Wir nehmen dich mit auf ein spannendes Gedankenexperiment: Welche Caseseignen sich, um 2025 so richtig durchzustarten? 52 Ideen sind uns eingefallen,in die wir gerne investieren würden oder die wir sofort mit aufbauen würden.Eine Auswahl findest du in dieser Folge.
Dich erwarten unter anderem folgende Cases:
● Hundeinternat Roll-Up: Wie manTierbespaßung und Training professionalisieren kann
● AI-Interview-Trainer: Die perfekteVorbereitung für Bewerbungen – powered by AI
● Tonybox 2.0: Ein smarter Begleiterfür Kinder mit ChatGPT-Integration
● Padel- und Hyrox-Marke: Dasnächste große Ding im Sportbereich?
● Mobiler Wassersprudler: LaCroixzum Selbermachen – mit Geschmack und Funktionalität
● Aperitivo-Bar Roll-Up: Warum dieZukunft der Gastro italienisch ist
Außerdem dabei: Buchhaltungsoptimierung (wenn man die Steuerberater vonDATEV wegbekommt) und GovTech - was würde passieren, wenn man die Bürokratievereinfacht? Welche Macht haben Influencer fürs Marketing und welches Potenzialbietet Healthy Tanning? Das und vieles mehr bekommst du nur hier!
Die ganze Liste mit allen 52 Ideen findest du bei LinkedIn.
Mehr Infos zu Feliks und Moritz findest du hier:
https://www.linkedin.com/in/eyser/
https://www.linkedin.com/in/moritzblees/
Marker:
(00:00:00) Business-Ideen und Startups
(00:08:13) Hundeinternat und Marktanalyse
(00:11:09) GovTech und Digitalisierung der Verwaltung
(00:13:57) Influencer und Mobilfunkgeschäft
(00:19:24) Die Faszination von Mint Mobile und Celebrity-Investitionen
(00:22:11) Innovative Ansätze im Influencer-Marketing
(00:25:45) Recruiting-Strategien für die Bundeswehr
(00:29:49) Die Zukunft des Self-Tanning
(00:34:23) Neue Marken für aufstrebende Sportarten
(00:38:26) Hyrox-Barfuß und die Herausforderungen der Stabilität
(00:40:34) Stablecoins und ihre Rolle im Web3
(00:45:03) Die Zukunft der Lohnabrechnung und Softwarelösungen
(00:54:46) Disruption im Steuerberatungsmarkt durch Technologie
(00:59:02) Generationenwechsel und Steuerberatung
(00:59:58) Innovationen in der Gastronomie
(01:05:21) Das Konzept der Aperitivo-Bar
(01:06:25) Die Tonybox 2.0 und KI-Integration
[00:00:00] Auf der anderen Seite sieht man Deutschland, ich glaube diese Unterdigitalisierung kennt jeder. Man sollte der Meinung sein, dass man stirbt, wenn man kein Wasser trinkt, das würde reichen dafür, dass mehr Wasser getrunken wird, aber nein. Ich glaube langsam, dass es an der Zeit wird, dass es Challenger gibt, die nicht ganz Dativ ablösen werden, sondern einzelne Teilbereiche. Wir haben dem Ganzen A einen türkischen Namen gegeben, B Telefonien in die Türkei ein bisschen günstiger gemacht und C ist vor allem aber über diese ganzen türkischen Supermärkte in Deutschland vertrieben. Und das Ding ging völlig durch die Decke.
[00:00:26] Willkommen bei Founder Mode, dem Entrepreneurship-Podcast mit viel Value und wenig Stick-Schnack. Heute haben wir unsere Special-Folge mit 52 Geschäftsideen für das Jahr 2025. Geschäftsideen, die ihr umsetzen könnt, umsetzen wollt und oder als Inspiration nutzen könnt, um eure persönliche unternehmerische Reise weiterzugehen. Das sind die Startup-Ideen, in die Moritz und ich gerne investieren würden oder wenn wir junge First-Time-Founder wären, die wir gerne starten würden als Gründer. Also heute unser Special mit unserer Ideendatenbank. Meldet euch gerne, wenn etwas dabei funktioniert. Viel Spaß!
[00:00:58] Einen wunderschönen guten Nachmittag. Heute, während unserer Aufnahme, ist Montag, der 13. Januar, kurz vor drei. Die Sonne scheint in Berlin. Felix, wie geht's dir? Wenn die Sonne scheint, geht's mir gut. Es passiert da selten hier in Berlin. Wie geht's dir? Mir geht's auch gut. Ich bin ehrlicherweise ziemlich platt.
[00:01:14] Ich hab' ja letztes Mal schon erzählt, dass ich jetzt ins High Rocks-Training angestiegen bin und bin dann heute Morgen so richtig 5am-Club-mäßig um 5.30 Uhr raus, um dann im Dunkeln in die High Rocks-Box, um dann da irgendwie in der eiskalten Box, ich hab mich schon gewundert, warum eigentlich alle außer mir so lange Hosen anhatten. Dann da meine 100 Wallballs und meine irgendwie ganzen Sachen machen zu müssen.
[00:01:38] Du bist jetzt richtig 5am-Club, hast ja dein Bulletproof-Kaffee da noch reingehämmert auf dem Weg zu deinem High Rocks-Workout. Ja, genau, genau so. Ja, ich bin so. Also es ist schon eine eigene Szene. Was mir auf jeden Fall immer auffällt bei diesen ganzen High Rocks-Classes ist, dass fast immer gibt's so ein, zwei Frauen dabei, die einfach so viel besser sind als alle Männer. Also es scheint irgendwie diese ganzen Bodyweight-Geschichten, das scheint eine Art zu sein, die einfach für Frauen viel, viel besser funktioniert.
[00:02:06] Und wenn ich kurz drüber nachdenke, also ich glaub', meine Muskeln, die lernen jetzt gerade das erste Mal, dass man mehr als 13 Mal überhaupt aktiv sein kann. Mehr als 13 Mal? Ja, ich glaub', der klassische Pumper, also der klassische Satz eines Muskeltrainings, der geht ja so zwischen, keine Ahnung, 18 und 15 Mal, je nachdem, was das Gewicht ist. Achso, du meinst deine 100 Wallballs. Genau, meine Muskeln, die wissen gar nicht, dass man 100 Mal eine Bewegung machen kann. Das haben die noch nie getan. Also insofern, ja, es ist ganz, ganz neu und besonders. So wie das, was wir heute tun. Das tun wir.
[00:02:36] Was wir heute tun, ist auch besonders, ja. Wir haben überlegt, es gibt ja viele Podcasts, die Predictions machen nach vorne, aber wir finden es irgendwie doof, die Zukunft zu diskutieren, die wir nicht kennen, sondern wollen uns an handfesten Business-Ideen festhalten. Deswegen machen wir heute ein Special und haben lange brainstormed, das ganze Wochenende investiert quasi, waren ständig im WhatsApp-Austausch. Unsere Frauen haben nichts von uns zu sehen bekommen, weil wir Business-Ideen recherchiert und zusammengestellt haben.
[00:03:02] Und so präsentieren wir heute die Liste der 52 Founder-Mode-Startup-Ideen, die wir gerne gründen würden oder die wir gerne investieren würden als Founding Investor, die wir gerne starten würden, wenn wir junge Founder in unseren 20ern wären und ganz viel Zeit hätten oder in unseren 40ern oder 50ern oder wie auch immer. Aber Dinge, die wir starten würden, wenn wir Founder wären, haben wir zusammengestellt. 52 Ideen sind es und heute wollen wir ein paar von denen durchsprechen. Mal gucken, wie weit wir kommen. Wir machen so ein kleines Quiz draus, Moritz.
[00:03:29] Ich rufe dich einmal auf, dann stellst du mal eine von deinen Ideen vor und rufst du mich auf und dann scoren wir das Ganze. Und das machen wir so lange hin und her, bis die Stunde voll ist. Was hältst du davon? Finde ich großartig. Ich bin an der Liste mal überflogen, aber ich freue mich darauf, genauso wie die Zuhörer dann mehr darüber zu erfahren, was da eigentlich dahinter steckt. Okay. Darf ich mir eine Frage einsteigen? Du darfst mir eine Frage einsteigen, ja. Dich direkt nominieren.
[00:03:54] Deine Business-Idee steht hier drauf, Hundeinternat Roll-Up mit Tierarzt und Abrichtung. Das finde ich erstmal ganz gespannt. Wie kommst du da drauf und was ist die Geschäftsidee? Ja, also mit meiner Freundin, Grüße gehen raus, kam ein Dackel namens Bruno in mein Leben. Und mit dem Dackel namens Bruno kam diese gesamte Welt der Hundebespaßung in urbanen Gebieten irgendwie so in mein Leben. Was ist mir aufgefallen?
[00:04:23] Erstens, es gibt ja in den USA einen sehr großen Dogwalking-Markt. Rover ist da eigentlich so einer der wichtigsten, ist nach meinem Verständnis auch eine Billion-Dollar-Company. Als Marktplatz, oder? Da kann man seinen Dogwalker suchen. Genau, als Marktplatz. Genau, dieses Marktplatz-Thema. Ich sehe das ein bisschen ähnlich, wie das irgendwie so bei diesen ganzen Putzkräftevermittlern ist. Also wie bei so einem Helpling oder so. Also das ist nicht so richtig zielführend, dass man das als Marktplatz betreibt.
[00:04:52] Und in dem Rahmen dessen ist mir dann aufgefallen, es gibt aber relativ viele und relativ gut funktionierende Hutas. Also Leo hat zum Beispiel eine Huta, eine Hundetagesstätte. Und in dieser Hundetagesstätte geht dann einmal die Woche oder im beliebigen Intervall bringst du dann deinen Hund dahin. Und da ist dann eine zertifizierte Hundetfehnerin, die dann dem Hund auch irgendwie so Dinge beibringt, aber vor allem mit ihm irgendwie rausfährt. Also Silvester zum Beispiel war Bruno im Silent Retreat irgendwo in Brandenburg. Das haben wir auch noch auf der Liste.
[00:05:20] Damit es dann eben nicht so viele Böllerei gibt. Wie viel zahlt man dafür? Genau, genau. 50 Euro. Am Tag? Am Tag. Die hat so 20 bis 30 Hunde, die sie dann dabei hat. Und macht das glaube ich alleine oder zu zweit. Ich glaube ehrlicherweise, die meisten von diesen Businesses sind ein bisschen wie Kioske. Also gefühlt ist das alles ein bisschen Cash-Business. Ich würde davon ausgehen, dass die Steuer nur die Hälfte davon sieht.
[00:05:49] Und gleichzeitig ist es aber so, dass, wie so häufig bei so Sachen, du diesen ganzen Buchungsprozess, den Content-Prozess, dann irgendwie, was du drumherum machst, noch an zusätzlichen Leistungen super streamlinen könntest. Und es gibt, dann bin ich ein bisschen in die Schreie gegangen und es gibt tatsächlich schon einen Hundeinternat. Also es gibt, das wäre jetzt aber was anderes. Das Huta ist für einen Tag und Internate würdest du das Tier komplett ressourcen oder wie? Genau, also es gibt ein Hundeinternat.
[00:06:18] Es gibt mehrere Hundeinternate, aber es gibt unter anderem eins in der Nähe von Bremen, das ich mir jetzt für die Vorbereitung angeschaut habe. Und das funktioniert so, du gibst deinen Hund im Prinzip zur Abrichtung und Bespaßung da ab. Es geht eigentlich vor allem um die Abrichtung, weil was dort meisten Menschen, die halt irgendwie voll berufstätig einen Hund haben, also jetzt gerade ein Dackel zum Beispiel ist ja ein Jagdhund, zumindest theoretisch,
[00:06:46] sind weder dafür ausgebildet, noch haben sie die Zeit dafür, diesen Hund so richtig zu trainieren. Was im Extremfall dazu führen kann, dass du halt irgendwie in der Stadt halt irgendwie so einen armen Hund hast, der die ganze Zeit nur am Jaulen ist, wenn die Sirenen gehen oder halt irgendwie jedem Fahrrad hinterherjagt. Und dieser gesamte Hundebespaßungsmarkt ist eigentlich ähnlich, glaube ich, das war eine These, wie der Kindermarkt. In dem Moment, wo es um Bespaßung geht, ist die Zahlungsbereitschaft so, geht so.
[00:07:14] In dem Moment, wo es um Entwicklung, also Entertainment und plus aber Education plus Sachen, wo du halt nachweisen kannst, dass dieser Hund oder das Kind eben was lernt, steigt die Zahlungsbereitschaft sehr, sehr stark. Also im Kinderbereich kenne ich das schon, da weiß ich das. Und im Hundebereich, da würde ich davon ausgehen, dass das auch so ist. Und insofern würde ich, es gibt einige von diesen Playern, die sind so mittelprofessionell.
[00:07:44] Und ich glaube, mit einem standardisierten Buchungssystem, mit einem standardisierten Offering, mit einem halbwegs gleichen Look nach und Feel nach außen hin, könnte man die sukzessive aufkaufen und dann eben wirklich ein Hundeinternat-Rollup machen, wo die Hunde dann über einen längeren Zeitraum bleiben können. Und du darauf monetarisieren kannst. Und das ist auch nicht günstig, ne? Also da gibt es Unterschiede, aber jetzt so ein Programm von so 10 bis 12 Wochen kostet auch mal so 3000 Euro.
[00:08:14] Das ist eine liebe Zeit. Okay, okay. An Wiese sagst du Rollup, wieso bestehende Anbieter kaufen und nicht auf der grünen Wiese neue Einrichtungen starten? Ich glaube, A, weil du die Locations, die Location gibt es ja. Und B, du musst ja auch das Personal dafür finden. Also ich glaube, es ist leichter, da irgendwie bestehende Sachen zu integrieren, eine bessere Vermarktung zu machen
[00:08:41] und irgendwie einen Qualitätsstandard hinzubekommen, als die jeweils auf der grünen Wiese neu zu bauen. Plus man muss auch die Frage stellen, ist der Demand denn wirklich so unendlich? Also ich glaube, diese Rollup-Businesses, die funktionieren dann ja immer gut, wenn es einen klaren Demand gibt, der auch immer relativ gleich bleibt und das Angebot aber relativ unstrukturiert und unprofessionell ist. Komm mal, Jäger. Wäre jetzt auch so ein super Rollup-Case.
[00:09:11] Okay, okay.
[00:09:41] Und es ist natürlich ein starkes Operations-Offline-Business, du hast Locations, du brauchst die Leute, was ist, wenn morgens jemand krank ist, dann machen die 100-Wortzimmer auf und wollen raus und so weiter. Also ich glaube, die operativen Details sind schon nicht ganz so ohne und da muss man sich auf was gefasst machen, wenn man sowas managen will. Aber generell den Markt und den Use-Case, den sehe ich. Halten wir fest, sieben von zehn, oder? Also, musst du mir sagen. Also ich glaube tatsächlich, dass man das ans Alpen bekommt, ist hier dasselbe Problem wie du, sehe ich auch.
[00:10:10] Ich weiß auch nicht. Also diese Rollups, die haben ja immer das Problem, dass du gucken musst, wie sehr haben die Leute, die du da Rollupst, Bock irgendwie so einem klaren Prozess zu folgen und wie sehr haben die noch irgendwie eigene Ideen. Aber ich glaube, dass das funktionieren kann, dass das gut funktionieren kann. Okay, was nimmst du? Du hast eine Sache aufgeschrieben, die ich nicht verstehe, ne? Governance Software 2.0. Ah, ja.
[00:10:39] Also ich frage dich vor allem deswegen, weil ich nicht checke, was es ist. Ja, ja. Also meine These ist die, Deutschland ist unterdigitalisiert, sie ist auch im Vergleich zu anderen Ländern so. Wir kennen alle diese Erfolgsgeschichten aus Estland und so weiter, wo du quasi online eine 5-Minuten-Firma gründen kannst, ein E-Residency beantragen kannst und so weiter. Das ist, glaube ich, so das eine Ende vom Spektrum, wo Government Services sein können. Auf der anderen Seite sieht man Deutschland, ich muss jetzt meine Wohnung angemeldet, ich muss gerade einen neuen Personalausweis beantragen und du kennst es. Dann musst du da hinlaufen und es ist kein Termin frei,
[00:11:08] dann musst du dann so im Amt irgendwas machen. Also ich glaube, diese Unterdigitalisierung kennt jeder. Jetzt habe ich viel mit Startup-Gründern gesprochen und so diese Überschrift GovTech war bisher nicht unbedingt hoch im Kurs, würde ich sagen, weil alle sagen, hey, wenn ich an private Firmen was verkaufen kann, ist das Sales Cycle viel schneller, muss ich mich nicht mit diesen Ausschreibungen rumärgern, mit irgendwelchen Beamten, die ich erstmal überzeugen muss und so weiter. Glaube ich aber, dass zwei Sachen sich ändern. Das eine ist Landschaft in den USA, Stichwort DOGE, Department of Government Efficiency,
[00:11:38] also quasi, dass es jetzt in den Medien sehr wirksam präsent präsentiert wird, Regierungsprozesse zu verschlacken, Ausgaben zu hinterfragen und so weiter. Und ich kann mir vorstellen, dass das a erfolgreich ist und b, dass andere Regierungen probieren werden, das zu kubieren. Weil wenn du dir überlegst, es hat da jeder Interesse, also völlig unabhängig davon, welche Partei du gut findest, wenn du sagst, mal generell Bürokratie hinterfragen, Digitalisierung erhöhen, den Leuten einen besseren Service bereitstellen,
[00:12:06] dass du so einen Amtsgang nicht mehr brauchst, sondern was von zu Hause machen kannst, das würde ich sagen, finden erstmal die allermeisten Leute gut. Also ich kann mir vorstellen, dass der Willen steigt, diese Digitalisierungsprojekte umzusetzen, auf der einen Seite und auf der anderen Seite glaube ich, dass die Kosten für die Softwareherstellung massiv sinken durch AI, durch die ganzen Agents, durch die Tools wie Cursor und so weiter, dass du mittlerweile in der Lage bist, einfache Anwendungen und viele von diesen, ich sag mal, das Customer-Facing ist bei so einem Amt, ist ja relativ simpel.
[00:12:36] Wenn ich jetzt einen neuen Personalausweis beantrage, so im Grunde ist das ein Eintrag in der Datenbank. Aktuell muss diese Datenbank halt befüllt werden von so einem Mitarbeiter, der da vor Ort sitzt, aber das könnte ja auch online passieren. Also im Grunde diese Anforderungen sind zumindest im Frontend gar nicht so krass und ich könnte mir vorstellen, dass die Kosten, um solche Software-Module zu bauen, deutlich runtergehen werden, ergo du auch in den Ausschreibungen eine Chance hast zu gewinnen, weil diese Ausschreibungen laufen ja in der Regel auch stark über den Preis. Also wenn du einen normalen Softwareanbieter hast, der seine normalen Tagessätze nimmt,
[00:13:04] könnte ich mir vorstellen, dass du den undercutten kannst, wenn du Smart-Frameworks einsetzt, die es aktuell gibt und das über AI ein Stück weit leverage. Deswegen glaube ich, man kann Made in Germany Software für Regierungen, für lokale Städte, für Kommunen und so weiter anbieten. Man muss diesen Ausschreibungsprozess knacken, also man muss sehr gut verstehen, wie kommt man da rein. Aber ich könnte mir vorstellen, dass du mit der Überschrift, wir sind 80 Prozent günstiger, wir sind Made in Germany,
[00:13:32] ist das alles hier gehostet und datenschutzkonform und so weiter, dass man hier weit kommt. Und ich glaube, da kann man Projekte verkaufen von mehreren 10.000 bis mehreren 100.000 Euro, wenn es gut läuft, was Maintenance dahinter und so weiter. Aber ich glaube, du kannst den Bürgern was Gutes tun durch Digitalisierung und gleichzeitig Kosten sparen im Vergleich zu, ich sage mal, Legacy Software Providern. Ja, da gab es, glaube ich, auch schon einige Private Equity Fonds, die so Spezialberatungen und Agenturen zusammengekauft haben für genau das. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Beratung,
[00:14:02] ich glaube, Innet hießen die, die genau das gemacht haben. Und ich habe mich mal mit einem von denen unterhalten und der hat gesagt, also die haben natürlich ganz krass davon profitiert, dass das ja ganz häufig entweder Länder- oder sogar Kommunensache ist, die dann gesagt haben, ja, also eigentlich, wir haben einmal eine Software gebaut und die verkaufen wir jetzt Kommune für Kommune, immer wieder für denselben Preis, wo ich mir eigentlich nur so dachte, so aus meiner Steuerzahlerbrille, wo ich mir dachte so, are you kidding me?
[00:14:29] Also als ob das jetzt in Berlin so anders ist als in Hamburg. Naja, aber es scheint der Weg zu sein. Ich glaube schon, dass das da die Möglichkeit gibt, meine, also ich habe in Deutschland noch nie etwas an öffentlichen Träger verkaufen müssen. Ich hätte, also ich glaube, da musst du halt gelernt haben, wie dieser Sales Cycle da funktioniert und wie man das jetzt irgendwie so ausrollt. Also ich glaube, ich würde da ungeduldig werden. Ja, ja, und die Medaille hat zwei Seiten.
[00:14:57] Du kommst schwer rein, aber du fliegst dann auch wieder schwer raus. Also wenn du da einmal gesetzt bist als Supplier, dann hast du wahrscheinlich einen hohen Lifetime Value und ich glaube, es ist schwer da reinzukommen, aber ich würde mir genau das überlegen. Wer hat in der Vergangenheit erfolgreich einen Governance verkauft, dann lokale Kommunen, so es gibt ein paar Startups, die sowas machen. In Stuttgart gab es mal ein Startup, die haben im Grunde so Straßenschäden erfasst, indem sie Kameras von den Autos installiert haben, dass du sehen kannst, wo ist ein Schlagloch im Grunde.
[00:15:25] Und die haben das irgendwie geknackt, diese Kommunen zu verkaufen. Es gibt Leute, die haben diesen Prozess schon mal durchlaufen und die würde ich mir ins Boot holen von Anfang an und überlegen, wie kann man diese Ausschreibungen hacken ein Stück weit. Okay, verstehe ich. Also wie gesagt, ich finde diesen, ich glaube, wenn du dieses Thema Vertrieb elegant gelöst bekommst, Vertrieb an öffentlichen Trägern, dann ist das auf jeden Fall ein super valider Business Case. Also ich gebe dem Ganzen so eine A von 10
[00:15:52] und die zwei Abzug, wie gesagt, für dieses Thema Sales. Sobald ich hätte da jetzt keinen konkreten Ansatz, aber wie gesagt, ich musste es auch noch nie tun. Okay, okay. Dann, so, lass mich mal gucken, was du hier alles drin hast. Das fand ich interessant, das musst du mir erklären. Influencer Mobilfunkbusinesses slash Kreditkarten. Lange für Commodity Produkte. Genau. Also was ist die Idee? Also im Prinzip diese ganze Creator-Economie kommt ja aus dem Gedanken,
[00:16:22] dass du entweder als Creator Reichweite generiert hast und dir jetzt Marken zur Verfügung stellst oder dass du Marke bist und dir den Creator holst, um dein Produkt zu verkaufen. Nee, beziehungsweise umgekehrt. Also du bist Marke und holst dir die Reichweite des Creator oder du bist Creator und brauchst irgendwie jetzt eine Marke oder machst deine eigene Marke. Und dann wurde jetzt in den letzten, ich würde bald sagen, 10, 15 Jahre jetzt so rum iteriert,
[00:16:50] von welche Influencer Produkte funktionieren denn eigentlich gut. Manchmal funktioniert Fashion und fast immer funktioniert Food bei vielen Sachen. Warum? Weil Food relativ betrachtet irgendwie einen hohen, ach komm, ich probiere das mal aus. Also die Eintrittsparte, die sind relativ gering. Also du sagst jetzt, wenn Capital Bra eine Pizza macht oder sowas? Genau, genau. Eistee war es ja in dem Fall. Aber der Pizza hat er, glaube ich, auch gemacht. Und oder jetzt irgendwie die,
[00:17:18] es gab doch irgendwie von Pnossi irgendwie eine Pizzeria und dieses... Das ist das Geschäftsfondel von Lange, oder? Das ist ein Startup aus Berlin, die Geld geraced haben, um für Creator, Twitch-Streamer zum Beispiel, Foodbrands aufzusetzen. Genau. Vor allem Verständnis Ghost Kitchens, also du kannst es dann quasi... Ghost Kitchens, genau. Die du dann irgendwie über Third Party dann bestellen kannst. Das heißt, du besorgst die Aufmerksamkeit über den Creator, du machst den Checkout über die Third Party Plattform
[00:17:48] und selber musst du eigentlich nur noch Marketing machen. Und das scheint gut zu funktionieren aktuell. Sie rollen es aber fairerweise auch als Franchise-System aus. Das heißt, es ist noch gar nicht gesagt, dass der Bedarf überhaupt da ist. Bislang zeigen sie nur, dass es genügend Leute gibt, denen sie erklären kann, einen Franchise-Vertrag abzuschließen. Und ich glaube aber, es ist eigentlich viel sexier. Also am Ende ist ja, wenn man mal ehrlich ist, Fried Chicken zum Beispiel auch ein bisschen Commodity.
[00:18:18] Also woher jetzt dein Fried Chicken ist, von welcher Marke, solange das irgendwie cool angemalt ist, ist ja wurscht. Man muss sich auch immer die Frage stellen, was hat der Influencer für eine Kompetenz im Fried Chicken-Bereich. Also der ist wahrscheinlich sehr entertaining in diesen Games und so weiter und auf Twitch. Aber die Frage ist ja, was ist genau der Bezug zwischen der Person und dem Produkt? Und in den USA zum Beispiel sind die da schon einen Schritt weiter gegangen. Und Ryan Reynolds zum Beispiel hat mit Mint Mobile seinen eigenen Handyvertrag aufgelegt.
[00:18:47] Oder wo dann zum Beispiel Online-Gaming ganz besonders günstig drin ist. Und warum? Weil eigentlich ist uns doch auch egal, wer unser Mobilfunkanbieter ist. Also Vodafone wird bei den meisten irgendwie ein bisschen cooler gesehen, als jetzt irgendwie E-Plus, falls es die noch gibt. Und der Aspekt ist aber irgendwie, ist ja ein bisschen wurscht. Und insofern kannst du diese Art von Produkte oder auch eine Kreditkarte,
[00:19:13] in dem du halt irgendwie super lifestyle-ig für eine bestimmte Klientel das Ganze auflädst und so ein, zwei kleine Edit-Benefits machst. Und dann einfach nur in der Vermarktung da spitz reingehst. Du hast super promoten. Also Ayildiz zum Beispiel ist ein Riesenerfolgscase von Vodafone. Die haben eigentlich zwei Dinge gemacht. Die haben dem ganzen A einen türkischen Namen gegeben. B Telefonien in die Türkei ein bisschen günstiger gemacht. Und C ist vor allem aber über diese ganzen türkischen Supermärkte in Deutschland vertrieben. Und das Ding ging...
[00:19:43] Völlig durch die Decke. Absolut durch die Decke. Und dasselbe könntest du mit Influencer-Power in dem Bereich Gaming. Das wäre so das Erste, was mir offensichtlicherweise einfällt. Also irgendwie ein besonders auf Mobile Gaming optimierter Handyvertrag, der noch irgendwelche Added Values, Cashbacks, sonst was Sachen in den verschiedenen Bereichen hat.
[00:20:07] Oder eine Kreditkarte, die besonders gut ist bei Steam und da so Dinge tut. Also ich glaube Gaming wäre ein eleganter Eintrittspunkt, weil das eine gut vernetzte große Community ist. Kannst aber auch verschiedene andere Sachen ausrollen. Ich faszinierde diese Geschichte von Mint Mobile. Vorher hast du gerade gesagt, das habe ich es gerade hier aufgemacht. Das wurde 2015 gegründet als Spin-Off von so einem anderen Mobile Virtual Network Operator.
[00:20:35] Also quasi einer virtuellen SIM-Karte. Die sowieso von Anfang an auf T-Mobile lief. 2015 gegründet. Dann ist Ryan Reynolds eingestiegen in 2019. Also vier Jahre später hat 25% der Company gekauft. Und wahrscheinlich wurde er auch gut entlohnt für seine Promotion-Leistung. Und 2024 hat T-Mobile das wiederum gekauft für 1,3 Milliarden. Und Ryan Reynolds hat 300 Millionen verdient daran. Also wir haben über On Running gesprochen und den Deal von Roger Federer.
[00:21:04] Was wir hier haben mit Ryan Reynolds ist wahrscheinlich in einer ähnlichen Liga. Also Celebrity steigt ein, signifikanter Ownership Stake, promotet das Ganze und verkauft es für hunderte von Millionen. Genau. Und daran glaube ich total. Gerade in so einem Bereich. Du kannst noch überlegen. Also ich kam jetzt mit Kreditkarten und mit Mobilfunkverträgen, kam ich jetzt um die Ecke und angefangen. Ich könnte mir aber auch irgendwie andere Sachen vorstellen. Aber halt Services und nicht physische Produkte.
[00:21:32] Weil das Problem, was wir ja aktuell haben in diesem ganzen oder was ich sehen würde in diesem ganzen Influencer-Bereich ist, am Ende muss das Zeug, es ist immer noch Execution Game. Und die Pizza von Knossi, wenn die halt scheiße schmeckt, dann kann es so lange die Pizza von Knossi sein, wie sie will. Ja. Und wenn du aber nur einen Mobilfunkvertrag nehmen musst, den es ja sowieso gibt, es gibt ja sowieso nur drei Netze, und den irgendwie so ein bisschen umverpacken und das jetzt irgendwie sauberer vermarkten über Influencer-Marketing-Power,
[00:22:02] dann glaube ich, hast du dann ganz, ganz andere Möglichkeiten, weil die Execution Game machen ja eh andere. Okay, okay. Denkst du, das geht für Versicherungen? Mh, ja. Ja. Und irgendwann die The Rock Haftpflichtversicherung. Ja, aber, also warum nicht, ne? Also du könntest zum Beispiel, ne? Strom Verträge. Strom Verträge. Also ich glaube schon, dass es verschiedene von diesen Produkten gibt, die du ein bisschen lifestyleiger anmalen könntest. Ja, interessant. Da sagst du Ausgaben, die man sowieso schon hat. Dann sagst du, gut, die sind ein bisschen cooler, sind ein bisschen besser auf deinen Use Case zugeschnitten. Ja, verstehe. Also ich kann der Logik folgen.
[00:22:32] Ich finde es gut, es ist kein Offline-Business, hat wenige Operations, die es für einen SIM-Karten-Provider gibt. Influencer gibt es auch. Ich glaube, man muss es international machen. Ich glaube, du brauchst schon sehr große Brands, um sowas zu promoten. Weil es natürlich auch einen gewissen Setup-Aufwand hat, sowas aufzusetzen mit einer Person. Aber ich finde es gut. Ich sag 8 von 10. Freut mich. I'm glad you like it. Wer sowas machen möchte, darf wirklich sehr gerne auf mich zukommen.
[00:22:59] So, ich hatte, wo hatte ich denn eben noch was? Ich hatte ein, oh ja, das finde ich gut. Social Recruiting Business für Soldaten. Ah ja. Also, da ist meine These. Es gibt ja diese kleinen Social Recruiting Startups, die im Grunde herausgefunden haben, wie du Bewerber generieren kannst über Facebook-Ads und dann den Prozess managen.
[00:23:19] Und dann zum Beispiel sagen, sie rekrutieren für eine Bäckerei oder sie rekrutieren LKW-Fahrer für eine Spedition oder sie rekrutieren Elektriker für Solarinstallateure und so weiter. Also, da gibt es ja eine ganze Reihe an Startups, die in der Regel sehr nah im Cashflow gebaut sind. In der Regel gebootstrapped sind. Profitable One-Man-Shows bis kleinen Unternehmen. Und ich habe überlegt, in welche Branchen kann man das noch übertragen? Wer stellt in nächster Zeit ein? Da gibt es natürlich so ein paar Kategorien.
[00:23:48] Aber die Bundeswehr ist mir eingefallen. Einfach vor dem Hintergrund, Verteidigungsausgaben gehen hoch. Das ist jetzt nicht unbedingt eine überfreuliche Entwicklung, aber sicherlich die Realität für die nächsten Jahre. Und da geht natürlich auch ein großer Teil in Personalkosten. Und entsprechend gibt es da einen Recruiting-Bedarf. Ich hatte gesehen, die Bundeswehr hatte in 2022 schon 35 Millionen ausgegeben, war eine Statistik, die ich gefunden hatte. Nur für Recruiting? Nur für Recruiting. Und ich kann mir vorstellen, dass die Zahl steigt.
[00:24:17] Und dann hast du natürlich die Anforderung, du musst ja auch auf neuen Kanälen präsent sein. Zum Beispiel in den USA mal gesehen, das US-Militär hatte mal über Computerspiel Soldaten angeworben. Also sehr ähnlich wie Call of Duty. Es war nicht Call of Duty, war ein anderes Spiel, aber die haben ein eigenes Game gelauncht. Wo man sich mal vorstellen muss, was das für Ausgaben sind. Nur mit dem Ziel, Soldaten zu rekrutieren im Grunde. Also sieht, was das für ein Pain-Point sein kann. Und ich glaube, wenn man das jetzt ins Zeitalter von TikTok und so weiter bringt, sich überlegt, wie kann man da mit Creatern arbeiten?
[00:24:46] Wie kann man die jüngere Generation ansprechen? Ich glaube nicht, dass das ein Business ist, was so die typischen Headhunter oder typischen Personalberater gut hinkriegen können. Zumindest bei den jungen Kanälen. Also ich könnte mir vorstellen, dass man da eine Firma baut, die entweder eine Placement-Fee nimmt pro Person oder mit Retainern arbeitet, wird aber speziell der Bundeswehr zuarbeitet. Ja. Also ich glaube, wenn du da die Connections hast und da reinkommst, dann kann ich das total nachvollziehen. Also da mitz reinzugehen und wahrscheinlich ist das genau halt auch so ein Vertical.
[00:25:14] Das kannst du wahrscheinlich genau einmal für die Polizei, die Bundeswehr, vielleicht noch die Feuerwehr. Wobei ich glaube, Feuerwehr und Polizei haben weniger Nachwuchsprobleme als die Bundeswehr. Aber wenn du das halt machst, dann kannst du es ähnlich wie Palantir, dann kannst du das halt noch irgendwie anderen Regierungen verkaufen. Weil ich glaube, dieses Problem haben zumindest in Europa die meisten, würde ich jetzt mal davon ausgehen, und da irgendwie einen Hack zu finden, auch auf die verschiedenen Sachen.
[00:25:41] Also wir hatten ja hier schon das Thema, dass wahrscheinlich die moderne Kriegsführung eher aussieht wie Command & Conquer, als jetzt wirklich, ich schmeiß mich in den Matsch und hab ein Maschinengewehr dabei. Insofern würde ich auch davon ausgehen, dass eine neue Art von Profilen dafür jetzt auch begeistert werden sollen und müssen. Wie gesagt, ob ich das jetzt persönlich gut finde oder nicht, aber ich glaube, wenn man das für gut und richtig hält, dann kann man da helfen. Weil wo ich mir auch relativ sicher bin, ist, dass das die Bundeswehr aus eigener Kraft nicht hinkriegt.
[00:26:11] Könnte ich mir vorstellen, beziehungsweise, dass es nicht in der DNA drin liegt. Bin jetzt auch nicht so nah dran, aber okay. Was gibst du? Ich gebe auch, also ich liebe Recruiting Marketing Services so einfach, weil funktioniert eigentlich fast immer. Gerade und insofern würde ich glaube ich auch eine 8 von 10 geben. Auch hier wieder, das ist ähnlich wie das, was ich eben hatte. So viel muss ich gleich mal was anderes ausdrücken. Du musst halt einmal reinkommen.
[00:26:38] Wenn du da irgendwie den Zugang hast, dann ist es vermutlich Geld drucken. Wenn du den Zugang nicht hast, dann ist es halt eklig. Definitiv, definitiv. Okay, ich gucke bei dir, was finde ich interessant? Eine Self-Tanning Company. Was ist Self-Tanning und was macht die Company? Also erstmal, da steht Safe unter den Klammern Self-Tanning Company. Was ist meine... Safe-Tanning, okay.
[00:27:07] Genau, was ist mein Blick darauf? Also gefühlt wird in die Sonne gehen unter Frauen im Speziellen ja gerade das neue Rauchen. Also wenig hat ja so sehr an Coolness verloren, wie einfach knacke Braun sein in den letzten paar Jahren. Und meine Idee dahinter ist, naja, aber trotzdem wollen ja eigentlich alle Braun sein.
[00:27:30] Weswegen ich davon ausgehe, dass jetzt es Platz ist für neue spitze Tanning Companies, die halt irgendwie dieses ganze Thema Healthy Tanning oder Healthy Self-Tanning gegebenenfalls auch. Also mit irgendwie so körperlich gut verträglichen Tanning Companies, die das aber in den Handel bringen. Du meinst nicht Solarium, sondern du meinst eine Creme. Ich meine eine Creme, ich meine irgendwie genau verschiedene Sachen, die du selber zu Hause machen kannst. Vielleicht muss man da auch irgendwo für hingehen.
[00:27:59] Also irgendwas, was nicht Spray-Tan ist. Spray-Tan ist, glaube ich, so ein bisschen viel auf einmal. Und ich würde das als Consumer Business verkaufen und ich würde es vor allem... Wir hatten ja hier auch schon Vivian und Larissa von SanSest, die gesagt haben, sie hätten gerne was, was im Handel ist. Und in Deutschland haben wir eine Sondersituation relativ zu eigentlich allen anderen Märkten, was Drogerie angeht. Nämlich, du hast halt mit den Drogeriemärkten so wahnsinnig starkes Handelsnetz von fast schon Discountern, würde man es nennen.
[00:28:25] Also in Frankreich zum Beispiel hast du einfach, weil es primär Apothekenvertrieb ist, eine viel höhere Preisbereitschaft, was Kosmetik angeht. Und ich glaube, was eine super geile Preispositionierung ist, ist das Maximum von dem, was gerade noch in einem DM, Rossmann, you name it, handelbar ist. Also John Frieda zum Beispiel, 8 Euro Shampoo. Und das ähnlich für den Bereich Tanning slash Self-Tanning.
[00:28:51] Und dann die Produkte, die es da gerade gibt, die funktionieren nicht gut oder sind falsch positioniert? Ich glaube nicht, dass du einen, ich glaube, nach meinem Verständnis, ich hatte kurz geguckt, habe ich jetzt kein Self-Tanning-Produkt im DM, zumindest schräg gegenüber von mir gesehen. Und ich habe aber vor allem kein Premium-Produkt mit der ganzen Geschichte dahinter. Ich glaube, es gibt eins, das ich gesehen hatte namens Saint-Tropez.
[00:29:20] Genau, Saint-Tropez Tanning Mist. Und das kostet dann aber irgendwie so 20, 25 Euro und kriegst du dann auch nicht in der, kriegst du nicht im Handel gekauft, kriegst du in Deutschland bei Flaconi zum Beispiel. Und du wirst das positionieren als junge, coole Brand, die aber gleichzeitig diesen, ich sag mal, Sicherheitsaspekt oder du bist nicht in der Sonne, es ist gut für deine Gesundheit, du wirst natürlich gebrutzelt in Mallorca.
[00:29:46] Genau, im Prinzip als Skincare-Brand würde ich das positionieren. Und dann vielleicht noch irgendwie mit ein paar Vitaminen drin und noch irgendwie so ein bisschen Zeug. Also da merkt man, dass ich mir jetzt nicht nah genug am Kosmetikmarkt dran bin, als ich das wirklich erklären könnte. Aber rein aus der Idee raus, so alle wollen braun sein, keiner will mehr in die Sonne gehen. Der Preisbereich, der im DM noch handelbar ist, der ist ziemlich attraktiv.
[00:30:14] Da gibt es aktuell für diesen Bereich keine Marke. Das erschließt sich mir. Finde ich gut. Ist für mich so ein Business, was für mich perfekt ist für so einen Audience-Co-Founder. Also wenn man das mit einem Influencer, mit einer Influencerin zusammen gründet und von Anfang an eine große Reichweite hat und nicht extra alles erstmal Geld raisen muss, um es in Marketing reinzustecken, sondern wenn man das quasi im Gesellschafterkreis schon abgedeckt hat über eine Person. Okay, also alle Creator, die zuhören, Moritz für eine Tanning Company starten.
[00:30:43] Ich gebe eine, ich sage 8,5. Ich finde es sehr gut. Ich glaube, es ist skalierbar. Ich glaube, es hat gute Margen. Handel finde ich auch super. Und mit einem Influencer zusammen. Okay. Dann spart man auch noch Geld im Marketing. So, ich mache jetzt mal was, was Nix an große Businesses verkauft, damit du mal ein bisschen eine andere Art von... den AI-Interview-Trainer. Das ist, glaube ich, so eine kleine Idee, so ein Consumer-Thema. Aber ich habe mir gedacht, Leute bewerben sich ja die ganze Zeit auf Jobs,
[00:31:14] aber kriegen oft kein Feedback dazu, wie sie performt haben in dem Job-Interview. Und ich glaube, AI kann das lösen. Ich glaube, generell, AI-Recruiting wird ein großes Thema. Ich würde mich nicht wundern, wenn wir in drei Jahren einen AI-Recruiter haben, der die Screening-Calls macht von Bewerbungsgesprächen. Also sagen wir, du hast zum Beispiel ein offenes Hales-Rolle, da bewerben sich 100 Leute. Ist ja aktuell so, dass die HR-Person wahrscheinlich von den 100 Bewerbungen die Lebensläufe screent und dann erstmal 90 ausfiltert, weil sie sich nur 10 anschauen kann im ersten Interview.
[00:31:42] Und da gehen 90 Prozent verloren, die vielleicht aber auch gut werden. Es kann auch ein großer Fehler sein, die nicht einzustellen im Grunde. Und ich glaube, dass ein AI-Recruiter da helfen kann. Ich glaube, das ist ein Business für sich. Was ich jetzt hier aber geschrieben habe, ist ein AI-Interview-Faner und der hilft den Bewerbern quasi durch so ein Interview durchzugehen im Grunde. Du kannst mit dem sprechen wie mit einem Avatar. Und der gibt dir dann Feedback auf deinen Redeanteil, wie überzeugend du warst, wie strukturiert die Antworten gewirkt haben. Der kann vielleicht Case Studies mit dir machen. Der kann Rollenspiele mit dir üben.
[00:32:11] Also ich glaube, so ein interaktiver Bot, der dich auf den Bewerbungsprozess vorbereiten kann. Weil bei vielen Personen ja das Problem ist, die sind gut, aber sind dann in so einer Drucksituation, machen das Interview zum ersten Mal, sind vielleicht nervös. Und ich glaube, das zu üben mit einer AI ist ein super Use Case. Und ich glaube, das kann man als Consumer-Produkt machen. Man könnte sogar überlegen, das an Konsumenten for free zu geben, um viele Bewerber zu generieren. Dann zu überlegen, wer sind denn da die richtig guten Kandidaten? Denen könnte man Jobs vorschlagen, könnte eine Placement-Fee von Unternehmen nehmen.
[00:32:41] Oder könnte es vielleicht das Consumer-Subscription-Produkt verkaufen mit der kleinen Gebühr. Aber ich glaube, das ist ein cooles Solopreneur-Hacker-Thema, was eine Person machen kann, was auf sechs vielleicht irgendwann siebenstellige Umsätze kommen kann, wenn es ein gewisses Volumen erreicht. Und ich glaube generell an die Zukunft von AI-Interviewing. Das heißt, auf der anderen Seite glaube ich, dass Konsumenten sich auch daran gewöhnen können, mit einem Avatar zu sprechen. Und das quasi in die Vorbereitung mit einbeziehen. Okay, verstehe ich. Feedback von mir dazu.
[00:33:09] Ich glaube, bei diesen ganzen Hacky-Solopreneur-Themen ist die Grundfrage immer, is it a product or a feature? Und in diesem speziellen Fall glaube ich, dass sowas als Feature jetzt zum Beispiel von einem Indeed oder von einem LinkedIn viel mächtiger ist als als separates Tool. Und insofern bin ich mir nicht sicher, ob ich von den Prospects, also von den Bewerbern,
[00:33:39] da wirklich viel Zahlungsbereitschaft bekomme. Aber ich bin mir sehr sicher, dass ich irgendwie, wenn das ein Teil ist, der bei einem LinkedIn Premium Recruiting Produkt drin ist oder in Indeed Premium Recruiting Produkt ist, dass der super nachgefragt werden würde. Ja, total. Und deswegen als isolierte Company ist das für mich so eine 6,5. Als Feature von was anderem finde ich es mega geil. Ja. Und ich glaube, das kann ein Vertriebskanal sein oder ein Exit-Kanal.
[00:34:07] Also du kannst Partnern mit diesen ganzen großen Portalen, dass das White Lab-Lösungen anbieten oder du kannst es in einen von denen verkaufen. Wir erinnern uns, unser Kumpel Tom Bachem, der die Code University gemacht hat, der hatte ein Side-Project, das hieß Lebenslauf.com. Der hat einen Lebenslauf-Generator gebaut, wo du quasi einfach deine Stationen angeben konntest, so ein Mini-Consumer-SaaS-Tool für Lebensläufe. Und am Anfang hat das vermarktet, dass man dann am Ende irgendwie 5 Euro bezahlen musste, also quasi von den Konsumenten. Am Ende war aber die Realisierung,
[00:34:35] dass Xing total interessiert daran war, die Datensätze zu kaufen. Und am Ende hat es eine Integration, kann sagen, okay, ich habe einen Lebenslauf gemacht und erstelle automatisch ein Xing-Profil. Und dafür haben die eine Affiliate-Gebühr bezahlt, die am Ende viel höher war, als das, was die Konsumenten bereit waren zu zahlen. Und letztendlich hat Xing sogar die Firma gekauft, weil die zu einem superrelevanten Kanal geworden ist für neue User. Also ich glaube, es war sogar der größte Kanal, wo die meisten neuen User, die neuen Sign-Ausperts bei Xing hergekommen sind. Ergo hat eine strategische Relevanz gehabt und die haben die ganze Firma gekauft. Und das war so ein Solo-Side-Project. Ich glaube,
[00:35:05] ist eine coole Inspiration. Yes. Okay, so, was haben wir bei dir? Next. Eine Pilates-Pedal- oder Highrocks-Brand. So, heute Morgen hast du geschwitzt und du hattest ein Puma-T-Shirt an und du sagst, es fehlt die Highrocks-Marke. Erzähl mal, was ist die These? Achso, ich kann dir gar nicht sagen, was ich heute Morgen an hatte. Genau, also Grundidee, ich glaube, wir hatten das jetzt, als wir die On-Folge gemacht haben, schon mal. Meine Beobachtung ist einfach, sportliche Fans
[00:35:34] oder neue Breitensportarten bringen normalerweise neue Modemarken hoch und ich erlebe es schon, dass es von Yoga einen großen Shift gibt zu Pilates. Also, ich habe einige Freunde, die irgendwie entweder Yoga-Lehrerinnen sind oder in diesem Kosmos unterwegs sind, die sagen, das Yoga-Studio, wie wir es kennen, das verändert sich gerade zu mehr irgendwie Pilates und ich habe jetzt noch nicht erlebt,
[00:36:03] dass jemand sagt, das ist eine Pilates-Marke. Also, es gibt Yoga-Marken, aber es gibt keine Pilates-Marken für mich. Eine Yoga-Marke wäre Ludo Lem zum Beispiel. Oder Aloe Yoga, das wären so zwei klassische Beispiele, genau, und eine Pilates-Marke fällt mir jetzt spontan nicht an. Das ist Punkt eins. Punkt zwei, dasselbe gilt aber auch für andere sportliche Trends wie Padell. Man könnte der Meinung sein, dass die klassischen Tennis-Marken Padell jetzt noch nicht ownen. Und da noch was man, ich weiß auch nicht, wie groß Padell werden wird, aber irgendwie hier in Berlin gefühlt spielt jeder.
[00:36:34] Und der letzte Part war jetzt, wie gesagt, High Rocks. selbe gilt aber auch irgendwie für diese ganze Crossfit-Geschichten. Also, als ich da heute Morgen in dieser Box drin war, ist ja ein ultra-maskulines Environment. Es ist alles schwarz, es ist irgendwie kalt. So, die Duschen waren da mitten in der Mitte, dass dann keiner gesagt hat, wenn du dich nicht traust, hier zu duschen, bist du ein Weichei, war noch alles. Also, das war schon. Und ich glaube total, dass es da so eine Möglichkeit für so ein neues Under Armour gäbe. Also,
[00:37:03] so eine ultra-maskuline High Rocks-Marke, die so Go-Hard-O-Go-Home-mäßig dieses Zeug da einpeitscht. Meinst du, High Rocks ist so, also, sind die Wettcompetitions, sind die so männlich? Ich habe das Gefühl, da auch immer sehr viele Frauen zu sehen. Im Vergleich zu Crossfit. Da sind super viele Frauen. Ich glaube, ich würde das jetzt auch nicht, wenn ich sage maskulin, dann meine ich damit eigentlich eher kompetitiv, als jetzt wirklich, dass es viele Männer machen. Aber so das Environment, das ist super competitive und das ist auch so die Grundidee dahinter. Also, da ist nicht viel Self-Care.
[00:37:33] Ja. Okay, okay. Also, finde ich gut. Ich meine, auf dem Trend Trend aufzusetzen. High Rocks vor allem, sehe ich als großen Trend, kann auch in unserer Bubble liegen. Also, alle unsere Freunde sind da irgendwie ständig bei irgendwelchen Competitions. Aber, ich meine generell, du siehst in diesen Hallen, sind da irgendwie zehntausende von Leuten mittlerweile bei diesen Veranstaltungen. Also, die treffen auf jeden Fall einen Nerv und darauf aufzusetzen, finde ich grundsätzlich gut. Fashion habe ich irgendwie so ein bisschen ein Fragezeichen. Also, weil es ja generell auch
[00:38:02] immer ein Stück weit Hype ist, natürlich super crowded, ein bisschen kompliziert in den Operations mit den verschiedenen Größen und Futuren und so weiter. Ich meine, da hast du deutlich mehr Erfahrungen. Ich würde mich fragen, wenn man sowas wie Hyrox als Plattform sieht oder Pilates, kann man nicht Produkte mit höheren Margen anbieten, die regelmäßiger genutzt werden und nicht retourniert werden können? Da denke ich sofort an Supplements und Ernährung. Also, ich denke an die Geschichte von Crossfit und RX-Bar. Kennst du die? RX-Bar ist ein Proteinriegel in den USA,
[00:38:32] der groß geworden ist über die Crossfit-Community. Beeindruckende Story innerhalb von wenigen Jahren auf, ich glaube, 150, 200 Millionen Umsatz gewachsen und verkauft und die sind groß geworden, weil sie sich positioniert haben als, ich glaube, Paleo-Proteinriegel für Crossfit-People, weil die alle Paleo-Ernährung gemacht haben. Und heute hast du Hyrox-Leute, die, ich weiß nicht, was macht man gerade für eine Ernährung? Was ist der letzte Trend? Immer noch irgendwas mit viel Protein. Ja.
[00:39:03] Ja, okay, verstehe ich. Anderer Punkt, also auf Hyrox setzt sich ja gerade in Deutschland Puma drauf, die sind da ja irgendwie so ein bisschen der Sponsor geworden und bei Hyrox im Speziellen kommt jetzt ein neuer Schuh, also du brauchst eine neue Schuhart, weil der klassische Laufschuh sorgt ja dafür, dass du keine Stabilität nach unten hast. Das heißt, du kippst immer so nach vorne, weil der Laufschuh halt zum Abrollen gedacht ist. Weißt du, was die beschissenste Stabilität nach unten hat? Hyrox barfuß zu machen, das war meine Erfahrung neulich. Da war ich in diesem Kreuzberg-Ding und die sagen als allererstes, du darfst hier keine Straßenschuhe tragen
[00:39:32] und da sind die so religiös, weil sie sagen, hey, wir haben hier gerade 20.000 Euro in diesen Teppich investiert, das ist ja ein spezieller Hyrox-Teppich, was ich davon noch nie gehört habe, dass es sowas geben kann, aber die haben jedem verboten, da mit Straßenschuhen drauf zu gehen und ergo habe ich da Hyrox barfuß gemacht, das hat überhaupt keine Stabilität nach unten, kann ich dir sagen, wenn man diesen dieser Schlitten schiebt, da passiert gar nichts. Aber ich glaube zum Beispiel, Kleine Side-Story. Ich gebe dir recht, irgendein Produkt in diesem Kosmos. Also es gäbe bestimmt auch irgendein,
[00:40:01] könnte es über Pilates Studios wahrscheinlich irgendein Kokoswasser mit noch speziellen Mushroom-Auszügen vertreiben. Das wäre so ein Produkt, das irgendwie in diese Ecke passen würde. Und du könntest... Paddel, was glaubst du? Paddel klingt so... Ist das heißes Paddel oder Paddel? Paddel ist ein spanischer Sport. Paddel. Paddel. Mod spielst Paddel. Im Original glaube ich, ich muss gucken, wenn ich das falsche sage, ich glaube, es kommt aus der Ecke von Barcelona.
[00:40:30] Und der Paddel, was wäre da irgendwie wahrscheinlich auch irgendein fancy Elektrolyt? Nee, ich glaube Paddel, das ist ja alle, das sind ja so, das wäre so ein alkoholfreies Bier, so irgend so was, ein alkoholfreies Radler, ein zuckerfreies, alkoholfreies Radler. Das ist das Paddel-Produkt. Paddel-Radler? Okay. Ja, weil das ist ja schon, also die Paddel-Leute, da spielst du ja mit Freunden als Social Activity, jetzt weniger, um dich halt so hart zu treten. Ja. Also da heute Morgen in dieser Hyrox-Box, da wurde nicht viel gelacht. So, ne?
[00:41:00] Das kann ich dir sagen. Das glaube ich. Also ich finde gut, auf was aufzusetzen, was Rückenwind hat. Ich gebe eine 7 von 10. Ich glaube, da müssen wir ganz genau reingucken, was wirklich das Produkt ist. Aber Hyrox als Plattform finde ich gut. Ja. Oder überhaupt, also irgendwas, was sind die Sporttrends und was brauchen diese Menschen? Das ist eigentlich so der, die Grundidee dahinter, kann man auch beliebig adaptieren. So. Ähm. Oh ja. Auch wieder so ein, so ein, so ein Kram, den ich nicht verstanden habe.
[00:41:30] Stablecoin Acceptance für Firmen. Oh ja, das ist ein Web3-Thema. Wir machen ja über unseren, über unseren Microfund, über W3-Fund, Investments in Web3, also sprich Blockchain-Themen und ich sag mal so, rund um das Umfeld von digitalem Besitzstum. Jetzt musst du dich überlegen, eine Kritik an dem ganzen Space ist ja, äh, jetzt gibt's Bitcoin seit irgendwie 15, äh, es gibt Ethereum und so weiter und die Frage ist, was sind eigentlich die Use Cases von diesen ganzen, äh, Sachen? Und ein Use Case ist, Bitcoin zu besitzen,
[00:41:59] um einen Wertspeicher zu haben quasi, der gegen Inflation gesichert ist und da kann man ja genau erklären, warum das so ist und was die Mechaniken dahinter sind, aber das ist, glaube ich, als Use Case ganz gut etabliert. Ein zweiter Use Case, der gerade massiven Rückenwind hat, sind Stablecoins. Was sind Stablecoins? Ein Stablecoin ist, ein Token, was an eine Fiat-Währung gebunden ist, also ein digitaler Euro, ein digitaler US-Dollar. Du steckst da quasi einen Euro rein und kriegst auf der anderen Seite einen digitalen Euro zurück und kannst den auf der Blockchain irgendwo hinschicken.
[00:42:28] Hat zum Beispiel den Vorteil, wenn ich jetzt, äh, Geld, äh, nach Bali schicken will, um da, äh, eine Immobilie zu bezahlen, also sagen wir, ich schicke da jetzt 100.000 Euro hin, dann hat das, wenn ich das über einen klassischen Weg mache, massive Transaktionsgebühren. Also muss ich hunderte von Euro in der Regel zahlen, weil da verschiedene Banken und Klärungsstellen involviert sind und die alle einen Cut haben wollen von der Transaktion. Wenn ich das über Stablecoins mache und 100.000 Euro von einer Wallet in die andere schicke, dann sind die Transaktionsgebühren genau die gleichen, wie wenn ich innerhalb
[00:42:58] eines Landes, äh, oder, ähm, generell direkt an jemand anderen diese, diese Währung schicke. Also super niedrige Transaktionsgebühren, äh, im Grunde. Und das hat einen riesen Vorteil vor allem für internationale Payments. Ergo, Stablecoins sind ein großer, äh, Use Case, hat aktuell so 30 Millionen Monthly Active User, Tendenz stark steigen, massives Volumen, Stripe geht in den Bereich stark rein, also die Payment-Firma aus den USA, die haben gerade für eine Milliarde, haben die Bridge gekauft,
[00:43:25] das ist eine Stablecoin, ähm, Firma, die sie bei sich integrieren wollen, also quasi um Stablecoin-Payments zu ermöglichen. Weil das große Problem ist, als Unternehmen, willst du Stablecoins annehmen können, aber die Infrastruktur dafür zu bauen ist gar nicht so einfach. Deswegen hat Stripe diese Firma in den USA gekauft. Jetzt ist die Geschäftsidee hier, äh, anderen Firmen zu ermöglichen, die vielleicht auch nicht gerade bei Stripe, äh, sind, auf eine sehr simple Weise Stablecoins anzunehmen. Also wie wenn eine Firma heute sagt, ich akzeptiere Kreditkartenzahlung,
[00:43:54] SEPA-Überweisung, PayPal, könnte die morgen eben auch Stablecoins akzeptieren. Was den Vorteil hat, dass du vor allem bei größeren Transaktionen eben viel niedrigere Gebühren hast, als auf dem klassischen Wege. Und das wäre beim Legislator auch sofort durch. Also ich könnte jetzt damit, bin jetzt, keine Ahnung, irgendwie, Engel und Völkers, war so das Erste, was mir eingefallen ist, sagen würde, ja, wir akzeptieren das oder wir bauen das auf, dass wir das für unsere Kunden so abwickeln können.
[00:44:24] Dann könnte jetzt ein Chineser über Stablecoin ohne weitere Transaktionsgebühren in Sylt ein Haus kaufen. Ja, technisch ja, du hast natürlich regulatorische Anforderungen, also du musst rausfinden, du musst KYC machen, know your customer, wer ist dieser Chinese? Du hast gewisse Anforderungen an AML, das sind Anti-Money-Laundering-Anforderungen im Grunde und das hat natürlich auch Bestand, also da spielt keine Rolle, ob du mit einer Kreditkarte, mit Bargeld oder mit Stablecoins zahlst, diese Sachen musst du trotzdem machen, aber genau dafür, die Infrastruktur zu bauen, wäre
[00:44:54] die Idee, man kann es aufsetzen. Wir haben bei W3Fan zum Beispiel ein Investment gemacht in eine Firma, die heißt Iron, Iron Bank, ist ein cooler Name, der kommt von Game of Thrones, aber die machen die Iron Bank, die quasi auf der einen Seite die technische Infrastruktur für Stablecoin-Anbieter bauen wollen und auf der anderen Seite aber auch die regulatorische Infrastruktur, also das wäre zum Beispiel ein Partner, auf dem man sowas aufsetzen könnte, die sind im Grunde sowas wie eine Solarisbank für Stablecoins, so und darauf aufbauen kannst du dann quasi eine Annahmestelle bauen
[00:45:24] oder eine Neobank, die Stablecoins akzeptiert. Oder zum Beispiel eine Möglichkeit, um das mit bestehenden Banken zu integrieren, also dass dein bestehendes Bankkonto möglicherweise irgendwann auch Stablecoin fähig wird. Verstehe. Und bevor ich jetzt dem Ganzen ein Rating gebe, wie hoch ist denn mein regulatorisches Risiko, wenn ich sowas mache? Also, dass der Regulärer, also dass der Gesetzgeber dann irgendwie sagt, nee, schiebt den Riegel vor oder reguliert er so tot, ne, also, weil wenn ich jetzt einfach zum Beispiel den Flow of Money
[00:45:53] für internationale Investments damit so stark vereinfachen würde, dann wäre das das, was ja jeder möchte. Aber wenn dann der Gesetzgeber sagt, nee, kannst du doch nicht, dann ist es halt nicht mehr so geil. Ja. Also das ist eins der Themen, was nicht so kontrovers ist. Im Kryptobereich gibt es ja viele Themen, die kontrovers sind und die in der Regel auch ein Dorn im Auge sind gegenüber Regulatoren. Das Thema gehört in der Regel nicht dazu. Und das Gute ist, wir befinden uns in Europa. Europa hat eine der fortschrittlichsten Regulierungen insgesamt für Kryptothemen,
[00:46:23] unter anderem auch für Stablecoins. Was daran liegt, dass die USA da hinterher waren. Also Historie ist, die letzte Regierung war tendenziell eher kryptofeindlich. Die SEC, also die Finanzaufsicht, hat viele Sachen gar nicht reguliert, teilweise Firmen verklagt, teilweise keine klaren Regeln vorgegeben. Das ändert sich jetzt. Also ich glaube, es gibt regulatorischen Rückenwind, dass die USA da vorangeht und sagt, hey, wir wollen diese ganzen Themen klären, aber wir sind in Europa auch an einem Punkt, wo eben schon viel auf eine positive Weise reguliert ist.
[00:46:53] Also glaube ich, sogar ein kleiner Vorteil sein kann, sowas hier zu starten und nicht in den USA. Okay. Okay. Also ich verstehe total, also Transaktionskosten reduzieren finde ich einen der sinnvollsten Use Cases von Krypto oder beziehungsweise einen von denen, die ich am besten verstehe. Und deswegen glaube ich da schon dran. Wie immer bei so Krypto-Sachen, zumindest für mich als jemanden, der von außen draufkommt, gibt es halt noch relativ viele Ifs.
[00:47:23] Aber wenn wir jetzt davon ausgehen, wenn ich dir jetzt glaube, dass das ein wenig kontroverses Thema ist, wo jetzt auch relativ egal ist, ob jetzt ein Friedrich Merz oder irgendwer anders Kanzler werden würde, dann gebe ich dem nach. Ansonsten weniger. Okay. Okay. Abhängig von Friedrich Merz, acht oder fünf. Licherweise weiß ich auch gar nicht, was das in Einstellung zu Krypto ist, aber I wouldn't know. Kein Politik Podcast. Kein Politik Podcast. So, ich gucke mal, was wir hier noch Spannendes finden.
[00:47:51] Lass dich in deine Liste durchgehen. Okay, das interessiert mich, weil ich auch nicht weiß, was es ist. Mobiler Wassersprudler mit Mineralien und Geschmack. Ja. Vielleicht können wir das kombinieren. Übrigens, du meine ich habe oben das Stichwort Non-Alkoholic Drinks. Vielleicht können wir das gleich kombinieren. Könnte man auch dazu bringen. Also erstmal, was sind die größten Exits im Food-Bereich oder die größt schnell wachsenden Firmen im Food-Bereich der letzten paar Jahre? Zuerst und vor allem vermutlich AirUp. Also eine Firma, die vor allem für Kinder
[00:48:20] über eine, quasi über Ringe, die nach Geschmack riechen, quasi dem Hirn vorgaukelt, es würde was mit Geschmack trinken und damit Kinder dazu bekommen, dass sie leichter und mehr Wasser trinken. Wird gemunkelt, dass die jetzt zeitnah für über eine Milliarde verkauft werden sollen. Wirklich? Wie groß sind die denn? 400, 500 Millionen Umsatz, würde ich mal annehmen. Also das habe ich jetzt alles nicht recherchiert. Da rede ich gerade jetzt ins Blau hinein.
[00:48:51] Und ähnliche Traktion, ich glaube nicht auf ganz derselben Größe, hat auch ein Waterdrop bekommen. Also eine Tablette mit Geschmacksauszugstoffen und Vitaminen, die du in Wasser reinschmeißen kannst, die sich dann da auflöst und dann eben Wasser mit Geschmack erzeugt. So. Deutschland im Speziellen, aber auch viele andere Märkte Europas sind dann ja auch irgendwie Carbonated Drinks mit Geschmackmärkte. Gleichzeitig, und da gehe ich wahrscheinlich
[00:49:20] so in die Richtung, wo du mit deinen Non-Alkoholic Drinks hin möchtest, ich gehe davon aus, wie ich dich kenne, dass du so ein Lacroix als Beispiel genommen hast. Korrekt. Das genau. Und das im Prinzip zum Selberherstellen. Also es gibt bereits quasi tragbare Wassersprudler, so ein, zwei Startups sind das bislang noch. Was ist denn tragbare Wassersprudler? Das ist im Prinzip, was hast du, so ein Wasserwatermax, ne, du hast ein Ake wahrscheinlich, ne? Ich war doch schon mal, ja, du hast ein Ake. Ja, ja, ja, So, ne? Aber halt so ein Wassersprudler
[00:49:50] und den aber zum Tragen, sodass du quasi on the fly, on the go mit so einem, so dir dein Wasser selber sprudeln kannst. Dann habe ich so eine Kartusche im Rucksack, oder wie? Du hast so eine Kartusche im Rucksack, genau. Du hast so ein Ding im Rucksack und dann kannst du dann quasi unterwegs, da drückst du da oben drauf und dann sprudelt der dir das Wasser. Und damit kannst du, keine Ahnung, ich glaube zwei, drei Liter oder so schafft der, bevor du ihn wieder aufladen musst. und das kannst du ja kombinieren mit Waterdrop, also mit irgendwie
[00:50:19] einem Auszugszeug aus Geschmack, Mineralien, Mineral-Elektrolytstoffen, je nachdem, was so dein Ding ist, ob du jetzt mehr auf Sport machen möchtest oder mehr auf Geschmack und kannst dir dann quasi deinen Softdrink, der super healthy ist, mit folgenden Mineralien und folgendem Geschmack selber mischen, unterwegs. Und das ist so mein Pitch, weil meine Beobachtung ist, so Wasser ist der größte Trend aktuell, was ein bisschen witzig ist, ehrlicherweise,
[00:50:49] weil man sollte der Meinung sein, dass man stirbt, wenn man kein Wasser trinkt, das würde reichen dafür, dass mehr Wasser getrunken wird, aber nein, Wasser ist halt ein sehr großer Trend und wenn du das jetzt noch irgendwie mit einem Functional Benefit versehen könntest und on the go machst, dann glaube ich, dass du daraus eine spannende Company bauen kannst und meine Idee wäre, die so ein bisschen Nespresso mäßig aufzuziehen. Also, dass du dann da quasi so deine eigenen Mineralien-Kapseln hast, die da jetzt reinpassen,
[00:51:19] die das dann irgendwie mit Geschmack und Mineralien versehen. Okay, okay. Finde ich gut. Dieses mobile Thema verstehe ich nicht ganz. Also, das da wirklich mitzuschleppen ist. Naja, aber du willst ja dann nach dem Sport, naja, du hast ja eine Wasserflasche und die hat dann unten halt so ein kleines Ding dran. Also, du kannst mal gucken, es gibt schon eine Company, die das macht, die heißt Bottle Plus. Bottle Plus, das habe ich mir gerade angeschaut. Die machen nur diesen tragbaren Wasserspudler. Die machen eben noch nicht diesen ganzen Vitamin-Mineralstoff- Rahmen dazu.
[00:51:49] Und ich glaube, wenn du das, wenn du das eine mit dem anderen kombinierst, dann wird das Ganze richtig sexy. Okay, okay. Flasche füllen, Knopf drücken, Durst löschen. Finde ich ein guter Tagland schon auf der Webseite. Da ist jetzt beeindruckend, dass man dieses Ding mit sich rumschleppt. Okay, und dann kann man dann, wie oft kann man da drauf drücken? Keine Ahnung, ich bin jetzt noch nicht so an dem Punkt, dass ich, also, ich bin Verkäufer. Ich überlege nur, wie müsste es sein, damit ich es verkaufen kann. So, ob man das bauen kann, das lasse ich immer andere. Das hast du gemacht. Also, ich finde es gut, vielleicht zu meinem Punkt, den ich oben habe,
[00:52:19] lass mich den mal finden, mit meinem LaCroix heißt das übrigens, was ist das? LaCroix heißt diese Brand aus den USA, ist eine Brand für, ich sag mal, ja, Mineralwasser mit Geschmack, auch, gibt es ganz verschiedene Geschmacksrichtungen. Meine Lieblingsgeschmacksrichtung ist Limoncello, ist alkoholfrei, muss ich dazu sagen, aber schmeckt richtig geil. Alles Mögliche, also Raspberry und, äh, wenn ich frage mich immer, wieso gibt es nicht so eine coole Brand? Also im Supermarkt sieht man ja ab und zu diese, also Wasser mit Geschmack und keine Kalorien, das ist ja im Grunde der Pitch, also Zero Calories, kein Alkohol
[00:52:49] und schmeckt gut. Ich habe das Gefühl, zumindest in meiner Wahrnehmung noch keine Brand gefunden zu haben, die das richtig gut besetzt und die flächendeckend verfügbar ist. Kennst du eine? Nö. Also, dieser, meine Beobachtung ist dieses Slightly, also dieses, dieses Wasser mit künstlichem Geschmack drin, das ist eine Sache, die auch einfach sehr, ähm, in den Märkten, wo es halt viele Softdrinks gibt, irgendwie aktiv ist, ne? Also, die Deutschen,
[00:53:19] weil sie jetzt irgendwie so, so viel Sprudelwasser trinken und weil es dann auch irgendwie Saftschollen gibt, sind da, glaube ich, nicht so affin wie andere Länder. Also, es gibt ja zum Beispiel von Wolvik und von Evian gibt es ja schon seit Jahren irgendwie so die Sachen mit Geschmacksauszügen. Ich habe nicht sogar das Gefühl, dass das so richtig abgehoben hat oder auch von Adel Holzener und anderen. Ja, wundert mich. Vielleicht, also ja, vielleicht wollen es die Leute nicht in Deutschland, ähm, vielleicht ist es aber auch nur zu, zu uncool gemacht. Von La Croix gibt es einen Case, da, die Video Branding verändert haben,
[00:53:49] dann einen Durchbruch hatten mit dem aktuellen Design, also sehr spezielles Design, was sie haben auf den Dosen. Das scheint wohl irgendwie den Durchbruch gebracht zu haben. Ich weiß auch nicht, wie viel da jetzt dran ist, aber ich glaube, das ist schon ein starkes Branding und Marketing-Game. Da habe ich mir gedacht, gerade mit der Generation, mit diesem Channel Shift, Gen Z ist auf TikTok, du kannst mit Influencern arbeiten. Die wollen sich auch viel gesünder darstellen als die Generation davor. Also man kann sich auch ein Stück weit abgrenzen darüber. Also, ich finde es gut. Vielleicht muss man es kombinieren. Vielleicht kann man es im Supermarkt in einer Dose kaufen und on the go
[00:54:17] mit deinem mobilen Wassersprudel machen. Ich finde es gut, den Espresso-Ansatz. Ich finde auch gut, diesen funktionalen Ansatz, vielleicht mit Vitaminen, vielleicht mit Mineralien, vielleicht kann man Elektrolyte anbieten und so weiter und dafür Premium-Pricing durchsetzen und vielleicht sogar mit dem Sportland anfangen. Ja. Vielleicht ist das ja ein Highrox-Produkt. Oh, das ist gut. Das ist gut. Ja, das ist eine gute Idee eigentlich. Also wahrscheinlich wäre das ein gutes Produkt, um in diesen Highrox-Markt reinzukommen.
[00:54:46] Dann irgendwie so mit Elektrolyten und Magnesium und so weiter hier zum selber sprudeln. Die sind ja auch alle so techy, die Leute. Die finden das dann ja auch geil, wenn sie da irgendwie so ein Gerät, dass sie dann irgendwie selber... Ja, nach deinem dritten Kilometer sprudelst du dir nochmal eine gute Elektrolyte rein. Das finde ich gut. Das könnte man so in einem zusammenziehen. Okay, also wir merchen das alles. Wir haben es jetzt gefunden. Wir merchen drei Sachen. Ich gebe eine neun, wenn wir alles zusammen merchen. Dann haben wir Highrox-Powered Mobiler Wassersprudler mit einem coolen Gen Z-Branding als Brand. Nice. Und dann auch so
[00:55:15] ein paar Influencer draufsetzen. Ja, genau. Audience. Audience-Cofounder, ich sag's dir. Okay. Für diese Firma könnten wir dann nämlich eine andere Firma, die da für die draufsteht, nutzen. Nämlich das... Also ich frage für einen Freund. Nämlich das Lohnbüro 2.0. Ich hab da nämlich auch so ein paar Steuerberatungsthemen gehabt bezüglich Lohnabrechnung. Ja. Was ist da dein Take? Wie würdest du eine neue... Wie würdest du das Lohnbüro disrupten? Ja.
[00:55:44] Also was ist die These? Im Grunde Fachkräftemangel und Generationenwechsel. Steuerberater tun sich schwer, Fachkräfte zu finden. Zum einen. Und viele von denen gehen in Rente. Es gibt eine Statistik, dass über die Hälfte der aktuellen Steuerberater in den nächsten 15 Jahren in Rente gehen wird und es ein massives Nachfolgeproblem gibt. Das ist auch einer der Gründe, warum es Roll-Ups gibt, warum große Unternehmen kleine Steuerberater aufkaufen und so weiter. Aber die Situation ist, viele von denen können keine neuen Kunden annehmen. Und jetzt musst du sich überlegen,
[00:56:13] was machen diese Steuerberater? Die machen Buchhaltung, die machen Lohnabrechnung, die machen Jahresabschlüsse, manche sind Wirtschaftsprüfer. Und im Jahresabschluss, in der Wirtschaftsprüfung, da liegt die Kohle. In der Buchhaltung und vor allem in der Lohnabrechnung liegt in der Regel nicht die Kohle. Also ist oft ein unliebsames Geschäft für die Steuerberater. Ergo, ich habe überlegt, ob es Sinn macht, eine spezielle Softwarefirma zu bauen, die für Steuerberater diese ganze Lohnabrechnung übernimmt.
[00:56:42] Also im Grunde angeschlossen an die ganzen Systeme wie Personio oder Greenhouse und so weiter und die ganzen Personalverwaltungen und darauf aufbauend eine Lohnbuchhaltung macht. Personio macht das. Sie sind einer der wenigen Anbieter, die glaube ich auch mit Hunderten von Mitarbeitern probieren, diese Lohnbuchhaltung zu knacken und zu einem Bestandteil in ihrer Suite zu machen. Aber Personio ist jetzt auch nicht der einzige Anbieter von Personalsoftware. Ergo, ich glaube, es könnte ein Case geben, gerade in Zeiten von AI, gerade wenn die Mitarbeiter
[00:57:11] gewöhnt sind, ihre Stammdaten über eine App zu pflegen, ihre Krankmeldungen digital einzureichen, ihre Provisionsabrechnung auch digital zu kontrollieren und so weiter, dafür einen Softwareanbieter zu bauen. Es gibt eine Company in Frankreich, die heißt Payfit. Die machen im Prinzip nur Payrollmanagement in Frankreich, haben knapp 500 Millionen geraced, muss man sich mal vorstellen und haben den Markteintritt in Deutschland nicht hingekriegt, weil es anscheinend zu komplex war. Also diese ganzen Lohnregulierungen sind extrem unterschiedlich von Land zu Land.
[00:57:41] Ergo, es ist unrealistisch, dass es einen Player gibt, der für ganz Europa die Software anbietet im Grunde. Also ich glaube eher daran, dass es eine deutsche Lösung gibt, eine französische, eine spanische, eine italienische und so weiter. Und ich glaube, wenn man eine gute Software baut, kann man den Steuerberatern massiv Zeit abnehmen mit denen Partnern, die Software darüber an die Unternehmen vermarkten, löst bei denen ein Stück weit das Fachkräfteproblem und bietet den Unternehmen einen digitalen Service an. Also im Grunde sagen die, du zahlst 5 bis 10 Euro pro Mitarbeiter, pro Monat
[00:58:11] für das Führen der Personalkonten, für die ganzen Buchungen und so weiter und für ein digitales Interface, das vom Unternehmen und von den Mitarbeitern gemeinsam verwaltet werden kann und da möglichst viel Friction rauszunehmen aus diesem Prozess. Ja. Okay, verstehe ich alles. Auch hier, ich merke, ist schön, ich beobachte mich gerade, aber wie ich immer aus der Vertriebssicht argumentiere. Meine Beobachtung mit Deutschland ist, der Steuerberater ist mit seinem Datev verheiratet.
[00:58:42] Ich glaube, Datev macht in Deutschland 1,6 Milliarden Umsatz alleine, verkauft ja nach meinem Verständnis quasi nur an Steuerberater oder vertreibt über Steuerberater und ich glaube, alles, was irgendwie ein Feature, was und wenn es ganz viel schlechter in Datev vorhanden ist, von Datev auch nur annähernd abgedeckt werden könnte, hat es schwierig, in den Markt zu kommen. Ja, ich glaube, du musst, also bei allem, was du in diesem Bereich machst, musst du irgendwie mit Datev klar kommen,
[00:59:11] aber ich glaube langsam, dass es an der Zeit wird, dass es Challenger gibt, die nicht ganz Datev ablösen werden, sondern einzelne Teilbereiche. In Frankreich wiederum ist die Geschichte, da gibt es auch, da gibt es sowas ähnliches wie Datev und gleichzeitig gibt es ein Startup, die heißt Penny Lane, neuestes oder eins der jüngeren Unicorns aus Frankreich, die im Grunde die ganze vorbereitende Buchhaltung automatisieren, also sich die Rechnungen ziehen aus allen Systemen, die Vorkontierung machen, Vorschläge machen, wie das alles gebucht werden soll und natürlich auch ein großes AI-Thema damit ist, um quasi diese ganze Belegerfassung zu automatisieren.
[00:59:42] Funktioniert sehr gut, an dem Thema sind auch einige Teams in Deutschland dran, also ich kenne mindestens drei, vier Teams, die gerade das Gleiche für die deutsche Buchhaltung machen wollen und ich frage mich, ob man im Grunde das für Payroll-Management machen kann und du würdest vor Datev ansetzen im Grunde, also die ganzen Daten erfassen, der Mitarbeiter und vom Team. Vielleicht ist auch jetzt der Generationenwechsel, der Steuerberater genau der Moment für sowas, also die Date, weißt du, seit wann es die Datev gibt? Boah, sag du es mir, wahrscheinlich irgendwie 50 Jahre.
[01:00:12] 1966, ja, 1966, und das ist halt, also mit Datev zu arbeiten, muss ich ganz ehrlich sagen, war für mich immer ähnlich, erquicklich wie eine Wurzelbehandlung und das ist vom User-Interface auch nicht so anders. Insofern ist der, glaube ich, total daran, dass wenn man das irgendwie ein bisschen anders machen könnte, dass das geil wird, am Ende steht es und fällt das ja damit, dass dein Steuerberater, der am Ende einen Stempel drauf gibt, sagt, nimm das. Ja,
[01:00:42] total. Ich glaube, über die musst du es vermarkten. Wenn man das hinkriegt, dann kommt man auch gut am Markt an. Ja, okay, also sollten wir das hinbekommen, gebe ich dem Ganzen nur 9 von 10, weil ich finde das mega scheiße, wie es da aktuell gelaufen ist. Also überhaupt steuern ist so, naja. Ja. Okay, okay, dann machen wir doch nochmal, ich würde noch gerne über mein AI-Kid-Toy sprechen, das machen wir gleich, oder? Ja, dann machen wir es doch so, dann darf ich mir jetzt noch eins ausrufen, was ich vorstelle und du darfst dir eins ausstellen. Okay, welches wirst du noch machen?
[01:01:12] Welches würde ich gerne vorstellen, das ist ein guter Punkt. Ich gucke, ich würde gerne machen das Aperitivo Bar Rollup. Aber das wollte ich noch fragen, das ist ein guter Abschluss. Das kann auch nur von dir kommen, sowas. Ja, Also, was ist die Situation? Die erste, erstes Insight, das man wissen sollte, ist, es gibt in Deutschland mehr italienische Restaurants als deutsche Restaurants. Also, das deutsche, der deutsche Egg Pub ist ein Italiener.
[01:01:44] Die zweite Sache, die man wissen sollte, ist, es gibt in UK eine Holding, muss man sagen, namens Weatherspoon, der in, das hast du mir mal gesagt, genau. mittlerweile über 1000 Stück. 1000 Pubs. Die sind aber, die heißen nicht so, deswegen kennt man die Brand nicht. Genau. Weatherspoon hat die gehört. Genau. Manchmal steht Weatherspoon dran, aber eigentlich ist, und was haben die Himmuk? Die haben sich gesagt, naja, deine Eckkneipe und der Pub ist ja
[01:02:14] für die meisten Menschen in England ja irgendwie so ein bisschen Eckkneipe, der soll ja nicht McDonalds sein, sondern du möchtest ja irgendwie eine Art von individualisiertem Frontend, damit das Ganze eine, damit es lokal wirkt, damit es lokal bleibt. Genau. Trotzdem ist es ja so, dass du erwartest, dass all diese Läden dasselbe Essen haben, dass all diese Läden dieselben Drinks haben, dass all diese Läden irgendwie sich selber anführen und ob der Typ jetzt Michael oder Jack heißt, der da jetzt irgendwie
[01:02:44] der leicht übergewichtige Typ ist, der den Laden schmeißt, das ist ja irgendwie wurscht. Und insofern haben die einen Case gebaut, wo sie das gesamte Frontend individualisieren und das gesamte Backend standardisieren. Ein Einkauf, einmal irgendwie wahrscheinlich sogar, ich glaube, die haben sogar zentralisierte Küchen, also in London zum Beispiel haben die 100 Pubs und die haben zentrale Vorküchen, die das Zeug dann anliefern, damit du dann irgendwie da die Sachen dann nur noch zubereiten musst. Wusstest du,
[01:03:14] dass sie eigene Teppichdesigns haben und ein Haus- und Hofarchitekt, der denen die Teppiche einrichtet, unique zu deren Corporate Identity steht hier? Äh, nein. Also hier sind diese ganzen Pubs, die heißen übrigens, der eine heißt The Green Ginger, der andere heißt The Isaac Merit, The Imperial Hotel, The Panniers, Rockingham Arms, The Watergate, so heißen die alle und die haben alle einen eigenen Teppich, der wohl doppelt so viel kostet, als wenn man einen Standardteppich nimmt, aber die quasi kulturelle Identität
[01:03:43] dieses Pubs widerspiegelt. Wahrscheinlich sind auch alle Flüssigkeiten von dem Aufwischbar, ne? Ja, und das war so mein Gedanke, da ich gesagt habe, naja, also Deutschland ist einer der Märkte ganz Europas mit der niedrigsten Durchdringung von Systemgastronomie. Warum ist das so? Ich glaube traditionell, ehrlicherweise, weil du bei Systemgastro nicht so viel schwarz machen kannst. Also meine Annahme wäre, dass die ganzen Italiener, bei denen du nur
[01:04:12] Bar zahlen kannst und die ganzen Vietnamesen hier in Berlin, bei denen nur heute leider das Kartenlesegerät kaputt ist. Das würde halt ansonsten nicht so gut funktionieren, wenn du daraus irgendwie eine Systemgastro machst. Also wenn es ein eigener Laden ist, möchtest du als Gastronom ja möglichst viel Bar zahlen, wenn es nicht ein eigener Laden ist, möglichst wenig. Und ich glaube, dass jetzt gerade durch Ermangelung an Personal einfach ein hoher Konsolidierungs-
[01:04:40] und Automatisierungsschub durch diese gesamte Szene geht. Und damit glaube ich daran, dass es die Möglichkeiten gibt, geile Systemgastronomie- Konzepte zu machen. Die Deutschen sind aber, was Systemgastronomie angeht, super kritisch, weswegen ich genauso einen Ansatz wählen würde. Also Backend standardisieren, Frontend irgendwie individualisieren. Und weil die deutsche Eckkneipe oder die eben in der Breite jetzt nicht
[01:05:10] zum tänzelnden Pony heißt, sondern bei Tonis war so meine Idee, das eben als Aperitivo-Bar auszurollen. Also es ist kein komplettes Restaurant mit riesen Küche, sondern eher kleine Snacks, so ein Burrata und getrocknete Tomaten. Genau, weil die dritte Sache, die mir nämlich aufgefallen ist, als ich mir diesen Gastromarkt mal angeguckt habe, die Art, wie du am ehesten Geld verdienst mit Essen, ist mit Trinken. Und du willst Snacks, die dazu führen, dass die Gäste noch
[01:05:39] möglichst viel weiter dazu holen. Das heißt, eigentlich optimierst du den gesamten Laden darauf, dass irgendwie schön Peroni und Aperol Spritz weggehauen wird. Und dazu gibt es dann Oliven, Focaccia, irgendwie getrocknete Tomaten, also alle Sachen, die gefühlt irgendwie viel deutscher sind als Königsberger Klopse. Also ich glaube, wenn ich meine Mutter, also meine Mutter hat in ihrem Leben mit Sicherheit mehr Pizza gegessen als Königsberger Klopse. Und vermutlich auch mehr Pizza als Kapazesalat. Ja, genau, wir auch. So, und das ist der Punkt, so, und das ist so,
[01:06:09] du nimmst den Weatherspoon, du nimmst den deutschen Italiener, du optimierst ihn auf Drinks und rollst ihn als Konzept aus. Und ich glaube da total dran. Okay, okay, ich finde es besser, als ich dachte. Gastro, da habe ich ein bisschen gebranntes Kind. Ich hatte immer so ein Restaurant, das ist überhaupt nicht gut gelaufen, habe da diese ganzen operativen Downsides gesehen, also Gott sei Dank war ich da jetzt nicht in einer operativen Rolle, aber Personal finden, dann gehen die einfach, der Koch belästigt die Servicekraft und hin und her, also da hast du da, oder andersrum, ich weiß nicht,
[01:06:38] also der eine war Alkoholiker, war plötzlich weg. Also diese Personalthemen in der Gastro, das war schon richtig krass, muss ich sagen. Davor habe ich auf jeden Fall Respekt. Den standardisierten Ansatz finde ich smart, den Getränkeansatz finde ich smart, und auch die Möglichkeit eigene Läden aufzumachen oder bestehende zu kaufen. Also ich meine auch Nachfolge im Gastro-Bereich ist natürlich ein Problem, wie bei vielen KMUs und Läden zu übernehmen und die quasi dann individuell nochmal neu aufzusetzen nach dem Konzept, finde ich auch gut.
[01:07:08] Also ich gebe eine 7 bis 8, komm ich gebe eine 8 von 10, ich glaube dieses Gastro-Thema ist hart, man braucht da einen Geschäftsführer mit ganz dickem Fell, um das zu managen, aber den Ansatz finde ich erstmal smart. Ja, so, du wolltest über deine Tonybox sprechen, also erzähl mir. Tonybox 2.0, Tonybox 2.0 ist meine Überstift, und zwar, kennst du aus den 90er Jahren noch das Furby? Hattest du ein Furby? Ich hatte keine Furby,
[01:07:37] nein, uns ging es nicht so gut als Familie. Nein, klar. Auf der Straße aufgewachsen und wir haben das ganze Geld in Essen. Das war damals schon teuer, oder? Also das war doch damals schon, also ich weiß auf jeden Fall, es hatte auch nicht viele in der, also es gab so die, so ein, zwei Trust Fund Kids bei mir in der Stufe, die hatten so ein Furby. Ja, das war doch so ein bisschen teureres Tamagotchi, also ich glaube nicht, dass das jetzt so ein, so ein krasses Device war. Ich gucke hier gerade bei Google,
[01:08:07] ob es das Furby überhaupt noch gibt. Also Hasbro Furby Spielfigur 130,90. Echt? Bei Mediamarkt. Ich sehe hier 56,99. Das hat aber auch so eine komische Kette oben, das ist so ein Hippie Furby. Naja, das war ein Spielzeug oder ist ein Spielzeug, ist glaube ich aktuell nicht mehr so sehr verbreitet, dass es im Grunde interaktiv war. Das heißt, du konntest es anschalten, da war eine Batterie drin, das hat dann mit den Armen oder mit den Ohren gewedelt, hat die Augen auf und zu gemacht, und du konntest so leicht mit dem reden, du konntest so irgendwie so Befehle geben und im Grunde hat das nie so richtig funktioniert, weil das ist natürlich die Spracherkennung und so,
[01:08:37] wir waren in den 90ern. Die Idee war auch, dass du zwei Furbys nebeneinander stellen konntest, die sollten dann miteinander spielen können. Gottes Willen. Du konntest dann zugucken als Kind, das hat auch nicht funktioniert, aber ich, also ich als Nerdkind mit Tech-Affinität, ich fand das natürlich mega geil, das Furby. Und ich glaube, das hat ein Remake verdient. Also ich glaube, man kann heute ein Kuscheltier bauen, wo im Grunde ein kleines Android-Device drin ist mit einem Lautsprecher und einem Mikrofon und im Grunde eine Tony-Box bauen,
[01:09:07] mit der du reden kannst. Also im Grunde Chat-GPT nehmen, da reinstecken, sodass das Kind mit dem Spielzeug kommunizieren kann. Und das Spielzeug weiß, wer das Kind ist, es weiß, wie alt es ist, es hat eine gewisse Historie, das hat auch gewisse Sicherheits-Guardrails, würde ich sagen, dass das nicht anfängt, irgendwie das Kind anzustiften, irgendeinen Quatsch zu machen. Also du kannst im Grunde LLMs nehmen und so prompten, dass du auf Kindniveau unterwegs bist und hast dann im Grunde so eine Art interaktives Alexa
[01:09:38] und kannst da Spiele draufladen und das Kind hat quasi so einen kleinen Buddy, mit dem es reden kann. Und ich bin draufgekommen vor dem Hintergrund, dass wir mit unserem Kind, es ist zu klein zu reden, aber im Grunde machen wir die ganze Zeit eine Mischung aus Alexa, die irgendwelche Tiergeräusche vormacht und dem Kind erklärt wie die Kuh macht, das ist so das eine. Dann bin ich ja selber die ganze Zeit dabei, irgendwelche Sachen bei Chatchipity nachzuschauen und meine Freunde, die ältere Kinder haben, für die ist es echt ein Use Case. Also wenn das Kind dann ankommt und fragt,
[01:10:08] hey, wie kommen eigentlich die Wolken an den Himmel, dann kannst du als Elternteil dir da irgendwas aus den Rippen leiern, was man sich vielleicht noch dran erinnert, oder du kannst Chatchipity fragen und zweiteres passiert meiner Beobachtung nach deutlich häufiger und auch das kannst du mit so einem Toy abdecken. Und die dritte These ist im Grunde, ein Use Case von Gen.AI und diesen LLMs sind Companion-Apps im Grunde, das haben wir oft gesehen, also sowas wie Character.AI zum Beispiel, also diese AI Girlfriends
[01:10:37] ist ein Use Case von AI, der krasse Attraction aufgebaut hat und man sagt, das ist ja faszinierend, dass die Leute sich, dass die Nerds sich eine AI als Girlfriend bauen, aber im Grunde das für Kinder als physisches Device. Was denkst du dazu? Ich finde es sehr gut, eiligerweise. Also ich glaube, auf die eine oder andere Weise wird das kommen. Definitiv so, weil es liegt einfach total auf der Hand. So, weil das Besondere von Tonybox ist ja, dass sie Technologie
[01:11:05] in eine Art gebracht haben, die für Kinder sehr intuitiv verständlich ist und wenn du dasselbe eben mit einem AI-Agent tun würdest, der jetzt nicht eine Alexa ist, sondern irgendwie was, was dich anguckt, was mit dir interagiert, was auf dich reagiert, das würde total Sinn ergeben. Insofern Es muss mobil sein, du musst es mitnehmen können, also es braucht einen Akku. Das muss so sicher sein, dass du es mit 10 kmh gegen eine Wand klatschen kannst und es nicht kaputt geht. Es muss vom Content her super sicher sein, du musst halt hundertprozentig klar sein
[01:11:35] mit, was darfst dir sagen, was kannst du da machen. Oh, das wird aus Ethikgründen ein ganz, ganz spannender Case eigentlich. So, wenn du den dann programmierst, du den dann und erzählst ihm was, dass er katholische Werte vertreten soll oder hinduistische Werte. Das ist genau der Use Case, was du dem sagen kannst. Ey, mein Kind soll das ein bisschen, das interessiert sich, das interessiert sich gerade für Piraten. So erzähl dir mal ein paar Piratengeschichten oder sagst, hey, Dinosaurier ist gerade ein Riesenthema oder die Geschichte von Jesus. Also du kannst ja machen, was du willst damit. Ich glaube, das ist das Gute
[01:12:05] an diesem Interface. Du kannst mit relativ wenig Aufwand das Ding so prompten, dass es super individuell auf dein Kind eingehen kann. Aber wie, also, aber wie sagst du als Firma, was jetzt deine Linie ist? Also wenn ich jetzt irgendwie, keine Ahnung, wenn du das, das Furby bist vom Kind von Alice Weidel und der sagt dir, okay, bring meinem Kind doch bitte ein bisschen völkische Erziehung bei. So, und dann stellt er so Fragen über das Gottreich. Dann kommt er einfach, ja, sagst du als Firma, ja, ist ja kein Problem. Freedom of Speech, ne,
[01:12:35] darf ja sein Kind erziehen, wie er will. Also, das stelle ich mir als hoch, hochspannenden Use Case vor dann. Aber im Grundsatz muss ich sagen, glaube ich total, dass es das auf die eine oder andere Weise geben wird, das sind halt so die Corner Cases und ich glaube, diese Safety, kann ich das Kind jetzt mit diesem Produkt alleine lassen und wenn der jetzt fragt, okay, wo kommen eigentlich die Kinder her, was erzählt der denn dann eigentlich? Das ist key bei dem Ganzen, wenn du das benutzt. Ich glaube, da ist ja auch viel gelernt in der LLM-Welt. Also, du musst dir ja auch einen Arm ausreißen,
[01:13:04] damit Chat Chippity dir irgendwie erklärt, wie man eine Bombe bauen kann. Das waren am Anfang die Use Cases, aber das ist ja schon sehr gut abgesichert von Haus aus, teilweise zu sehr abgesichert, hat man bei Gemini von Google gesehen, dass es dann zu stark eine gewisse Ideologie vertreten hat. Also, ich glaube, das kriegt man schon hin, dass das sicher ist für Kinder. Also, wenn du das gelöst bekommst, dann gebe ich der Idee sogar eine 10 von 10. Ich bin mir sehr sicher, dass das kommt. Ich bin mir sehr sicher, dass das funktioniert
[01:13:33] und ich über das Business Model habe ich mir noch gar nicht gesprochen. Ich glaube, das ist so ein Paladin Case, wo du das Device verkaufst, also die Hardware, 100 bis 200 Euro, mehr oder weniger Selbstkosten und dann eine monthly Subscription hast, weil du musst ja die LLMs bezahlen und so weiter. Das kostet dich auch ein bisschen Geld. Vielleicht musst du eine SIM-Karte in das Ding reinbauen, damit es mobil funktioniert über Datenzugang und kannst dafür bestimmt auch 20 Euro chargen im Monat. Und ich glaube, du hast ein hohes Kind kennen und weißt dann, was für Fragen gefragt worden sind. Du verlierst deine Historie,
[01:14:03] wenn du die Subscription nicht mehr nutzt und so weiter und so weiter. Da kannst du, also die kannst du relativ gut einloggen, die Konten. Also, gefällt mir sehr gut. Also, wenn es wirklich ein Freund ist vom Kind und ich meine, das kann mitwachsen über die Zeit, das Kind wird älter, dann können die Antworten auch ein bisschen anspruchsvoller werden. Also, das weiß ja, wenn das Kind 3 ist, dann antwortet es anders, als wenn das Kind irgendwie 10 ist. Und wer weiß, vielleicht steht das Ding am Ende auf dem Schreibtisch und hilft dann sogar noch bei den Hausaufgaben später. ich glaube, es gibt schon viele Use Cases. Oh, geil. Eine LLM einfach immer mit dir rumzutragen. Also,
[01:14:33] ich meine, der größte Fail von Amazon, muss man sagen, dass sie es nicht hingekriegt haben, Alexa geil zu machen. Also, alle anderen Anbieter sind ja viel weiter. Siri ist auch nicht besonders gut, aber der Voice Mode von Google Gemini, der Voice Mode von ChatGPT und so weiter, ich nutze es ständig und finde es eins der geilsten Feature. Und ich glaube, generell ein Device zu haben, was sinnvoll antwortet, ist gut. Und das im Kinderkontext zu haben und über die Zeit das Kind in seine Entwicklung begleiten zu können, ist sicherlich ein Case,
[01:15:02] der Sinn machen kann. Ja, also, wenn du mich fragst, also, würdest du versuchen, mich zu heiern für eines der Geschäftsmodelle, die du heute dir vorgestellt hast, dann wäre das der erste, wo ich sagen würde, dafür stehe ich mit meinem Namen und das helfe ich zu bauen, in die Welt zu tragen. Okay, die Blazebox, wo es steht, die Blazebox. Naja, so würde ich es jetzt nicht nennen. So nennen wir es nicht. Wofür kann ich dich als nächstes begeistern, unter meinen Themen? Ich glaube, das ist das Drinks-Thema. Es ist nicht meine Spezialität, muss ich sagen, aber ich finde es am interessantesten. Ja, naja,
[01:15:32] ich bin halt, da hast du halt gemerkt, dass ich dann immer noch irgendwie consumergeist bin, ne? Aber, ja, ja, ich bin begeisterungsfähig für das Thema, ich bin sicherlich nicht der beste Hire, weil ich von Consumer-Themen die wenigste Ahnung habe, ehrlich gesagt. Aber, deswegen haben wir hier eine schöne Plattform als Podcast. Wenn jemand Lust hat, das AI-Furby zu bauen oder alkoholfreie, zuckerfreie Drinks oder ein Lohnbüro 2.0, meldet uns, meldet euch bei uns. Wir haben Bock zu investieren
[01:16:02] und founding investor zu sein bei all diesen Themen. Yes, we do. Yes, we do. Wie viele Ideen haben wir jetzt behandelt? Weiß man nicht. Ein paar haben wir abgehakt. Ein paar waren. In der Liste sind 52 insgesamt, also 52 Ideen für das Jahr 25, für jede Woche eine. Deswegen. Ist auf LinkedIn veröffentlicht, schreibt da gerne einen Kommentar. Wir schicken euch die ganze Liste gerne zu und freuen uns über das Feedback und vor allem meldet euch in ein, zwei Jahren, wenn ihr das umgesetzt habt und das nächste Unicorn gebaut habt. Hoffentlich sind wir dabei,
[01:16:32] aber falls nicht, dann freuen wir uns trotzdem, wenn wir den Gedanken in die Welt gesetzt haben. Das war ein wunderschönes Schlusswort. Vielen Dank. Wir verabschieden uns. Schönen Tag, Moritz. Ciao. Ciao.

