weiß gar nicht, ob es wahr ist, aber es hat sich so bei mir
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so im Kopf festgepflanzt ich meine mich zu erinnern, dass die
00:20:34
im im Interview gesagt haben, also eigentlich wollen wir
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nicht, dass unsere Musik für Werbung verwendet wird, aber
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wenn sie schon verwendet wird, dann für so n unglaublich
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irressurreal riesigen Preis, dass wir uns nicht ärgern müssen
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hinterher. Diese Musik, unsere Musik, ist
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unverkäuflich. Außer für den richtigen Preis.
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Genau, genau das ist mir im Kopf geblieben, dass die dann zu
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Adidas gegangen sind und irgendeine Mondsumme aus deren
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Sicht aufgerufen haben und Adidas dann für mehr oder
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weniger diesen Preis halt die Rechte gekauft hat.
00:21:05
Right here right now benutzen zu dürfen und diese Werbung war
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halt überall, die war in den Neunzigern würde ich Anfang der
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90er würde ich schätzen, war das war überall und und es war ein
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war ein riesen Hit und da habe ich mich dran erinnert und
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dachte dann jetzt. Also eine unermesslich
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unvorstellbar hohe Zahl. Für mich wären 100000€ 1000000,
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traue ich mich nicht so danach zu fragen und wahrscheinlich
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hätten sie es auch nicht gemacht für den Preis, aber ich dachte
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100000€ ist so eine wahnsinnig hohe Zahl und dann sollen sie
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mir halt sagen, das ist viel zu hoch und genau für den Preis
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haben Sie gekauft. Haben sie gekauft, nicht mehr
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nachverhandelt? Noch viel schlimmer als ich.
00:21:44
Ich hatte dieses Gespräch mit meinem, mit meinem Champion, mit
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meinem Ansprechpartner. Und dann hat er mich eingeladen
00:21:49
und meinte, ja, wir müssen jetzt aber noch mal hier den Vorstand
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abholen. Also eigentlich ist ja schon
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alles in Sack und Tüten, aber so n bisschen viel gut, komm mal
00:21:55
nach Teltow, ich lad die hier alle ein und dann erzählst du n
00:21:58
bisschen was und das war ne ganz spannende Sitzung kam ich in den
00:22:01
Raum rein, da saßen alle die groß kupferten und dann stellte
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er mich vor und sagte und er meinte so, ja Ihr wisst ja alle,
00:22:08
wir haben hier wahnsinnig schwierige Aufgaben vor uns, wir
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müssen hier mergen und dann gesundheitsfonds noch nicht
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durch und das und hier effizienzprogramme und neue
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Software kriegen wir auch noch nächstes Jahr.
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Ne, hier ist ja alles wirklich dreh mal von links auf rechts
00:22:22
und das ist ja wirklich ne Situation, die ist make or Break
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für uns als als Versicherung so und alle sitzen da und sagen ja
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genau ne Norbert, hoffentlich kriegen wir das alles gewuppt
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und dann sagt er und jetzt präsentiere ich euch die Lösung
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für alle unsere Probleme ne und dann zeigt er auf mich.
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Die Lösung hier ist der Doktor Decker.
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Genau, Herr Doktor Decker mit seiner Firma, die wird alle
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unsere Probleme lösen. Und das hier okay.
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Danke für die. Da kam dann der Kinsey Weib
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wieder zurück. Da dachte ich so, da muss uns
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jemand richten. Damit mit der Wartungshaltung
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kann ich umgehen. Okay, du hattest einen 100 k
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Contract, der war gut, aber du hattest auch, aber jetzt kommt
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es auf die Verantwortung. Jetzt kommt es und dann sagt er.
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Und das Beste daran, so billig haben wir noch nie unsere
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Probleme gelöst bekommen. Ihr glaubt es kaum.
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Wie billig Signario ist 100000€. Bain war hier Mickinsey war
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hier, BCG war hier, alle wollten mindestens 1000000 und hier ist
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der Gero. So, und da saß ich erst im
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Höhenflug. Ja, wegen der Wegen der tollen
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Einführung und dann wieder wirklich Schlag ins Gesicht,
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dass wir dort scheinbar komplett den falschen Preispunkt gewählt
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haben. Aber auch die Realisierung, da
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so ne Goldader getroffen zu haben.
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Also sagen OK gut, vielleicht bin ich jetzt hier zu günstig
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für den Mondpreis, den ich mir ausgedacht hab, aber
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wahrscheinlich gibt es da draußen noch n paar andere,
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denen das Problem so viel wert ist.
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Aber weißt du was die die was wir dann in den nächsten Jahren
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entdeckt haben ist, es gibt halt so ne komplett getrennte Welt.
00:23:54
Es gibt die Kunden, die bereit sind signifikant Geld
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auszugeben. Weil du dort an den richtigen
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Leuten dran bist. Weil du dich an die richtigen
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Programme oder oder Prioritäten des Unternehmens dranhängen
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kannst. Weil der Glaube da ist, weil die
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richtigen Strukturen da sind. Und alle sind happy, signifikant
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Geld auszugeben. Und dann gibt es die Kunden, wo
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du halt so ein 23 überzeugte Leute hast, die halt einfach mit
00:24:18
ihrer Kreditkarte losziehen und sich mal so ne Lizenz kaufen.
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So, und das hatten wir beides ne und da gibt es die Leute, die
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sich für paar 100€ ne maximal paar 100€, die sagen mir ja, ich
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hab n ja x 1000,00€ Limit auf meiner Kreditkarte, ich krieg da
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jetzt nicht mehr drüber abgebildet, ich will aber schon
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deine Software haben, so dann hatten wir die am einen Ende des
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Spektrums und dann die die die großen Deals, aber nur ganz
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wenige davon großen Deals am am anderen Ende des Spektrums.
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Hast du nicht mal die Deutsche Bahn auch als Kunde, wo du den
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Typen retten musstest? Irgendwie der auf dem Weg zu
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seiner Vorstandssitzung war oder so ähnlich.
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Genau, genau das war noch zu den Open Source Zeiten.
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Der hat mich einfach angerufen. DB Cargo war das und hat mir
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gesagt, ja, ich habe heute eine eine wichtige Sitzung und wir
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haben hier 1000 Sachen uns angeguckt wie wir hier
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Maintenance machen, wie wir Training despatching machen und
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so weiter und sofort und alle meine Dokumente sind jetzt bei
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euch auf dem Server und der Server ist nicht mehr erreichbar
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was passiert war war der Server stand bei mir unterm Tisch in
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meinem Büro in der Uni und ich bin ja so ein Typ der Chill auch
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gerne und dann habe ich immer meine Füße so ausgestreckt.
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Und dann habe ich scheinbar den den Computer zu häufig getreten
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und einfach ist die Stromkabel rausgefallen und dem DB Cargo.
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Typen, damit sein Projekt abgeschaltet, quasi damit.
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Den den Server gekillt, am Fuß das Stromkabel rausgekickt hat
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und das hatte ich aber selber nicht gemerkt und er hat dann
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angerufen und ich hab das Stromkabel wieder reingesteckt
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und dann ging es. Wieder und während dann.
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Der Server wieder hochfuhr, wollte ich natürlich wissen, was
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er da macht und er war genau der, der uns erklärt hat warum.
00:25:45
Unsere Software so toll ist, weil genau er diesen Use Case
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hatte. Er konnte halt nicht ständig
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alle seine Kollegen die Sitzen über ganz Europa verteilt, er
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konnte er halt nicht ständig in irgendwelche physischen
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Workshops holen um dann auf Brown Paper oder auf Whiteboards
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Zeug zu ersennen, sondern er brauchte ne Collaboration
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Software die halt einfach ausrollbar war an viele.
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Also das was wir heute mit Miro, Miro und so weiter als als It's
00:26:11
given. Das war genau so ein Use Case
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damals halt für für Prozessdiskussion und er ist
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irgendwie auf uns gekommen und hat die Software angefangen zu
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nutzen geliebt. Wir hatten damals jetzt nicht so
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ein Tracking, ne wo kommen die User her, was machen die und so
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weiter beziehungsweise so ein akademischer Prototyp und es
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stellte sich raus die waren dann mit Hunderten von Leuten
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unterwegs und da würdest du heute.
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Sagen Hey User, Interviews sind wichtig.
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Verstehe mal was die wer die Leute eigentlich sind, was die
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mit deinem Produkt machen und in dem Fall hast du es rausgefunden
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über die Supportanfrage. Naja.
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Du musst ja erst mal wissen, dass du auf ein Produkt
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hinarbeitest. Wir haben ja auf Technologie
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hingearbeitet. Also dieses Verständnis, dass
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man aus Technologie ein Produkt machen kann und aus Produkten,
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Kunden und so weiter und sofort. Also das ist ja erst, das war
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mir damals alles nicht so klar, sondern wir haben ja auch
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wirklich aus Spaß an der Freude Technologie gebaut, und wenn
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dann so jemand anruft, da denkst du, also, sag mal, wir sind ja
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bescheuert, wieso sind wir da da selbst nicht drauf gekommen, was
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wir hier ein Problem lösen, was die Leute tatsächlich gut
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finden, und erst dann habe ich ja angefangen zu recherchieren
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und. Was passiert denn da draußen in
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der Welt? Und dann ist mir aufgefallen,
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wait a Minute, Facebook ist entstanden, da ist Wikipedia in
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den 2000 ern entstanden, also YOUTUBE entstanden diese ganzen
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Foren Software ist ja entstanden und zwar alles dieses gleiche
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Pattern Web 2 Point oh hieß das damals User Generated Content
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und da dachte ich wait a Minute das muss doch mit dem Teufel
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zugehen wenn das nicht auch in die Prozess und
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Organisationsgestaltungswelt. Überschwappt früher oder später,
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was ja immer passiert ist. Du baust es erst für den
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allgemeinen Fall wie ein Wikipedia für allgemeines
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Knowledge Sharing und dann irgendwann wird es halt
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spezialisiert für die verschiedenen Nischen und
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Disziplinen. Das war so meine Logik und mit
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dem Narrativ sind wir dann auch in unserem Marketing gestartet
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und haben gesagt, Process Management Process Improvement
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for everyone oder Democetization of Process Improvement war so
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unser unser Messaging damals und das ist total auf fruchtbarem
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Boden. Gefallen, weil die Leute haben
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mir draußen erzählt, musst dir so vorstellen damals.
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Die meisten Manager waren halt so noch Generation X, Work Hard
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und und sozusagen das ist dein Status und dein Ziel im Leben
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also nicht Play Hard so no work hard work hard and work Harder
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work Hard und dann bleib ich im Büro so und und die haben mir
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erzählt, ja wem diese diese neuen Kollegen jetzt überall
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Generation y und die wollen Purpose und die wollen.
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Mitbestimmen und die wollen sich nicht nur rumschubsen lassen,
00:28:43
sondern die wollen irgendwie mitgestalten.
00:28:45
Und so wie gehe ich denn mit denen um?
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Genau in dieser Zeit kam natürlich, das hat das wie die
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wie die Faust aufs Auge gepasst zu sein, naja dann, es haben ja
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auch alle was. Beizutragen krass die
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Mitbestimmung als kultureller Trend quasi schon manifestiert
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im Consumer Internet, Web 20 du kannst bei Flickr deine Bilder
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hochladen, bei Facebook dein dein Mittagessen posten und dir
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gesagt, Hey, ich will auch mitmachen.
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Bei Themen, die meine Firma. Betreffen.
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Genau genau. Ich will mir nicht sagen lassen
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von irgendwelchen Leuten aus der Zentrale, die ich nicht kenne,
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wie ich zu arbeiten hab, sondern ich hab doch selber Ideen was
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wir verbessern können und das war natürlich wahnsinnig
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glaubhaft, auch dadurch, dass wir ja aus der Generation Y
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selbst kamen, konnten wir das natürlich auch so total
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glaubwürdig dann sagen zu sagen, Hey, wir sind jetzt vielleicht
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nicht ganz so erfahren wie ihr und wir haben nicht so graue
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Haare wie ihr, aber ich kann ja halt sagen, was unsere
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Generation cool findet und und das sind die Leute, die halt in
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deinem Team sitzen. Und das sind die Leute.
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Die Zukunft eines Unternehmens sind und und wenn du den Ansatz
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fährst, wirst du einfach schneller, besser sein und und
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ein besseres Unternehmen bauen können.
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Was war der? Unterschied zwischen dem Weg zur
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ersten Umsatzmillionen und zu den ersten 10 von von 0.
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Bis 1. Da stolperst du natürlich
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maximal. Also du weißt ja noch gar nicht,
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angefangen beim Pricing was was angefangen beim Produkt, was was
00:30:00
ist denn überhaupt die Bio Proposition, die bei den Leuten
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hängen bleibt. Wir hatten Glück, dass mit
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diesem. Mit dieser Wette auf auf
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Processing pro 5 for everyone, dass das einigermaßen
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funktioniert hat, aber die Realität war natürlich schon
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dramatisch, weil die Leute gesagt haben, oh, das finden wir
00:30:15
so als Konzept, als Idee ganz cool, aber unsere eigentliche
00:30:19
Anforderung ist, ich will hier per Knopfdruck irgendwie HR
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planning draus machen und wissen, wie sich meine Kapazität
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von Januar auf Februar verschiebt, das müsst ihr schon
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bitte als Feature einbauen, The Collaboration ist ja nice,
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probieren wir auch mal, aber. Aber ich will da doch den Report
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rausziehen können, weil das muss ich hier bei meinem HR Chef
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irgendwie vorlegen. So und und vom Operating Model
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Torben, einer meiner Mitgründer und ich wir haben halt Vertrieb,
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war halt unsere Hauptaufgabe, ja und wir sind dann natürlich von
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Kunde zu Kunde gestolpert um um rauszufinden was funktioniert da
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eigentlich, wie bist du zu einem Guten.
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Vertriebler geworden. Du hast jetzt nicht in
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Vertriebsorganisationen gearbeitet, kommt aus einem
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wissenschaftlichen Background Tag background.
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Wie hast du dich zu einem guten Vertriebler gemacht?
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Also das. Was mir geholfen hat, waren
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sozusagen von meiner eigenen Persönlichkeit her waren 2
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Dinge. Erstens, ich mag es halt schon,
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Menschen zu treffen und Menschen kennenzulernen, ja, also mir
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macht es jetzt nichts aus, irgendwie in den Raum zu gehen
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von Leuten, die ich vorher nicht kenne und und mit dem Anspruch,
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dort anzutreten, die. Irgendwie von dir einzunehmen,
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dich überzeugen zu wollen und so weiter ja, ich hab es damals
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schon gemocht auf Bühnen zu gehen und sowas.
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Also das war ich war jetzt nicht so der derintrovertierte.it
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Nerd, sondern hab schon gemocht unter Menschen zu sein und und
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unter Leute mitzunehmen. Das war auf der einen Seite und
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das zweite was mir geholfen hat war was mich immer die ganzen
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Jahre angetrieben hat, war zu lernen.
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Ich wollte immer so die das Pattern dahinter verstehen.
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Warum ist das jetzt so oder warum hat das jetzt gerade
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funktioniert und warum hat das nicht funktioniert und Dinge
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auszuprobieren? Ne nicht nur in?
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Also ich hab wenig Bücher gelesen und es gab ja auch wenig
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wie gesagt Playbooks oder oder blueprints wie man sagt wie man
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das Macht, sondern wir haben das eher durch Experimentieren
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rausgekriegt. Ja wie können wir irgendwie
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jetzt die Schritte umbauen, sodass wir irgendwie schneller
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dahin kommen, dass der Kunde sagt, ja will ich haben, hast du
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viel von anderen. Gelernt also hat es zu Mentoren.
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Hast du Leute beobachtet, die das schon gut konnten?
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Oder hast du gesagt, Nee, wirklich First Principles und
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ich probier so lange rum bis es funktioniert?
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Es gab ja kaum Softwareunternehmen.
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Gab es ja nicht und deswegen in in Deutschland gab es da wenig.
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Gab es da wenig Inspiration, wo man sich was hätte abgucken
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können? Die Firmen, die es die
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Softwarefirmen, die es gab, waren halt die, die so in den
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70er Achtzigern entstanden sind, ne SAP Software g sowas und die
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waren in unseren Augen wahnsinnig.
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Aufgebläht, behäbig, haben viel zu lange gebraucht, haben die
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Dinge zu kompliziert angegangen und die waren halt.
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Also Software war bei uns insofern n dankbarer
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Wettbewerber, weil wir den Eindruck gewonnen haben, dass
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sie sich nur für Kunden interessieren, die mehr als ne
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Viertel 1000000 bezahlen wollen o.
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K. Und wenn du nen.
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Keine Ahnung. 20000 30000 50000€ Opportunity hattest oder auch
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mal ne 5000€ Opportunity. Die, die, dass die von der von
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den Software AG Kollegen links liegen gelassen wollten die
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nicht kann. Aber auch n gutes Business sein.
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Klar, genau, genau und. In dieses Segment sind wir ja
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voll eingestiegen. Also wir haben uns, wir haben
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uns ja voll konzentriert auf auf all diese Szenarien, die halt,
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die auch kommerziell darunter lagen, und so sind wir ja die
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ersten Jahre gewachsen, erzähl mal, wie habt.
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Ihr euch bei der Party von der Software AG eingeschlichen, ist
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auch ne Story aus dem Buch oder du hast irgendwie Party
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infiltriert. Wie was war die Geschichte?
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Ja, genau. Die, auf der damals die cebit
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waren, war ein Riesending als Messe.
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Jeder war dort vertreten und und gerade die großen Hersteller
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hatten immer diese Riesenstände und auch diese riesen Partys,
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gerade Software AG vorneweg, die hatten immer so ein Riesen
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Showcase und ein Kumpel vom HPI, der war hat bei der Software AG
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gearbeitet und er hat uns dann immer so Bändchen organisiert,
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dass wir auf die Party konnten und dann habe ich gesagt Na ja
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wenn wenn wir die schon im. Im Wettbewerb nur schwer
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schlagen können, dann können wir die.
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Wenigstens können wir wenigstens so ne Alkoholrechnung wenigstens
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so. Viel können wir den richtig
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Schaden anrichten. Mit der Gin Tonic Rechnung.
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Genau da können wir mit. Mit mit der Gin Tonic Rechnung
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noch n Riesen Riesen Loch in deren Hebelpreißen.
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Ja und die Story ist folgend. Ich hab mich an die Bar gesetzt
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weil dort hast du ja dann den direkten Zugang immer eindringt
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nach dem anderen perfekt und und der Kollege der rechts neben mir
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saß, ich kannte den nicht, aber der hat auch mit niemandem
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geredet, saß dort so n bisschen in sich gekehrt.
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Und hat halt einen Blick nach dem anderen in sich genommen.
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Hatte scheinbar nicht so einen guten Tag irgendwas.
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Ich habe mit ihm geredet, ein netter Kerl und dann irgendwann
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habe ich ihm gesagt du sorry, ich habe mich noch gar nicht
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vorgestellt, ich heiße Gero, wie heißt du denn?
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Und dann stellte sich raus, dass er einer der Vorstände war von
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der Software AG und so gut kannten wir unsere Wettbewerber
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und und er sagte auch ich weiß genau wer du bist, Gero.
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Du warst bei ihm auf dem. Schirm OKOK so und dann hab.
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Ich gesagt, Oh, wie kommt das denn und wo wir jetzt schon bei
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euch auf dem Schirm sind, wieso denn eigentlich?
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Ich mein Wir sind noch dieses, also zu dem Zeitpunkt 3 Jahre
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nach Gründung hatten wir so ne Millionen Umsatz ungefähr und
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die hatten ne Milliarde Umsatz, ne tausendmal größer und haben
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gesagt wie kann das denn sein, dass wir kleines Startup aus
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Berlin tausendmal kleiner überhaupt auf die Radarsen und
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er meinte ja na ja, wir haben unsere quartalsweisen Sitzungen.
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Und wir sind sehr paranoid hier und wir fragen uns immer, was
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sind denn die Top 5 Firmen da draußen, die uns eines Tages
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töten können und da seid ihr die letzten 3 Quartale ganz
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prominent aufgetaucht, wie kann das denn sein?
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Ne wir haben noch super wenig Kunden und so und unsere ganz
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kleinen und da hat er gesagt ja ich kann mir das auch nicht
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erklären weil ich habe euer Produkt ausprobiert, ihr habt
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diese Thirty Day Trial und da habe ich mich einfach mal
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angemeldet. Hab das selber mal ausprobiert
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und eure Software ist ja wirklich die.
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Ist ja wirklich schrecklich, also die kann ja fast gar
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nichts, hatte der gesagt mit seiner.
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Presomatie ja, ehrlich gesagt. Also die Software, die kann ja
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fast gar nichts und die ist auch zweimal abgestürzt in der Zeit
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wo ich die ausprobiert hab, wer kommt denn auf so eine
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bescheuerte Idee so eine Software im Webbrowser zu bauen,
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das Macht überhaupt gar keinen Sinn, ist langsam, stürzt ab, ja
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klanky das macht doch keiner und aber dann meinte er was.
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Also ich verstehe nicht, warum die Kunden darauf aufspringen
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und umso mehr schmerzt es uns, dass wir hier einige wichtige
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Kunden an euch verloren haben, die wir gerne selber gehabt
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hätten. Aber wir haben uns ist
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aufgefallen, ihr habt einfach nur deutsche Kunden und
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Deutschland ist für uns ja ist ein wichtiger Markt, wir kommen
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auch aus Deutschland, aber den riesigen Teil unseres Umsatzes
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machen wir außerhalb von Deutschland, also wenn ihr uns
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hier so paar Nadelstiche setzt in Deutschland ist schon okay,
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da können wir euch. Solange ihr uns den Rest der
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Welt lasst, dann dann können wir hier mit welchem?
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Glücklich. Koexistieren und da war ich
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natürlich nicht betrunken genug, um dieses dieses Gespräch zu
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vergessen. Was wir aufgeschrieben und habe
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mir ins ins Gedächtnis gespeichert, mich da gleich am
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nächsten Morgen mit den Kollegen hinzusetzen und zu überlegen,
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das kann doch nicht sein, wir sind doch nicht angetreten hier,
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um nur Kunden in Deutschland zu haben.
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Weil unsere Software, wir kamen ja aus der akademischen Welt und
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in der akademischen Welt ist alles auf Englisch und die
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akademische Welt ist inhärent wahnsinnig international.
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Die Leute, mit denen wir zusammengearbeitet haben, die
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kamen aus Australien, aus den USA und so weiter so, das war
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eigentlich ne Überwindung für uns, Ding auf Deutsch zu machen,
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weil Englisch so die die natürliche Sprache für uns war.
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Und wie kann es dann sein, dass nur Kunden aus Deutschland alle
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unsere Kunden aus Deutschland kommen, wo doch?
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Und dann haben wir uns die Design zahlen angeguckt.
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Google Analytics und was man da benutzt kannst du ja genau
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sehen. Wo kommen die alle her und die
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Signups waren weltweit verteilt, also die die Top 3 Länder von
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Signups waren damals Indien, USA und Brasilien, die hat die aber
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nicht richtig. Geserviced genau.
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Wir sind. In der deutschen Firma, und da
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ist keiner Kunde. Geworden also in den USA hatten
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wir so ein 2. Glückstreffer, die NASA und das
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Verteidigungsministerium. Die SUS Kunden, die die, die
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haben sich nicht von uns abschrecken lassen und die sind
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Kunde geworden, aber das waren so die absoluten Outlyer und was
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war die Barriere? Also war das wirklich eher im
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Kopf? Ne die Barriere war.
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Dass wir keine Vertriebler außerhalb von Deutschland hatten
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und Torben und ich wir haben. Zu dem Zeitpunkt natürlich auch
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noch viel gemacht, aber du hast halt schon so n bias.
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Ne, du hast so n bias, du kümmerst dich um die Prospects
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mehr wo du auch ne Chance hast die mal persönlich zu treffen
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und so weiter und und und die anderen Vertriebler die wir zu
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dem Zeitpunkt schon hatten, die haben sich komplett nur auf
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Deutschland, auf die Deutschen Krass gestürzt, da habt ihr
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gedacht, OK jetzt. Stellen wir Leute in den USA
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ein, in Indien genau, und die Logik war dann.
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Ganz einfach also Gerrit, der bei uns den Vertrieb geleitet
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hat, hat gesagt, Gero, ganz einfach, wir werden dort Kunden
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haben, wo wir Vertriebler haben. Und dann stellen Sachen wir das
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Land und dann stellen wir dort Leute ein.
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Und aber das war natürlich ganz neu, weil wir alle aus einem
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Büro gearbeitet haben, alle aus Berlin, wir haben uns täglich
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gesehen, das war so eine ganz komische Vorstellung davon, dass
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auf einmal Kollegen ganz woanders sitzen, ja, krass, aber
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das haben wir als Chance genutzt, und ich bin da sehr
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dankbar, dass es dieses Programm der des Wirtschaftsministeriums
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gab. Germanic Cellulator gibt es,
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glaube ich, heute immer noch germanic Silicon vallic
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Cellulator, hieß es damals, weil das in Amerika gestartet ist.
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Und ich fand das immer schon sehr spannend, mal zu gucken,
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was dort passiert, weil viele Leute haben gesagt, ja, richtige
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Softwareform kannst du nur im Silicon Valley machen und bis
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hinzu einer. Delegation bist du dann darüber.
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Es war ein. Richtiges Programm also.
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Wir waren die jedes Quartal ging halt eine Kohorte rüber und wir
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waren in der zweiten Kohorte, also es war ein ganz frisches
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Programm und die hatten so ein Coworking Space dort Plug and
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Playtech Center in Sunnybell. Wo die saßen und wir haben uns
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beworben, wurden direkt genommen und dann bin ich dort mit einem
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One Way Ticket drüber geflogen, mit der Erwartungshaltung, dass
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ich halt dann dort lange bleibe und mein erster Anlaufpunkt war
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Jimdo, der Webseiten Baukasten, Webseiten, Baukasten, weil das
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war die einzige Firma, die wir auftreiben konnten, die einzige
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Softwarefirma aus Deutschland, die diesen Schritt in die USA
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schon gemacht hatten und einer der Gründer.
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Glaub Christian war es, der war auch drüben in San Francisco und
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hat dort gelebt und er war dann der allererste, den ich
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getroffen hab dort vor Ort, um mir dann anzuhören, wie
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funktioniert das. Also ich hab mit ihm auch vorher
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schon gesprochen ne zurück zu deiner Frage so Mentoren oder wo
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Inspiration herkam, das war so eine dieser ganz ganz wenigen
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Firmen die es halt schon gab und wo man einfach mal nachfragen
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konnte und weil was mir aufgefallen ist, die
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amerikanischen Firmen also die waren ja. 100 und Tausende
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allein im Plug and Play Tag Center waren zu jedem Zeitpunkt
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250 und da musst du ja nur zur Kaffeemaschine gehen und triffst
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schon wieder die nächsten 5 Start ups.
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So und wenn du wenn du mit denen gesprochen hast, da fand ich so
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war so ein ganz interessantes Pattern, die hatten alle so viel
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Ambition und so eine riesen Vision, die haben alle die Welt
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verändert alle. Alle 5 Leute, die an einer
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Kaffeemaschine standen, die haben alle die Welt verändert.
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Und dann kommt man mit. Seinem deutschen Mindset und und
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dann kommst du hin und denkst. So ja, also ich hab da so n Tool
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gebaut und dann kannst du kollaborativ Prozesse hinstellen
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und und wie das jetzt genau die Welt verändert kann ich dir
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jetzt noch nicht so richtig sagen und aber wenn du dann dich
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mit denen hingesetzt hast, dann hat er gesagt zeig mir mal was
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habt ihr denn und welche Kunden habt ihr denn und was soll da
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war da nix, wo heißt der noch? Die konnten dir, die konnten dir
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einen tollen 1015 20 Minuten Pitch geben und das waren alles
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wahnsinnig spannende Leute und die kamen da aus den tollsten
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Unis und alles ja so eloquent. Und also die haben so geil.
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Darin, diese Sachen rüberzubringen.
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Ja, und die hatten wirklich. Irgendwann die schlausten Leute
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im Team und alles. Und die waren schon bei paypal
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und die waren schon da und überall waren sie schon und
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jetzt machen Sie ihr Ding und revolutionär xy.
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Und ich war da natürlich total beeindruckt.
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Aber wie gesagt, immer wenn du hinter die Fassade geguckt hast,
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war da immer ganz wenig Substanz, ja, wie auch, also sie
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laufen los an Tag 1, denn die haben noch keine Zeile Code
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geschrieben und und laufen schon los und versprechen der Welt,
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dass sie morgen ganz anders ist. Ja und und ja.
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Kein Wunder, dass das irgendwie die meisten davon total gegen
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die Wand klatschen, weil weil sie dann merken, UPS.
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Ging doch nicht so schnell, dieses Produkt manchmal in.
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Wenigen Fällen erfüllt sich aber die Prophezeiung genau genau,
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genau. Genau.
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In manchen Fällen hat das dann super funktioniert und das war
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so und das fand ich auch an Jimdo so erfrischend, weil die
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waren auch wirklich immer auf n immer sehr sehr bescheiden, die
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hatten sehr gute Wahrnehmung von sich selbst und das, was sie und
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die waren ja damals schon extrem erfolgreich, die hatten ja
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wirklich schon signifikante Umsätze und es war n
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signifikantes Team. Wir waren ja wirklich n ganz
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kleines Licht im Vergleich dazu. Und das fand ich sehr
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beeindruckend, dass die damit die Challenge gesucht haben und
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da ja auch einigen Erfolg hatten in den USA und aber trotzdem da
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so auf dem Boden waren und halt nicht so wie die amerikanischen
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Kollegen, da die großen Schaumschläger waren.
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Und für dich war es trotzdem ne. Inspiration Du warst da.
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Du hattest siebenstellige Umsätze, du hattest n Produkt,
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du hast gesagt, OK, jetzt hab ich verstanden USA ist auch n
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Markt und wir müssen hier größer denken.
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Mich fasziniert ja immer. Die Frage, welche Fragen muss
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ich eigentlich stellen, um nach vorne zu kommen und und auf
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manche Fragen kommt man einfach nicht und die eine Frage, die
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mich am meisten fasziniert hat, war Gero What Keeps you from
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making a 100 $1000000 in Revenue this year und als jetzt das
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erste Mal gehört und die Frage habe ich mehrfach gehört und das
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erste Mal als ich die gehört hatte, musste ich so laut
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Lachen, dachte was für eine absurde Frage, wie soll denn das
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gehen, das ist ja völlig unmöglich.
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Und dann sagt der gegenüber allen Ernstes, ohne mit der
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Wimper zu zucken ja explain to me, why is it impossible?
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Was ist denn dein Constraint genau und und so habe ich über
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die Dinge nie nachgedacht und und dann auf einmal dämmert es
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dir zum Beispiel ein Constraint war, dass wir halt rein auf
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einem inbound Lead Generation Modell gesessen haben.
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Und zwar 1, was nicht Performance Marketing war, wo du
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halt ne je mehr ads du schaltest, desto mehr Volumen
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generierst du, sondern das war so sehr viel organisch so ne
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Content Marketing. Wir waren viel so auf auf Events
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oder waren in der Presse und dann irgendwie 5 Monate später
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per Zufall hat das jemand schon dreimal gehört und kommt dann
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deswegen auf dich zu und so es war alles so wahnsinnig wenig.
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Vorhersehbar und und diesen organischen Inbound Channel, den
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konntest du halt nicht übers Knie brechen.
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Ja und Schwuppdiwupp siehst du ups, da habe ich scheinbar einen
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eingebauten Constraint in meinem in meiner Lead Generation.
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Was sind denn die Wege um diesen Constraint zu heben und und und
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dann kommt man auf einmal auf die spannenden Fragestellungen
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wo man dann anfängt Experimente zu machen und so weiter ich habe
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dann irgendwann. In den USA habe ich das erste
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Mal mitbekommen, dass die Leute outbound, Outbound Lee
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Generation machen. Ich dachte, das geht doch gar
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nicht, also das funktioniert doch nicht, Leute anzurufen und
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daraus entsteht ein die das kann doch gar nicht sein, die wissen
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doch in dem Moment noch gar nicht, dass die dich brauchen
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und dann sagen die Amis. Das machen wir seit 100 Jahren
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und wir sind darin übrigens Weltmeister oder sagen die ja.
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Aber das ist doch das Standardmodell, was wir hier
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machen. Entweder du machst dir, damals
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ging es ja schon los mit Product, Let Growth und so also.
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Ne Dropbox und Evernote und wie die ganzen Firmen hießen die
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damals so der letzte Scheiß waren, die hatten halt diese
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diese Viralität ins Produkt eingebaut und das das gab es bei
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uns nicht, es gab kein virales Element in unserem Produkt, weil
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das war immer sozusagen Company by Company.
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Ja es gab intern. Virales Element dass die Leute
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sich gegenseitig einladen konnten innerhalb der Firma.
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Wenn du, wenn du. Kunde warst, dann hattest du
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sozusagen so Natural Upsell. Innerhalb eines Accounts, klar,
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aber über Accounts hinweg, das gab es nicht.
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Also ich hab danach explizit gesucht, ne, es ging dann los
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mit irgendwie Konsortien wo sich Leute zusammengeschlossen haben,
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ja und keine Ahnung gab es halt Industrie 4.0, Konsortien und
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was auch immer, aber das hat alles nicht so richtig
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funktioniert, muss man mal ehrlich sagen und es war auch
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keine Viralität so wie man es aus einem Dropbox kennt oder so.
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So also das ist schon mal für uns ausgefallen, diese
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Viralität. Und dann, was bleibt ihr dann
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so? Und dann bleibt dir NN outbound
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B gen Model und es war für mich n völliges Rätsel, wie das denn
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funktionieren soll und das haben wir auch erst Jahre später
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erfolgreich dann umsetzen können und und ganz ehrlich, du
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brauchst dann auch schon noch so n bisschen ne Brand und ne
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Awareness im Markt, dieses ganze frankier du kannst aber komplett
00:47:29
bei 0 jemanden kalt durchkonvertieren, also
00:47:33
zumindest bei uns. Hat das nicht funktioniert und
00:47:38
und es hat dann doch Jahre gedauert, bis dann irgendwie so
00:47:40
langsam alle alle Puzzleteile so langsam zusammen kamen, damit
00:47:46
das sauber funktioniert. Ja, super spannend für mich.
00:47:48
Stecken da so viele unternehmerische Learnings drin?
00:47:50
Das eine, was du formuliert hast, Asking better Questions
00:47:53
als Skill erstmal überhaupt zu sagen, vielleicht geht es gar
00:47:56
nicht darum die beste Antwort zu finden, sondern erstmal die
00:47:58
richtige Frage zu stellen, dann das zweite was du gesagt hast.
00:48:03
Was ist der Constraint? Also zu überlegen, was hält mich
00:48:07
denn davon ab, also ist es sind es die Leute, die ich brauche,
00:48:09
ist es Geld, ist es Zeit, ist es ein besseres Produkt, also quasi
00:48:12
einen Zoom in zu machen auf das, was mich gerade abhält und das
00:48:16
dritte Learning ist. Stell das konventionelle Wissen
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in Frage, wieso sollen denn alle Kunden inbound zu mir kommen?
00:48:22
Vielleicht geht es ja auch Outbound und das hast du dir
00:48:26
geholt, indem du mit Leuten gesprochen hast.
00:48:28
Die du es für selbstverständlich.
00:48:29
Gehalten haben in den USA warst solche Leute das in Deutschland
00:48:31
nicht gefunden, die gab es nicht zu dem Zeitpunkt erst mal über
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SAP sprechen und den den Exit. Wie groß wart ihr, als es um den
00:48:39
Verkauf ging? Wo kam die Idee überhaupt her,
00:48:43
wie wie kam der Kontakt zustande, wie ist das SAP
00:48:47
überhaupt geworden? Genau also.
00:48:49
Zahlen, Daten, Fakten vielleicht vorneweg.
00:48:50
Wer waren so 450 Mitarbeiter davon knapp 150 in der
00:48:55
Entwicklung? So 5060 in Corporate Functions,
00:49:02
also HR, IT und so weiter als großer Teil Sales und der größte
00:49:06
Teil war Go to Market, also Marketing, Sales, Postales.
00:49:11
Wir hatten zu dem Zeitpunkt des Verkaufs hatten wir 54 55000000
00:49:15
rr Kaufpreis 957000000€ wir sagen mal eine.
00:49:23
Milliarde. Genau.
00:49:25
Roundabout eine Milliarde. Genau das waren sozusagen Zahl
00:49:29
der Fakten, wollten wir verkaufen.
00:49:32
Nein, und, und das hat uns auch sehr gut getan in den
00:49:36
Verhandlungen, ja, also um jetzt mal den aktuellen amerikanischen
00:49:39
Präsidenten zu zitieren, der sagte Mal in seiner Fernsehshow
00:49:43
damals, You will Only get a good deal if your willing to walk
00:49:47
away from it, iny time ja, sieht man jetzt leider in der Ukraine
00:49:50
und so auch. Aber da ist halt die
00:49:51
Einstellung. Seid ihr aber.
00:49:52
Reingegangen. Genau und und mit.
00:49:54
Genau der Einstellung sind wir genau in diese Verhandlung
00:49:56
reingegangen, haben gesagt, für uns ist es ein sehr gutes
00:49:58
Outcome aus dieser Verhandlung, wenn wir unabhängig bleiben.
00:50:02
Es ist ein sehr gutes, sehr desirable Outcome, wenn wir hier
00:50:05
uns nicht handelseinig wären, wir machen das nur, wenn es das
00:50:08
Richtige ist für die Company, wir machen es nur wenn wenn Aldi
00:50:11
terms und all die Dinge, die hier zusammen spielen, auch so
00:50:15
sind, dass wir sagen, ja, macht Sinn für uns, genau und.
00:50:21
Wie kam es? Wir hatten Summit als ersten
00:50:25
Investor Ende 2015 an Bord geholt, damals hatten wir so
00:50:29
einstellige EA zahlen, noch müsste ich nachgucken, aber
00:50:31
irgendwas zwischen 5 und 10000000 EA hatten wir damals
00:50:35
als sie reingekommen sind so und dann hat sich die Firma ja sehr
00:50:37
gut entwickelt, auch dank Mark und Go to Market
00:50:39
Internationalisieren und so weiter hat sich die Firma sehr
00:50:41
gut entwickelt, die Jahre danach und.
00:50:45
Und, und und. Summit die sind natürlich schon
00:50:47
glücklich, wenn die 345 mal ihr Geld machen können, dann sind
00:50:51
die schon sehr happy. Das ist nicht der Investor, der
00:50:54
jetzt die ganze Zeit immer nur auf twenty x Fifty x schielt,
00:50:58
dafür haben die auch keine Ausfälle, die machen keine
00:51:01
Investments wo sie hinterher Geld verliert, aber wenn du halt
00:51:05
so in dieser 3 bis 5 mal Geld Return bucket Landes, dann sind
00:51:10
sie sehr sehr happy, deswegen haben die auch irgendwann gesagt
00:51:12
Gero das läuft hier so gut, ist doch ein guter.
00:51:14
Zeitpunkt zu mal drüber nachzudenken, ob wir nicht
00:51:17
verkaufen wollen. Ui so 110 x zum.
00:51:19
Umsatz gemacht hattet seitdem oder x oder sowas.
00:51:22
Genau so und und UI Path ging da gerade total durch die Decke.
00:51:27
Das wäre so ein typischer Quira gewesen.
00:51:29
Für uns aber gibt auch viele andere die die dort in Frage
00:51:34
gekommen wären, wo wir schon inhaltlich sehr sehr gut gepasst
00:51:38
hätten und. Und wir haben halt gesagt, nee,
00:51:41
also eigentlich können wir uns das überhaupt gar nicht
00:51:43
vorstellen, weil das wäre eher so der Anfang vom Ende.
00:51:46
Ja, wir kannten ja die Kollegen von Joalka, ist auch gut, und
00:51:49
kulturell war das schon ein ganz anderes Ding, als was wir so
00:51:52
hatten, und wir hatten ganz viele Firmen, die interessiert
00:51:57
waren an einem Kauf, wo wir uns das aber nie vorstellen konnten,
00:52:02
wo wir gesagt hätten, boah, also da halte ich 6 Monate aus und
00:52:04
dann bin ich weg, weil das ist echt ganz anders, als als wir so
00:52:08
arbeiten. Und deswegen haben wir dann das
00:52:12
Ende. Vom Lied war, dass wir gesagt
00:52:13
haben, OK, wir holen jetzt einen neuen Investor an Bord, damit
00:52:16
kann ein bisschen was verkaufen, schon kann ein bisschen Geld
00:52:18
sozusagen hinter die Firewall bringen, bringen und Teil
00:52:21
bleiben. Bleiben Sie noch weiter drin und
00:52:23
mit dem neuen Investor setzen wir quasi die Uhr auf 0 und
00:52:27
marschieren dann Richtung IPO Ne machen wir 345 Jahre und dann
00:52:32
machen wir IPO als als Company dann kam Corona, das war ein
00:52:36
Riesen. Ding für uns, aber zum ersten
00:52:39
Mal cost cutting gemacht haben. Zum ersten Mal Leute
00:52:41
rausgeschmissen haben im im größeren Stil auch riesen
00:52:45
Unsicherheit im Markt so, aber wir sind gut durchgekommen durch
00:52:48
Covid letztendlich und dann Ende des Jahres 2020 kam SAP auf uns
00:52:53
zu, weil die hatten haben sich eine neue Strategie auferlegt,
00:52:56
Christian Klein war der heute noch CEO ist, erfolgreich, ist
00:53:01
damals gerade alleiniger CEO geworden und was man immer macht
00:53:04
ist man holt sich dann BCD oder Mc Kinsey an Bord und baut eine
00:53:07
neue Strategie. Und genau das hat er gemacht und
00:53:10
in dieser Strategie stand drin, SAP muss wieder zurückkehren zu
00:53:15
ihren Roots, nämlich Process Thought leader werden und kann
00:53:20
das nicht Outsourcing oder übergeben an die Accentures und
00:53:22
Deloits dieser Welt, sondern muss quasi wieder selber mehr
00:53:26
Thought Leader dafür sein, wie Unternehmen eigentlich arbeiten
00:53:29
sollen anstatt nur Technology Provider zu sein für ein EAP
00:53:34
System. Und und um diese Story wahr zu
00:53:37
machen, braucht der SAP natürlich entweder ne
00:53:40
signifikante Eigenentwicklung, aber wie es immer so ist, bist
00:53:43
du auf SAP Scale angekommen bist.
00:53:44
Bei SAP bist du ja, läufst du ja unter ferner leaven, wenn du
00:53:49
weniger als ne halbe Milliarde oder Milliarde Umsatz machst ne
00:53:53
so und wir wissen ja alle wie lange es dauert um überhaupt mal
00:53:55
auf 10000000 oder 50000000 oder 100000000€ Umsatz zu kommen, das
00:53:59
ist ja schon ne riesenstrecke und dann irgendwie auf 500000000
00:54:02
oder ne Milliarde zu kommen, das ist ja n riesenweg.
00:54:04
Und deswegen kaufen ja also Firmen wie SAP auch gerne zu.
00:54:08
Und da. Du dir schon mal.
00:54:09
N funktionierendes Produkt an Bord holst schon mal ne
00:54:11
funktionierende Go to Market Engine dahinter an Bord ne und
00:54:14
wie war. Wie war die Preisfindung?
00:54:16
War das wieder so? N Fatboy Slim Moment ja, wir
00:54:19
haben. Wir haben also es gab nen
00:54:22
Minimum von unserer Seite, der einfach dadurch definiert war.
00:54:26
Wir hatten ja die Investoren frisch an Bord und die haben
00:54:29
halt ganz klar gesagt, also. Wir können halt hier nicht
00:54:31
rausgehen mit einem gewissen Money multiple also, auch wenn
00:54:35
das jetzt ein super kurz, die haben ja nach 15 Monaten ihr
00:54:37
Geld wieder bekommen, so, und das war natürlich für die für
00:54:40
die Fondsmanager auch super und weil die Halt gerade den
00:54:45
nächsten Fond an Racing wollten, wenn du so ein Ding in deinem
00:54:47
Portfolio gerade drin sitzen hast und du kannst Liquidity
00:54:50
zeigen auf so einem auf auf solchen Terms, ja, das ist
00:54:54
natürlich Stella, das ist natürlich ein absolutes
00:54:57
Aushängeschild für so einen Fonds.
00:54:59
Und die haben ja auch so irgendwie kein Geld bei uns
00:55:02
investiert gehabt. Die hatten, glaube ich, 75000000
00:55:03
investiert aus einem 1 Komma irgendwas Milliarden Fonds, also
00:55:07
ungefähr sagen wir mal roundabout gut 5% des Fonds.
00:55:12
Also es war jetzt auch kein kein super Mini Deal den sie dort
00:55:16
gemacht haben und auf 75000000 sozusagen knapp dreimal Return
00:55:19
haben, die halt ne haben die halt knapp 150000000 quasi aus
00:55:24
dem nichts. An an Werten kreiert.
00:55:31
Was hat das mit dir? Persönlich gemacht.
00:55:35
Du warst da beim Notar, nimmst mal mit in den Raum, wie es da
00:55:39
ablief, ne so lange Notarsitzung irgendwann hast du
00:55:42
unterschrieben und was hat das mit dir gemacht?
00:55:46
Du bist plötzlich sehr reich geworden, hast viele, viele
00:55:49
Millionen verdient, ich weiß nicht, ob du davor schon auf dem
00:55:51
Weg secondaries gemacht hattest oder ob das zum ersten Mal so n
00:55:53
großes Cash Event war. Was hat das mit dir persönlich
00:55:55
gemacht nach diesem Notartermin? Genau.
00:55:58
Also noch mal. Situation Peak, Covid Lockdown
00:56:02
München die Stadt komplett leergefegt, eingedeckt in 40
00:56:07
Zentimeter Schnee, ganz surreal. Wir waren in einem dieser
00:56:11
Hotels, die haben oben so ne Bar, die ist so ganz verglast.
00:56:13
Ich weiß gar nicht wie das Hotel heißt Animal und diese Hotelbars
00:56:17
waren ja die einzigen Orte wo du überhaupt hingehen konntest.
00:56:19
Während während Lockdown und dann guckst du auf die Stadt
00:56:23
runter und liest wie sowieso ne. So in in Zucker gebadet und kein
00:56:28
Mensch auf der Straße. Das war sozusagen so die Zeit,
00:56:32
wo wo wo der Termin stattgefunden hat, das war der
00:56:34
Abend davor und es war schon sehr spannend, weil genau an dem
00:56:38
gleichen Tag geleakt ist auf Bloomberg, dass der Deal ansteht
00:56:43
und der Artikel war sehr gut informiert, also da stand auch
00:56:46
nichts Falsches drin. Aber das hat uns natürlich total
00:56:49
aus der Bahn geworfen, weil wir mitarbeiterkommunikation,
00:56:52
Marktkommunikation, alles hast du natürlich, sauber, minutiös.
00:56:56
Geplant, aber minutiös nach da gab es so.
00:56:57
N Minutenprotokoll für den Tag nach dem Notartermin, wo halt
00:57:02
alles getimed war. Und das ist ja auch bei SAP
00:57:05
Aktienmarkt hier kursrelevant alles ne und deswegen hast du
00:57:10
alles so was getimed an dem Tag nach dem Notartermin.
00:57:13
War großes Announcement von von Christian auch mit dem neuen
00:57:17
Cloud Offring der SAP. Das war alles sozusagen in eine
00:57:19
Message Gebandelt und Signal war quasi sozusagen icing on the
00:57:22
Cape dieser ganzen Story und genau das war alles schon
00:57:28
vorbereitet auf diese ganzen Announcements, das war ja ein
00:57:30
Video, da gab es 2 Versionen, die Pre recorded wurden, ich war
00:57:34
auch dann eine Woche vorher im im Studio in Walldorf.
00:57:39
Und eine Version war mit der signalvio Akquisition und eine
00:57:42
Version war ohne signalvio Akquisition.
00:57:44
Ach krass und du wusstest die haben.
00:57:45
Da beide die haben, da beide Versionen in der Schublade,
00:57:47
genau die haben beide. Versionen abgedreht weil war ja
00:57:50
bis zum letzten Moment wusste man ja nicht genau, ob es
00:57:52
durchgeht und das war halt alles minutiös, minutengenau, quasi
00:57:56
getimed. Wann werden welche Kunden
00:57:59
benachrichtigt, mit welcher Message, was geht, an welche
00:58:02
Mitarbeiter, was geht am Partner raus und so weiter und sofort.
00:58:07
Und dann kam halt an dem Tag vor dem Notartermin dieser Bloomberg
00:58:10
Artikel, wo halt geleakt wurde, dass eine Transaktion ansteht
00:58:15
und die waren auch über den Kaufpreis gut informiert und
00:58:17
alles, und das war natürlich so ein bisschen turbulent der Tag,
00:58:21
weil ne, dann musst du wieder an dein Team zurückgehen und kannst
00:58:25
ihn aber nicht so richtig was genau sagen und naja eni ist das
00:58:29
also der Tag davor. Dann wird es so eine Notar
00:58:32
Session, die ist halt wahnsinnig langweilig.
00:58:34
Ja das sitzt halt in unserem Fall mit mit hier diesen covid
00:58:39
Masken und alle mit, das ist natürlich auch alles mit
00:58:42
Plexiglasscheiben zwischen uns und und dann durften auch nicht
00:58:48
so viele Leute in den Raum, weil das sonst die covid Regularien
00:58:52
gebrochen hat. Ja das das war sozusagen so das
00:58:54
Setup und auch nach nachdem die Unterschrift durch war.
00:58:58
Haben wir da noch einmal unter der unter der.
00:59:00
Plexiglasscheibe durchgereicht hier haben wir haben.
00:59:03
Wir Champagner und ich bin großer Whiskyfan hab ich ne gute
00:59:05
Flasche Whisky mitgebracht, die haben wir da noch geleert, aber
00:59:08
dann sozusagen Celebration war halt nicht möglich, weil die
00:59:10
Stadt Halt im Lockdown war waren wir nachts fertig und dann sind
00:59:14
wir nur noch mit dem Taxikorso zu mcdonald's gefahren und haben
00:59:17
uns im Mcdrive noch n wirklich dann gab.
00:59:19
Es den MC Chicken noch auf den Milliarden Exit genau und dann
00:59:22
haben wir schön mit dem. Mcdonald's Menü in der
00:59:24
Hotellobby Wir waren da die einzigen Gäste im Hotel.
00:59:29
Haben wir dann dort gegessen und unsere unsere Burger
00:59:35
weggemampft? Ja nee, so war das.
00:59:37
Ich mein von diesem Ganzen, das Geld fließt ja erst wesentlich
00:59:41
später, das Geld fließt ja erst beim Closing bei so einer
00:59:44
Transaktion der Größe musst du immer durch die Kartellämter
00:59:47
durch für den Moment. Dass du im Online Banking
00:59:49
Refresh gedrückt hast und da n paar Nullen mehr drin waren?
00:59:52
Ja, das waren. Natürlich schon große Beträge.
00:59:56
Aber das war erst dann anderthalb Monate später, ne.
00:59:59
Also erst also hast dein Signature, dann hast du diesen
01:00:01
diesen orqued Silence zwischen Signing und Closing, weil dein
01:00:06
Käufer darf halt dich nicht beeinflussen, du musst quasi
01:00:08
business as usual machen, aber es wissen alle eigentlich es
01:00:12
läuft jetzt darauf ja hinaus, dass du Teil des Käufers wirst.
01:00:17
Genau zum Geld. Wir haben ja vorher schon in
01:00:23
jeder der Finanzierungsrunden secondaries gemacht.
01:00:26
Ihr konntet davor schon. Anteile verkaufen genau, genau,
01:00:28
genau also. Ich hatte schon mittleren
01:00:31
Millionenbetrag vorher an Secondaries gemacht.
01:00:34
Also ich konnte meine auch davor schon die Hypothek auf mein Haus
01:00:39
in einem Schlag abbezahlen und konnte auch davor mir schon
01:00:42
leisten auch schönen Urlaub zu machen und so und.
01:00:47
Das war jetzt kein. Also es hat jetzt so vom vom
01:00:50
Lifestyle eigentlich nichts geändert und wir hatten da auch
01:00:54
keinen finanziellen Druck oder so.
01:00:55
Es war jetzt nicht so, dass wir gesagt haben, oh, wir haben
01:00:57
schon immer irgendwie Sachen vorgehabt, die wir uns vorher
01:01:00
nicht leisten konnten oder wollten und jetzt endlich hat
01:01:03
man die Möglichkeit, das zu tun, das war überhaupt nicht so, nee,
01:01:06
also vorher vorher waren wir also seit 2015 seit dem ersten
01:01:10
Investment waren wir als Gründer alle Millionäre.
01:01:16
Multimillionäre und und und. Und, und das war jetzt nicht das
01:01:21
Haupt, nicht das Hauptding. Ja, und trotzdem.
01:01:23
Was am so vermögend sei, also durch den Weg davor und diesen
01:01:27
Exit gab es Sachen, die komplett anders waren, als du es dir
01:01:30
vorgestellt hast. Viele Leute sagen, Hey, ich
01:01:32
arbeite mein ganzes leben, ich ich wäre gern, wäre gern
01:01:35
Millionär, gibt es nicht so ein Lied sogar, aber was war, was
01:01:39
war Unintuitiv für dich an der Situation?
01:01:47
Naja, es stellen sich ganz viele Fragen auf einmal, die du vorher
01:01:49
nicht hast. Also du hast zum Beispiel diese
01:01:50
Frage, was machst du denn mit dem ganzen Geld und oder stellen
01:01:58
so Fragen, wie will ich dieses Geld eigentlich aufbewahren und
01:02:00
dann hinterher meinen Kindern geben oder oder nicht, wie
01:02:05
schaust du auf? Beides.
01:02:07
Ich habe. Noch nicht so eine definitive
01:02:08
Antwort. Also ich habe der Torben, der
01:02:10
war sofort zur Stelle, der war ja schon lange raus aus Inavio
01:02:13
und. Und der hatte Extantia mit
01:02:15
gebaut, also ein Venture Capital Fond, der sich auf Climate Tech
01:02:18
fokussiert hat. Stimmt, und der war dann sofort
01:02:21
zur Stelle und hat uns da auch sehr frühzeitig quasi um den
01:02:23
Finger gewickelt, dort den Fond, den sie gerade gebaut haben,
01:02:30
sozusagen als als Anker Investoren mit ins Leben zu
01:02:34
rufen, also dann auch eine gar nicht so kleine Summe sofort in
01:02:38
dieses Thema Climate Tech zu lenken, das hat alles sehr viel
01:02:41
Sinn gemacht, weil wir. Dort sowieso interessiert waren
01:02:45
und das Gefühl hatten, da muss mehr passieren und da muss mehr
01:02:47
Geld aktiviert werden und Torben und das Team, die haben da
01:02:49
einfach einen sehr guten Job gemacht und machen das bis heute
01:02:52
und und du machst generell. Venture Investments auch primär
01:02:56
über Fonds, oder ich glaube, du machst gar keine direkten Zahlap
01:02:59
Investments, sondern bist meine Reihe an Fonds beteiligt bist
01:03:02
auch LP Limited Partner. Genau also.
01:03:04
Ich habe das ganz am Anfang 2015 habe ich so ein paar Handvoll
01:03:08
Business Angel Investments gemacht, aber das war.
01:03:12
Da hab ich mehr Frust als als Freude erlebt und deswegen hab
01:03:16
ich gesagt, nee, das ist nichts für mich.
01:03:18
Dann über die Fonds, dann über die Fonds, es ist ja weißt du,
01:03:23
ich hab ja die, die die die Antwort auf meine Frage dann nur
01:03:26
in die Zukunft verschoben, diese Fonds, die machen ja alle Geld,
01:03:29
das ist ja, das ist ja das unfaire in dieser Welt, wenn du
01:03:31
viel Geld hast, dann ist es, dann kannst du dich gar nicht,
01:03:34
du schmeißt das Geld aus dem Fenster raus und es kommt
01:03:36
dreimal durch die Tür wieder rein, das ist ja das Ungerechte.
01:03:41
Und ja, man kann es jetzt einreden, ne, das geht zurück in
01:03:44
in junge Firmen und so und und es wird zumindest sinnvoll
01:03:47
verwendet und es ist jetzt die nächste Generation, die da durch
01:03:50
finanziert wird. Also man kann es ja schon n
01:03:52
bisschen schönreden, aber im im Kern ist es nur ne Verschiebung
01:03:56
der Frage, was will ich denn tatsächlich Gutes damit tun und
01:04:00
sag mal Geld im family Kontext. Weil du es gerade erwähnt hast.
01:04:03
Wie schaust du da jetzt gerade drauf?
01:04:04
Ist auch ne gute Frage. Wie sorgt man dafür, dass die
01:04:06
Kinder alle Chancen der Welt haben?
01:04:08
N gutes Leben haben aber auch nicht versaut sind?
01:04:11
Ja, ist ein ganz. Schwieriges Thema.
01:04:13
Ich habe da noch keine gute Antwort gefunden.
01:04:15
Ne, also man versucht da schon natürlich den Kindern
01:04:20
mitzugeben, dass das wichtig ist, eigene Interessen
01:04:22
auszubilden und und und Sachen mit Wums und Leidenschaft zu
01:04:25
verfolgen und auch in Richtung Abitur versuchen zu gehen, dass
01:04:30
es schon eine ganz gute Sache wäre und aber die Kinder sehen
01:04:35
natürlich viele Dinge ne, wenn du in den Urlaub fährst, dann
01:04:38
fährst du halt. An die geilsten Stellen dieser
01:04:40
Welt so ungefähr und und du hast halt auch ne.
01:04:43
Normalität. Du kannst das du ne manche.
01:04:45
Sagen kannst du halt nicht verstecken und und und.
01:04:50
Das kriegt man mit und und Kinder vergleichen sich daher
01:04:53
auch. I don't know ja hab ich glaub
01:04:57
ich keine gute Antwort da drauf. Freund Finn Hollich.
01:04:59
Gesagt, das fand ich ganz eingängig.
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Er meinte, wenn wenn er mit den Kids unterwegs ist, dann ist es
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sein Geld, er lädt ein, die Kinder haben Premium Treatment
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und so weiter aber wenn die selber unterwegs sind und dann
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haben sie kein Geld, also quasi dann müssen sie selber alles
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erarbeiten über Minijobs und so weiter also er will nicht quasi,
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dass das Geld von der Family Überschwappt, dass die Kinder
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das Gefühl haben, dass es quasi alles ihres und sie können sich
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alles leisten, was ist der Familie gekommen, also er trennt
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sehr stark zwischen die Kinder, sind mit mir unterwegs und die
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machen ihr eigenes Ding fand ich ganz gut.
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Mein Kind ist noch sehr jung, da stellt sich die Frage noch
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nicht, aber fand ich erstmal ein gutes Menschenmodel ja.
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Ich mein also wieviel? Wieviel Taschengeld kriegen
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meine Kinder zum Beispiel mein ältester, der ist 12, der kriegt
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6€ Taschengeld pro Woche auf seine Bling App automatisiert
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überwiesen und und das ist halt genau das was was alle anderen
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Kinder so im Job kriegen. Ja also da so und da habe ich
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letztens. Ihn gefragt, Mensch, wie kann es
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denn sein, hat irgendwie bei macces 40€ ausgegeben, gesagt,
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ich wollte auch mal so einen. Exit bin da haben wie du da mal
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so in München wohnst oder das war.
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Ganz schön hungrig. Wir hatten einfach einen guten
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Tag und ich wollte meine Freundin einladen und hatte das
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Gefühl, das ist. Dann habe ich gesagt, naja, aber
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das sind halt 7 Wochen Taschengeld die du dann an einem
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Essen rausbläst. Ja, aber das war schon super
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und. Hat sich gut angefühlt dort,
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irgendwie für einen schönen Nachmittag zu sorgen, mit dem
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Gero. Wir haben schon.
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Lange gesprochen und ich will deinen Skadill auch nicht
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zerschießen. Vielleicht müssen wir uns noch
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mal auf einen auf einen zweiten Termin ausweiten irgendwann,
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vielleicht hast du ein paar Monate oder nächstes Jahr Lust,
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noch mal reinzukommen. Ich glaube, heute geht uns ein
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bisschen bisschen die Zeit aus, leider, ich könnte noch lange
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weiter reden, ich habe unheimlich viel gelernt und es
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hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank, dass du dir all die
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Zeit genommen hast. Ich habe mich sehr gefreut und
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gerne ein Follow. Gerne einfach auf O.
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K machen wir vielen Dank. Super.

